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Oberbürgermeister Georg Rosenthal besuchte nun zusammen mit Ralf Bersenfelder, Firmenbeauftragter der Stadt, das Unternehmen in der Beethovenstraße 5, für die Architektur an den Grenzen des Machbaren das tägliche Geschäft ist. Geschäftsführer Dr. Armin Franke gewährte zusammen mit seinen Prokuristen Einblick in ein Unternehmen, das nach Ansicht von Oberbürgermeister Georg Rosenthal immer noch zu den „Hidden Champions" Würzburgs gehört, also ein Mittelständler ist, den man trotz seiner Marktführerschaft auf seinem Gebiet, kaum dem Namen nach kennt.
Gartner Steel and Glass startete 2004 in Würzburg mit 17 Mitarbeitern, heute sind es bereits 70. Ein operatives Team, das in Deutschland zur Gartner Gruppe und weltweit zur Permasteelisa Gruppe gehört, die in 50 Ländern Standorte unterhält. In Würzburg werden - wie der Firmenname schon andeutet - aus Stahl und Glas Fassaden, Dächer, Brücken und weitere Sonderkonstruktionen für äußerst anspruchsvolle Auftraggeber umgesetzt. Schlüsselmärkte des Unternehmens sind neben Nordamerika, der Mittlere Osten und die Länder Europas. Zur Zeit sind 70% des Auftragsbuches Projekte in Nordamerika. Bewährtes ist selten gefragt, meist werden an Material und Statik völlig neue Anforderungen gestellt. Für die Lösungen tauscht man sich auch mit externen Forschungsinstituten aus. Wer in Würzburg arbeitet, arbeitet also meist direkt an den technischen Herausforderungen der Projekte, die dann wiederum mit Partnerfirmen vor Ort errichtet werden.
Dass derzeit zehn der 70 Mitarbeiter Statiker sind, ist vielleicht ein anschaulicher Hinweis auf das besondere Anforderungsprofil der Firma, die häufig Pionierarbeit leisten muss. Weitere Hinweise finden sich beim Firmenrundgang: Beispielsweise 3-D-Modelle aus bis zu 15.000 unterschiedlichen Fassaden-Teilen, die auch von leistungsstarken Rechnern erst nach Minuten aufgebaut sind. Oder es gibt Materialproben auf den Schreibtischen zu bestaunen - mal vor und mal nach dem Test auf Bombensicherheit.
Gartner Steel and Glass hat zwei oder drei Auszubildende im Jahr; bei Fortführung des angestrebten Expansionskurses werden weiterhin auch Nachwuchskräfte aus der Region gefragt sein. Auf welchem Weg geeignete Mitarbeiter in der Region gefunden und gebunden werden können, darum ging es beispielsweise konkret im Gespräch zwischen Oberbürgermeister und Unternehmensleitung.
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Futuristische Ideen in funktionierende Architektur umsetzen: Firmenbeauftragter Ralf Bersenfelder, Nikolaus Rennon (Technischer Leiter), Dr. Armin Franke (Geschäftsführer), Oberbürgermeister Georg Rosenthal, Frank Küsters (Vertriebsleiter) und Stefan Zimmermann (Leiter Abwicklung) im Foyer der Firma Gartner Steel and Glass (von links). Im Hintergrund Stellwände mit aktuellen Großprojekten. |