Die Würzburger Residenz ist das Hauptwerk des süddeutschen Barock und außerdem eines der bedeutendsten Schlösser Europas...
Die UNESCO nahm sie bereits 1981 - als drittes Bauwerk in Deutschland - in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte auf. Erbaut wurde sie 1720 – 1744 nach Plänen Balthasar Neumanns. Das einzigartige Treppenhaus – eine einzige, freitragende Muldenkonstruktion – offenbart das Genie Neumanns, der damals gleichwohl noch am Anfang seiner Karriere stand. Bei der Ausstattung wirkte eine große Zahl hervorragender Künstler mit, darunter der Stuckateur Antonio Bossi und der bedeutendste Freskenmaler der Zeit, der Venezianer Giovanni Battista Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf. Neumann standen Lucas von Hildebrandt aus Wien und Maximilian von Welsch aus Mainz zur Seite.

April – Oktober, täglich 9 – 18 Uhr, November – März, täglich 10 – 16:30 Uhr, letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung
Eintritt mit Führung: Erwachsene € 7,–, Gruppen ab 15 Personen € 6,– pro Person, Dauer der Führung ca. 45 Minuten, Englischsprachige Führungen 11 und 15 Uhr.
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Foto: Andreas Hub
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Schloss- und Gartenverwaltung Würzburg
Residenzplatz
Tel. 09 31 / 35 51 70
E-Mail: sgvwuerzburg@bsv.bayern.de
www.residenz-wuerzburg.de 
Informationen zu Führungen
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Weitere Bilder von Residenz und Hofkirche finden Sie hier:
Die Hofkirche
Nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut. Der Österreicher Lucas von Hildebrandt entwarf die Dekoration mit der typischen Schwere des Wiener Barock. Ein architektonisch interessanter Raum im Südflügel: in ein schmales, rechteckiges Korsett, wurden runde Formen so eingepasst, dass die Symmetrie der Fassaden völlig unangetastet blieb.

Der Hofgarten der Residenz
Der Hofgarten wurde unter der Amtszeit des jeweiligen Fürstbischofs immer wieder neu geplant und umgebaut. Sein heutiges Aussehen erhält der Garten unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755 – 1779).

Der Hofgarten ist unter Einbeziehung der Barockbastionen, mit zahlreichen Gartenplastiken sowie schmiedeeisernen Toren von J. Georg Oegg in reichsten Rokokoformen angelegt.
Täglich bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens bis 20 Uhr) geöffnet, Eintritt frei.
| Mo - Do | 08:30 - 17:00 Uhr |
| Fr | 08:30 - 13:00 Uhr |