Der dritte Teil der Serie enthält folgende Geschichten: Von Aal bis Zander +++ Grüne Luft am Main +++ Würzburg, 16. März 1945 +++ Abgesang auf das Bavaria +++ Portrait: Leonhart Frank, Autor und Pazifist +++ Reportage: Leberwurstproduktion im Theater +++ Reportage: Datenrausch +++ Die Landschaften des Malers Walter Beer +++ Kultur an Hängen und in Kellern: Der Frankenwein +++ Surprise, Surprise: der Dom
![]() | Von Aal bis Zander Im Herbst wird das Mainwasser, das nicht für die Schiffsschleusungen benötigt wird durch Turbinen geleitet. Die Aale folgen den stärksten Strömungen und werden durch die Kraftwerksturbinen getrieben. Fischer schätzen, daß eine Turbine mindestens 30 Prozent der schuppigen Passanten zu Tode kommen. weiter >>> |
![]() | Grüne Luft am Main Der Tuffsteilhang ist ein Anschnitt des unteren Muschelkalks am Hangfuß des Leitenhanges unterhalb der Zeller Waldspitze. Die steilen, fast senkrecht, zum Teil überhängenden Felsbänder mit Quellaustritten sind teilweise versintert. weiter >>> |
![]() | Würzburg, 16. März 1945 „Würzburg am Main, die Stadt des Weines und der Fische, der Kirchen, gotisch und ba¬rock, wo jedes zweite Haus ein unersetzliches Kunstdenkmal war, wurde nach dreizehn¬hundertjährigem Bestehen in fünfundzwanzig Minuten durch Brandbomben zerstört. weiter >>> |
![]() | Abgesang auf das Bavaria Ein knappes Jahr hat den Bavaria-Kino-Center in der Juliuspromenade von seinem 50. Geburtstag getrennt. Am 21. September 1950 erstrahlten „die festlichen Räume des neuen Bavaria-Film-Theaters zum ersten Mal im hellen Glanz der Lichter“ – so stand es damals in der Main-Post. weiter >>> |
![]() | Portrait: Leonhart Frank, Autor und Pazifist Leonhard Frank, einer der großen deutschen Schriftsteller, ist im Würzburger Mainviertel aufgewachsen. „Das Sorgen vermehrende unerwünschte vierte Kind“ ist er gewesen, schreibt Frank in seiner Autobiografie „Links wo das Herz ist“. weiter >>> |
![]() | Reportage: Leberwurstproduktion im Theater „Dauernd ist irgendwer beleidigt“, sagt der Leiter der Werkstattbühne Dr. Wolfgang Schulz. „Das Theater ist ein Leberwurstproduzent.“ Die Spielzeit der privaten Bühnen fängt immer ein wenig später an als das Stadttheater. Ansonsten sind sie dem großen Haus in der Theaterstraße um Jahre voraus, wenn man Schulz glauben darf. weiter >>> |
![]() | Reportage: Datenrausch Prolog: Ein Exkurs über die Zeit - »... so ist doch Bedeutung, Schwergewicht und Erfülltheit der Erdenzeit nicht immer und überall ein und dieselbe; die Zeit hat ungleiches Maß, trotz aller Sachlichkeit ihrer Bemessung«, schreibt Thomas Mann in »Joseph und seine Brüder«. weiter >>> |
![]() | Die Landschaften des Malers Walter Beer Es gibt Landschaftsmalerei und es gibt Landschaftsmalerei. Es gibt Bilder, die zeigen eine Landschaft abgemalt. Das sieht, je nach gemalter Landschaft, hübsch aus oder auch nicht. Man betrachtet das Bild, so sieht´s wirklich aus, denkt man sich und damit hat es sich. weiter >>> |
![]() | Kultur an Hängen und in Kellern: Der Frankenwein Kaum zu glauben! Selbst am Frankenwein scheiden sich die Geister der Genies. Johann Wolfgang von Goethe schreibt 1806 an seine Frau Christiane: »Schicke mir doch einige Würzburger; denn kein anderer Wein will mir schmecken, und ich bin verdrüßlich, wenn mir mein gewohnter Lieblingstrank abgeht!« weiter >>> |
![]() | Surprise, Surprise: der Dom Ein Fremder, der die Stadt kennenlernen will, nimmt im frühen 19. Jahrhundert das Buch „Würzburg und die umliegende Gegend“ zur Hand, „kurz beschrieben von Carl Gottfried Scharold, Churfürstl. pfalzbaierischer LandesdirectionsSecretär in Würzburg“. Und er liest: „Eine katholische Stadt und viele Kirchen sind meistens zusammentreffende Dinge. weiter >>> |