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Ab Mai 2012 werden die Bagger rollen. Nun rollten auf der Mainfranken-Messe erst einmal die Skateboards von Stefan Albert, Chris Sapper, Max Langhans, die erfahrenen Freestyler zeigten Tricks, die auch ohne Rampe und Halfpipe möglich sind. Das Trio aus Würzburg und Schweinfurt begeisterte vor Halle 1 viele junge Messebesucher.
Das Baureferat nutzt die größte Messe der Region um das langersehnte Skater-Paradies am Mainufer detailliert vorzustellen. Bereits 2009 wurde das Schweizer Architekturbüro Bowl Constructions AG mit der Planung des Würzburger Skateparks beauftragt. Das skatergeführte und international renommierte Unternehmen ist seit vielen Jahren aktiv, fest innerhalb der Szene verankert und plant stets am Puls der Zeit. So konnten bisher zahlreiche europa- und weltweit anerkannte Anlagen entworfen und realisiert werden, wie etwa die Skateparks in Wien-Hütteldorf, Hard, Winterthur, Ravensburg und der „Keyhole“ Park in München.
In Abstimmung mit den Würzburger Skatern konnte ein einzigartiges Konzept speziell für den Standort Würzburg entwickelt werden. Die Lage des Skateparks in unmittelbarer Nähe zu den Mainwiesen des Stadtteils Zellerau, stellt aufgrund der immanenten Hochwassergefahr eine besondere Herausforderung und Chance zugleich dar. So wurde ein integratives Skateparkkonzept entwickelt, das durch stromlinienförmige Rampen und Pfeiler, einen reibungslosen Wasserfluss bei Hochwasser gewährleistet. Ein skatebares “Band” zieht sich deutlich durch große Teile des Parks, was der geplanten Anlage den Namen Yellow Ribbon (engl. für “Gelbes Band”) einbrachte.
Der Park wird unterschiedlichsten Alters- und Könnerstufen gerecht. Die Elemente sind ein harmonischer Mix für Anfänger, Profis und Spezialisten - zum Beispiel auch Bowl- und Poolskater. Durch die an diesem Projekt sehr unterschiedlichen Beteiligten wie politische Vertreter im Stadtrat, Entscheidungsgremien in der Verwaltung, Referatsebene, Fachdienststellen bei der Stadt Würzburg, der Verein Skatepark Würzburg, engagierte Jugendliche, Sponsoren aus Wirtschaft und Bürgerschaft entsteht eine konzeptuell ausgereifte Sportstätte, mit der sich schon vor der Bauzeit von etwa drei Monaten sehr viele Würzburger identifizieren.
Bild "Freestyler"

Der Skatepark wirft seine Schatten voraus: Bei Max Langhans sieht das Abheben ganz einfach aus. Bild: Georg Wagenbrenner
Bild „Skater 2“
Auch wenn es nicht so aussieht, Chris Sapper hat das Brett unter seinen Füssen bestens unter Kontrolle. Das Baureferat stellt auf der Mainfranken-Messe den geplanten Skatepark in der Zellerau vor. Bild: Georg Wagenbrenner