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Doch die energetische Generalüberholung des 1967eingeweihten städtischen Berufsbildungszentrums für kaufmännische und soziale Berufe, setzt natürlich auch nach innen Akzente. Bei Gesamtkosten von rund 4,3 Millionen wurde auch der Brandschutz entscheidend verbessert, zudem erhöhen ein effektiver Sonnenschutz, die neue Ausleuchtung oder auch der geringere Umgebungslärm aufgrund der besseren Isolierung die Lernbedingungen im Innern. Dafür habe man laut Schulleiter Wilhelm Ott die Strapazen der zügigen Umbauphase „bei rollender Schiene“ gerne ertragen. Eine Schüler-Gruppe gab auf der Turnhallenbühne im Stil des lautmalerischen Dichters Ernst Jandl die Geräusche von Presslufthammer & Co während der Bauphase wieder.
Oberbürgermeister Georg Rosenthal dankte für die Geduld aller Schüler und Lehrkräfte seit Ostern 2010 und natürlich auch für die bereitgestellten staatlichen Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II: „Energetisches Sanieren ist die richtige Antwort.“ Durch eine solide Haushaltspolitik sei es der Stadt möglich gewesen, den Eigenanteil von 20 % beizusteuern, planerische Vorleistungen garantierten die schnelle Umsetzung. Dass dem Investment enorme zukünftige Einsparungen gegenüber stehen, verdeutlichte der Regierungspräsident: „Eine Millionen Kilowattstunden werden nun jährlich gespart. Oder umgerechnet in Benzin: eine etwa 1,4 Millionen Kilometer lange Autofahrt.“
Abgerundet wurde die Einweihungsfeier mit vielen Vertretern der Politik, der Kirchen und der Würzburger Schullandschaft mit einem Hausrundgang und selbstkreierten Snacks der HauswirtschaftsschülerInnen sowie Einblicken in den Ausbildungsalltag auf insgesamt sieben Stockwerken. Nachdem alle Festredner die Nachhaltigkeit des Förderprojekts in der Sanderau betont hatten, wünschte sich Pfarrer Thomas Eckle, der zusammen mit Pfarrer Helmut Baierl die Segnung vornahm, für den nun wieder einsetzenden Schulalltag und dessen tägliche Herausforderungen „auch ein Konjunkturpaket Zeit“.