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Kooperationsveranstaltung für Kindergarten und Grundschule am Dienstag, 8. Mai 2012 in der Gustav-Walle-Volksschule:
"Jungen sind vom Mars - Mädchen von der Venus?", so wurde die Veranstaltung überschrieben. Dabei ging es um eine erste Annäherung und Auseinandersetzung mit dem sehr weitläufigen Thema - Gender Mainstreaming - welches auf die Chanchengleichheit der Geschlechter zielt.
Um geschlechtergerechtes Lernen zu ermöglichen ist es erforderlich, Gender Aspekte auch im Bereich der Schul- und Bildungspolitik zu berücksichtigen.
Gibt man den Begriff "Gender" bei amazon ein, so bekommt man über 3.000 Ergebnisse. Da geht es um das männliche und weibliche Gehirn, um Liebe und Macht, Personalentwicklung, Frauenförderung. Nur selten wird das Arbeitsfeld frühkindliche Bildung und Erziehung beleuchtet. Gibt es dazu so wenig zu sagen?
Die Kindertageseinrichtungen und Schulen sind doch in Bildungsplänen, in den EU-Richtlinien und Lehrplänen dazu angehalten, geschlechtergerecht zu erziehen! Wie kann dies gelingen?
Zunächt galt es daher bei dieser Kooperationsveranstaltung, Begriffe zu klären und sich mit theoretischen Erkenntnissen auseinanderzusetzen.
Zudem stellte sich die Frage, wie es im pädagogischen Alltag gelingen kann, mögliche Differenzen und unterschiedliche Fähigkeiten sowie Ressourcen der Jungen und Mädchen zu berücksichtigen und zu fördern.
Die Referent/in für diese Veranstaltung waren:
Bereits bei der Vorbereitung dieser Veranstaltung wurde sehr schnell klar, dass dieses Thema doch viel weitläufiger und vielschichtiger ist, als zunächst angenommen.
"Gender Mainstreaming" lässt sich nicht nur ein bisschen bzw. von heute auf morgen umsetzen, sondern stellt einen Prozess dar, an dem die gesamte Gesellschaft inklusive die Politik mitarbeiten muss.
Vor allem war es auch Anlass, das eigene Verhalten im Umgang mit Jungen und Mädchen zu reflektieren.
Frau Hofmann (Kooperationsbeauftragte Kindergarten-Grundschule, Staatliches Schulamt Würzburg) und Frau Welzenbach (Kooperationsbeauftragte Kindergarten-Grundschule, Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Würzburg) werden sich weiterhin mit diesem interessanten Thema beschäftigen und Beobachtungen anstellen, was sich für die Arbeit in Kindergarten und Grundschule umsetzen lässt.
Links hierzu:





Kooperationsvereinbarung für die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule
Die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule ist ein fester Bestandteil geworden und von großem Ideenreichtum in der praktischen Umsetzung geprägt.
Um der Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen einen verbindlicheren Charakter geben zu können, wurde in Anlehnung an die Kooperationsvereinbarung im Landkreis Lech, im Landkreis Hassberge und in der Stadt Aschaffenburg eine Kooperationsvereinbarung für die Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschulen in der Stadt Würzburg formuliert.
Es handelt sich hier um eine kalendarisch zusammengestellt Empfehlung und versteht sich als Impuls und Grundlage für Ihre individuellen Kooperationsgespräche. Sie kann natürlich um weitere Ideen und Aktionen ergänzt werden, sowie Ihren speziellen Bedürfnissen vor Ort angepasst werden.
Durch diese Empfehlung besteht die Möglichkeit, der Zusammenarbeit einen verbindlicheren Charakter zu geben, die sowohl dem Kindergarten als auch der Grundschule Regelmäßigkeit und Sicherheit bietet und trotzdem Platz für individuelle Lösungen sowie Absprachen lässt.
![]() | Kooperationsvereinbarung.pdf |
Nähere und aktuelle Informationen zum Thema Kooperation Kindergarten und Grundschule finden Sie auch auf den Seiten des Bayerischen Sozialministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen:
http://www.arbeitsministerium.bayern.de/kinderbetreuung/gaerten/koop.htm