Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK

#Wuerzburg

externer Link
Bewohnerparkausweis
2.) Was ist ein Bewohnerparkausweis?

Ein Bewohnerparkausweis ermöglicht Ihnen das Parken in den ausgewiesenen Parkzonen in der Stadt. Die Sonderparkrechte für Bewohner gelten nur im jeweiligen Bewohnerbereich für das Parken an Parkplätzen (VZ 314 - 315 StVO), im eingeschränkten Haltverbot (VZ 286 StVO) oder Zonenhaltverbot (VZ 290 ff StVO) mit Zusatzschild gekennzeichneten Bereichen, während der dort angegebenen Zeiten.

An Parkuhren und Parkscheinautomaten sind die Sonderrechte an Werktagen Mo-Fr ab 16.00 Uhr sowie Sa ab 14.00 Uhr bis zum erneuten Beginn der Gebührenpflicht oder entsprechend der gesonderten Beschilderung gültig (zusätzlich kann mit dem Parkausweis auch noch die Berechtigung zum Fahren in Nachtfahrverbotszonen erworben werden, wenn die Wohnung in einem gesperrten Bereich liegt).

In den Bewohnerparkbereichen dürfen nur Fahrzeuge mit gültigem Parkausweis parken. Ein Anspruch auf Freihaltung eines bestimmten Parkplatzes besteht nicht. In der übrigen Zeit stehen die Parkflächen allen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung.

Einen Bewohnerparkausweis können nur Personen beantragen die

  • im Geltungsbereich der Bewohnerparkregelung wohnen und dort mit Hauptwohnsitz (Firmensitz) gemeldet sind.
  • ein Kraftfahrzeug auf ihren Namen zugelassen haben oder denen ein fremdes Kraftfahrzeug nachweislich (z. B. Steuererklärung, Arbeits- oder Leasingvertrag) zur dauerhaften Nutzung überlassen wurde
    und
  • nicht über eine Garage oder private Abstellfläche verfügen.

Bei Gewerbetreibenden oder Freiberuflern erhalten nur der Geschäftsführer bzw. der Inhaber einen Ausweis, nicht aber angestellte Mitarbeiter!

Die Zuteilung ist auf max. 1 Ausweis je Anwohner/Firma beschränkt.

 

4.) Was muss ich für einen Bewohnerparkausweis mitbringen?

Diese Unterlagen werden bei der Antragstellung benötigt:

ERSTANTRAG

- Ausgefüllter Antrag mit Unterschrift
- Kraftfahrzeugschein bzw. Zulassungsbescheinigung Teil I
- gültiges Ausweisdokument
- Bei Firmen (nur ein Ausweis möglich) auch die Gewerbeanmeldung und den Mietvertrag.
- Bestätigung und Ausweiskopie vom Fahrzeughalter, wenn der Antragsteller nicht im Fahrzeugschein benannt ist.

WIEDERHOLUNGSANTRAG

Bei der Verlängerung des Bewohnerparkausweises genügt der ausgefüllte und unterschriebene Antrag, sofern sich keine Änderungen ergeben haben. Es müssen dann keine weiteren Unterlagen mehr vorgelegt werden.

ÄNDERUNG DES KFZ-KENNZEICHEN

Bei Änderung des Kfz-Kennzeichen bringen Sie bitte die Zulassungsbescheinigung Teil I und den noch gültigen Bewohnerparkausweis mit.

ÄNDERUNG DER WOHNADRESSE

Die neue Wohnadresse muss in einer Bewohnerparkzone der Stadt Würzburg liegen. Sollte die neue Wohnadresse nicht mehr in einer Bewohnerparkzone der Stadt Würzburg liegen, muss der noch gültige Ausweis unverzüglich abgegeben werden und darf nicht mehr genutzt werden.

 

Hier können Sie den Antrag für den Bewohnerparkausweis herunterladen:

Diesen Antrag können Sie uns auch ausgefüllt und unterschrieben, unter Beigabe sämtlicher Unterlagen, per E-Mail oder Fax zukommen lassen. Sie erhalten dann ihren Bewohnerparkausweis per Post mit einer Rechnung (zusätzl. Auslagen 2,50 €) zugeschickt.

