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Würzburg erfolgreich im GO-BIO-Wettbewerb des BMBF

Erneut konnte nach 2006 ein Team der Universität Würzburg einen Erfolg im renommierten Wettbewerb GO-BIO (Gründungsoffensive Biotechnologie) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verbuchen.

Die Forschungsgruppe um PD Dr. Knut Ohlsen vom Institut für Molekulare Infektionsbiologie ist einer der sechs ausgezeichneten Preisträger in der dritten Runde des Wettbewerbs.

Für die Weiterentwicklung eines Ansatzes zu einer Immuntherapie gegen den Krankenhauskeim Staphylococcus aureus wird die Entwicklung eines optimalen Antikörpers zur Therapie der schweren Infektionserkrankung mit rund drei Millionen Euro in den nächsten drei Jahren unterstützt.

Das Team wird in Hinblick auf die Firmengründung vom Innovations- und Gründerzentrum Würzburg betreut.


 

2009 smartmab

Das Team von SmartmAb: Knut Ohlsen, Udo Lorenz, Antje Michel, Karin Streker und Matthias Siegel. (Foto Netzwerk Nordbayern)
 

Kurzzusammenfassung:

Immuntherapie gegen Krankenhauskeim "Staphylococcus aureus"
Priv.-Doz. Dr. Knut Ohlsen, Gründerteam smartmAb
Institut für Molekulare Infektionsbiologie, Universität Würzburg

Mehr als vier Millionen Patienten in Europa werden jedes Jahr im Krankenhaus das Opfer einer bakteriellen Infektion. Der häufigste Erreger von Hospitalinfektionen ist das Bakterium Staphylococcus aureus. In Industrienationen wird das zunehmend ein Problem, denn bis zu 50% dieser Erreger sind inzwischen resistent gegenüber einer Behandlung mit Standardantibiotika. Treffen derartig multiresistente Keime (auch abgekürzt als MRSA) auf immungeschwächte oder ältere Menschen, kann es zum Tod führen. Das Forscherteam um Knut Ohlsen will dagegen nun mit einer Antikörper-basierten Immuntherapie angehen. Im Mausmodell konnten dadurch schwere Krankheitsverläufe verhindert und die Sterblichkeitsrate gesenkt werden.

Im Rahmen von GO-Bio wollen die Wissenschaftler um Ohlsen den Mausantikörper nun "humanisieren" und im Anschluss als Medikamentenkandidat bis zur klinischen Prüfung weiterentwickeln. Alle weiteren Schritte in der Medikamentenentwicklung bis zur Marktreife sollen gemeinsam mit einem strategischen Partner aus der Pharmaindustrie erfolgen. Langfristig ist die Gründung eines Unternehmens geplant, das aufbauend auf dem ersten Antikörper an weiteren Immuntherapeutika gegen Infektionserreger arbeiten will.

Bereits im Frühjahr 2009 war das Würzburger Team auch im Businessplan-Wettbewerb Nordbayern externer Linkerfolgreich.

Weitere Informationen zu den Projekten und den Preisträgern finden Sie auf biotechnologie.deexterner Link und auf den Seiten des Clusters Biotechnologie.externer Link

 


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Eigenbetrieb Congress - Tourismus - Wirtschaft
Am Congress Centrum
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Tel: 0931 - 37 23 19
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