| 12.01.2005: Nobelpreisträger Hartmut Michel zu Gast in Würzburg |
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Über Membranproteine von Bakterien spricht der Biochemiker Hartmut Michel an der Uni Würzburg am Donnerstag, den 20. Januar, im Rahmen der "Rudolf Virchow Vortragsreihe" der Medizinischen Fakultät. Der öffentliche Vortrag hat den Titel "Membrane Proteins as Targets for Drugs in Medicine and Agriculture" und beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal A 101 des Biozentrums am Hubland. Hartmut Michel hat 1988 zusammen mit Johan Deisenhofer und Robert Huber den Nobelpreis für Chemie verliehen bekommen. Den Forschern war es gelungen, bei einem Purpurbakterium die dreidimensionale Struktur des photosynthetischen Reaktionszentrums aufzuklären. Damit hatten sie erstmalig die experimentell schwierige Aufgabe gelöst, ein an Membranen gebundenes Protein aufzureinigen, zu kristallisieren und seine Struktur mittels Röntgenbeugung zu bestimmen. Mit der Virchow-Vortragsreihe will die Medizinische Fakultät hochkarätigen Wissenschaftlern ein Forum bieten und die Referenten zugleich ehren. Für Hartmut Michel, seit Jahren Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt am Main, ist die Universität Würzburg keine Unbekannte: Hier war er von 1975 bis 1979 am Institut für Biochemie tätig. |