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27.10.2005: Deutsch-indische Forschung: Kontaktbüro in Würzburg
 

Am 1. Oktober dieses Jahrs wurde mit finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein "Deutsch-Indisches Kontaktbüro Infektionsforschung" (IGLO) eingerichtet. Es dient der langfristigen Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum für Infektionsforschung der Uni Würzburg und dem "Centre for DNA Fingerprinting and Diagnostics" (CDFD) in Hyderabad. Vertreten werden die beiden Einrichtungen von den Professoren Jörg Hacker und Seyed E. Hasnain.

Ziel des Büros ist es, gemeinsame Projekte in der Infektionsforschung zu entwickeln und weitere Finanzierungsquellen zu finden. Dabei soll die mittelständische Industrie in beiden Ländern mit einbezogen werden, um neben der wissenschaftlichen auch eine noch stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit zu erreichen.

Dr. Abdul Salam Khan von der Uni Würzburg ist Geschäftsführer des Kontaktbüros. Der ursprünglich aus Indien stammende deutsche Infektionsforscher bringt die interkulturellen und wissenschaftlichen Kompetenzen mit, um das Pilotprojekt zu koordinieren und das Büro zu leiten. Dieses ist zunächst eine für zwei Jahre geförderte Maßnahme, die bei Erfolg auch in anderen Fachbereichen eingerichtet werden kann. Auf lange Sicht soll es eine Keimzelle bilden für eine über Würzburg und Hyderabad hinausgehende gemeinsame deutsch-indische Forschung. Zudem soll das Büro eine Art "Kooperations-Eingangstür" für die deutsche und die indische Industrie sein.

Das Büro verfügt über Räume beim Zentrum für Infektionsforschung am Röntgenring sowie beim indischen Partner CDFD.



Ansprechpartner:

Name:
Dr. Abdul Salam Khan
Telefon:
0931/31-2130
eMail:
s.khan@mail.uni-wuerzburg.de

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