| 22.11.2005: Uni bekommt Millionen für die Herz-Kreislauf-Forschung |
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Die Herz- und Kreislauf-Forschung an der Universität Würzburg wird weiter gestärkt: Rund 1,7 Millionen Euro pro Jahr lässt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hier ab 1. Januar in einen neuen Sonderforschungsbereich fließen.
Damit sind an der Uni Würzburg ab Beginn 2006 insgesamt acht Sonderforschungsbereiche angesiedelt. Ein Expertengremium hatte den Antrag der Universität auf einen neuen Sonderforschungsbereich (SFB) im Juli begutachtet und für ausgezeichnet befunden. Das Thema des jüngsten Würzburger SFB, den die Forschungsgemeinschaft für zunächst vier Jahre bewilligt hat, heißt "Mechanismen und Bildgebung von Zell-Zell-Wechselwirkungen im kardiovaskulären System".
Den Wechselwirkungen zwischen den Zellen des Herz-Kreislauf-Systems kommt eine entscheidende Bedeutung für die Organdurchblutung, aber auch für Entzündungs-, Heilungs- und Anpassungsprozesse zu. Ein drohender Herzinfarkt zum Beispiel läßt sich als Störung des sehr dynamischen und strikt regulierten Kontakts von Blutzellen mit Zellen der Blutgefäßwand definieren. Dagegen wird der Schaden, der durch eine mangelnde Durchblutung von Herz oder Gehirn entsteht, stark durch weiße Blutkörperchen mitbestimmt. Trotz des vorhandenen Wissens seien die Grundlagen solcher Zell-Zell-Wechselwirkungen noch nicht ausreichend erforscht, teilt die DFG mit. Diese Lücke solle der Würzburger Sonderforschungsbereich schließen. |
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