Sie sind hier: Startseite|Kultur & Bildung|Denkmalpflege & Stadtgeschichte
Kultur & Bildung
  • Deutsch
  • English
  • France
  • Italiano
  • Espanol
  • Japanese
Max-Dauthendey-Gesellschaft

Die Dauthendey-Gesellschaft ist eine literarische Vereinigung, die im Jahre 1934 in Würzburg gegründet wurde und sich zur Aufgabe gestellt hat, die Erinnerung an den Dichter Max Dauthendey wach zu halten.

Max Dauthendey: geboren 1867 in Würzburg, gestorben 1918 auf Java, 1930 nach Würzburg heimgeholt und im Kreuzgang des Fränkischen Luitpold-Museums bestattet, 1951 im Familiengrab auf dem Würzburger Hauptfriedhof beigesetzt.

Sie ist ferner bemüht, das gegenwärtige fränkische Schrifttum zu fördern. Dies geschieht vor allem durch Lesungen, zu denen Autoren eingeladen werden, die mit Franken durch Geburt oder Neigung verbunden sind.Man unterstützt wissenschaftliche Arbeiten im In- und Ausland und fördert die Herausgabe von Schriften Max Dauthendeys sowie von Werken über den Dichter und veranstaltet Feierstunden bei besonderen Jubiläen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg belebte sich die Dauthendey-Gesellschaft aufs Neue. Schwerpunkt ihrer Ziele blieb die Pflege und Förderung des Werkes des Dichters. Doch im Laufe der Zeit erweiterte die literarische Vereinigung ihre Zielsetzung und legte erstmals in der Urkunde, die 1962 bei der Stiftung der Dauthendey-Plakette niedergeschrieben wurde, fest, dass die Dauthendey-Gesellschaft es sich zur Aufgabe gemacht hat, "...das Andenken an den Dichter Max Dauthendey wach zu halten und zugleich das lebendige fränkische Schrifttum zu pflegen." 1971 schloss sich die Gesellschaft als selbständige Gruppe dem Frankenbund an.

Max-Dauthendey-Gesellschaft - Bild 1Max Dauthendey wurde am 25. Juli 1867 in Würzburg geboren. Erst drei Jahre zuvor war sein Vater von St. Petersburg nach Würzburg übersiedelt. Nach mehrjähriger ungeliebter Tätigkeit im Fotoatelier des Vaters verzichtete er, vierundzwanzigjährig, auf eine sichere Zukunft im väterlichen Gewerbe und versuchte sein Glück als Maler und Dichter in Berlin, München und Paris. Weite Reisen führten ihn nach Skandinavien, Italien, Griechenland und Mexiko. Würzburg war ihm zwar stets Heimat und Zuflucht, aber nichts hielt ihn auf Dauer hier fest. Heimweh und Fernweh und die Hoffnung auf immer neue Eindrücke für seine empfindsame Dichterseele bestimmten jeweils Richtung und Ziel seiner zahlreichen Ortswechsel. Der ersten Weltreise von 1906 (Asien, Amerika) folgten kreative Jahre. Damals entstanden die meisten seiner überdauernden Werke.

Den Südseeinseln galt sein Sehnen von Jugend auf. Sie waren das Ziel des Aufbruchs zur zweiten Weltreise im Frühjahr 1914. Von ihr versprach er sich - im mittleren Lebensalter stehend - reichsten Erfahrungs- und Erlebensschatz. Geworden ist sie ihm "zur Reise ohne Wiederkehr". Nach vierjährigem Zwangsexil in Medan (Sumatra), Garoet, Soerabaia, Malang und Tosari (Java) starb der Heimwehkranke an Malaria und verzehrender Sehnsucht am 29. August 1918, kurz vor dem Ende des ersten großen Krieges.

1. Vorsitzender:
Stadtrat Willi Dürrnagel
Egloffsteinstraße 2 a
97072 Würzburg
Telefon und Fax 0931 – 8 29 20,
eMail-Adresse: willi.duerrnagel@t-online.de

 




Artikel per Mail versenden...
Ihr Name:
Ihre E-Mail:
Empfänger:
Empfänger E-Mail:
Ihre Nachricht:
Geben Sie die nebenstehende Zahl ein (Spamschutz)
Schriftgröße:AAA
Suche
Merkzettel
keine Merkzettel ausgewählt.
Merkzettel bearbeiten
Ansprechpartner:
Fachbereich Kultur
Rückermainstr. 2
97070 Würzburg
Tel: 0931 - 37 22 10
Fax: 0931 - 37 33 99
Kulturamt@stadt.wuerzburg.de
Mo, Mi: 8:30-13:00 Uhr Di, Do: 8:30-12:00 Uhr, 14:00-16:00 Uhr Fr 8:30-12:00 Uhr
Fachbereich Kultur
Rückermainstr. 2
97070 Würzburg
In Karte anzeigen
Anzeige