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Fachabteilung sozialpädagogische Fachdienste | |
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Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine Aufgabe von hoher Priorität. In Bayern gibt es vielfältige Angebote zum Schutz von Kindern. Diese sollen optimiert werden, vor allem soll eine Vernetzung dieser unabhängig voneinander und nebeneinander existierenden Angebote erfolgen. Ziel ist es, Eltern in ihren Erziehungskompetenzen zu stärken, Ressourcen von Familien zur bestmöglichen Förderung der Kinder nachhaltig zu aktivieren, Anzeichen von Überforderungssituationen früh zu erkennen und Eltern in diesen Situationen gezielt zu unterstützen.
Die Idee ist, Familien, die akut oder potentiell belastet sind, z.B. durch
schneller und wirkungsvoller zu unterstützen.
In Bayern wurden bereits positive Erfahrungen mit der Umsetzung eines länderübergreifenden Modellprojekts "Guter Start ins Kinderleben" in Form von Koordinierenden Kinderschutzstellen gemacht. Aufbauend auf den Erkenntnissen des Modellprojekts sollen Koordinierende Kinderschutzstellen in ganz Bayern etabliert werden. Die Koordinierenden Kinderschutzstellen verfolgen einen familienbezogenen Ansatz.
Vor Ort soll ein interdisziplinäres, regionales Netzwerk z.B. mit Kliniken, Beratungsstellen, Hebammen aufgebaut und gepflegt werden. Familien sollen gezielte und qualifizierte Unterstützung erhalten können.
Oberstes Ziel ist es, alle Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten vor Ort zur bestmöglichen Unterstützung junger Menschen und ihrer Familien zu bündeln. Neben der Unterstützung im Einzelfall ist die Pflege dieses Netzwerks und seiner Strukturen ein Aufgabenschwerpunkt der koordinierenden Kinderschutzstelle.
Weitere Infos siehe bitte unter:
www.arbeitsministerium.bayern.de/jugend/kinderschutz/index.htm
