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Nicht nur das Klima selbst, sondern auch die Diskussion über eine Anpassungsfähigkeit unserer Wälder an den Klimawandel "heizt" sich immer zunehmender auf. In Bayern hat man vergleichsweise frühzeitig die Einwirkung eines veränderten Klimas auf unsere Waldbaumarten beschrieben und bedeutende Waldumbauprogramme gestartet, um Wälder an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen.
Die Baumartenverteilung wird von einer vielschichtigen Wechselwirkung aus abiotischen und z.T. auch biotischen Faktoren bestimmt. Jahresniederschlag und Jahresmitteltemperatur entscheiden zukünftig über die Baumartenverteilung. Jedoch werden auch die meisten Bäume in Zukunft Probleme mit einem neuen Gleichgewicht zwischen den Schädlingen und den Wirtspflanzen bekommen. Denn die Widerstandsfähigkeit sinkt, wenn die unterschiedlichen Baumarten aus ihren optimalen Klimabereichen herausgedrängt werden.

Vor allem die Fichte, mit einem Anteil von 44 Prozent in Bayern, hat sich in warm-trockenen Regionen als ausgesprochen anfällig gegenüber Insektenschäden, wie z.B. dem Borkenkäfer, erwiesen. Aus diesem Grund möchte man langfristig den Anteil der Nadelgehölze reduzieren und den Bestand mit Laubgehölzen ersetzen, damit sich unser Wald den zukünftigen Klimabedingungen anpassen kann.