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25.10.2005: Bayerischer Museumspreis für das Museum im Kulturspeicher
 


 

Das Museum im Kulturspeicher Würzburg ist mit dem Bayerischen Museumspreis 2005 ausgezeichnet worden. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre von der Versicherungskammer Bayern vergeben. Er wird an nichtstaatliche Museen verliehen, die sich in besonderer Weise um die Pflege bayerischen Kulturgutes verdient gemacht haben.

Walter Lechner, Mitglied des Vorstandes der Versicherungskammer Bayern, würdigte in seiner Laudatio das vorbildliche Engagement und die qualitätvollen Projekte des Kulturspeichers. Der hundert Jahre alte Getreidespeicher im Alten Hafen Würzburg wurde zwischen 1996 und 2001 umgebaut und beherbergt nun die städtische Sammlung mit Gemälden und Skulpturen ab dem 19. Jahrhundert. Durch die europaweit größte Sammlung „Konkrete Kunst nach 1945“ des Berliner Unternehmers Peter C. Ruppert hat das Museum im Kulturspeicher internationales Renommee erlangt.

Beurteilt wurden unter anderem die Sammlungspräsentation und die didaktische Vermittlung, aber auch der konservatorische und restauratorische Umgang mit der Sammlung. Das Ziel und das Konzept des Museums spielten in der Beurteilung ebenso eine Rolle wie die Erschließung und Gestaltung der Räumlichkeiten für die Besucher. Beurteilt wurde außerdem die Bedeutung für das örtliche und überörtliche kulturelle Leben und die Darstellung des Museums in der Öffentlichkeit.

Lechner: "Besonders beeindruckt hat uns, dass der Kulturspeicher ein ’Low Budget Museum’ ist und durch bürgerschaftliches
Engagement von 120 ehrenamtlich tätigen ‚Volunteers’ im personellen Bereich wirksam unterstützt wird."

Insgesamt hatten sich 18 Museen für den Bayerischen Museumspreis 2005 beworben, fünf Museen kamen in die engere Auswahl, darunter auch das Museum Schäfer in Schweinfurt. Das Preisgeld soll für die Anschaffung neuer Ausstellungsobjekte verwendet werden.




http://www.kulturspeicher.deexterner Link
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