BITTE BEACHTEN: Wegen der Gefahr durch Trojaner, werden nur E-Mails mit pdf-Anhängen an uns weitergeleitet!

5.) Was kostet ein Bewohnerparkausweis?

Der Bewohnerparkausweis kostet für zwei Jahre 61,00 Euro, für ein Jahr 30,50 Euro, für ein halbes Jahr 20,50 Euro und für 3 Monate 10,50 Euro.  

Hinzu kommen 0,30 € für die Verwendung eines amtl. Klebesiegels. Die Befreiung vom Nachtfahrverbot im Wohnbezirk kostet zusätzlich 2,50 Euro.

Die Kosten für Ausweisänderungen belaufen sich auf 6,30 Euro. Für Ersatzausweise wird eine Gebühr von 10,80 Euro erhoben.

Zusätzliche Gebühren entstehen nur, wenn die Unterlagen nicht vollständig sind und notwendige, persönliche Daten auf Wunsch aus den Registern abgefragt werden müssen. Verkehrsrechtliche oder sonstige persönliche Veränderungen begründen keinen Rückerstattungsanspruch.

Wird der Bewohnerparkausweis schriftlich beantragt, werden zusätzlich Auslagen i. H. v. 2,50 Euro in Rechnung gestellt.

6.) Parkzonen für Bewohner

In der Kartenübersicht finden Sie die verschiedenen Parkzonen im Stadtgebiet:

Übersicht Parkzonen

Führungszeugnis
7.) Was ist ein Führungszeugnis?

Das Führungszeugnis enthält Informationen darüber, ob eine Person vorbestraft ist oder nicht. Es dient damit als Nachweis über die Unbescholtenheit einer Person und wird beispielsweise von Arbeitgebern oder Behörden angefordert.

Ein Führungszeugnis ist eine behördliche Bescheinigung über bisher registrierte Straftaten einer Person. Ab einem Alter von 14 Jahren wird das Führungszeugnis auf Antrag vom Bundeszentralregister in Bonn erstellt, wo die jeweiligen Vorstrafen in einem Register geführt werden. Ob, und wie lange Vorstrafen in dem Register gespeichert und Auskünfte darüber erteilt werden, ergibt sich aus den Vorschriften zum Bundeszentralregistergesetz.Jedoch werden nicht alle Verurteilungen, die im Bundeszentralregister stehen, auch in das Führungszeugnis übernommen.

Nicht in das Führungszeugnis übernommen werden beispielsweise folgende Einträge

  • Jugendstrafen bis zu einer bestimmten Höhe,
  • erstmalige Geldstrafen, die nicht höher als 90 Tagessätze liegen
  • Verschiedene andere Einträge finden ebenfalls keine Berücksichtigung im Zeugnis.
    Genaue Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Bundesjustizministeriumsexterner Link.

Bei den Führungszeugnissen unterscheidet man:

- Führungszeugnisse für private Zwecke, meist zur Vorlage bei einem Arbeitgeber

Das Führungszeugnis wird direkt vom Bundesamt für Justiz an Ihre Meldeanschrift versandt.

 

- Führungszeugnisse für eine Behörde

Das Führungszeugnis wird direkt vom Bundesamt für Justiz an die von Ihnen genannte deutsche Behörde übersandt. Bei für Behörden bestimmten Führungszeugnissen muss der Verwendungszweck angegeben werden. Wenn Sie vor der Übersendung des Führungszeugnisses selbst Einsicht nehmen wollen, dann können Sie dies bei einem Amtsgericht Ihrer Wahl tun.

 

- Erweiterte Führungszeugnisse
Das erweiterte Führungszeugnis wird erteilt, wenn
1. die Erteilung in gesetzlichen Bestimmungen unter Bezugnahme auf die Vorschrift des § 32 a BZRG vorgesehen ist oder
2. dieses Führungszeugnis benötigt wird für
    a) die Prüfung der Eignung nach § 72 des Achten Buches Sozialgesetzbuch -        
        Kinder- und Jugendhilfe
    b) eine sonstige berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung,
        Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder
    c) eine Tätigkeit, die in Buchstabe b vergleichbaren Weise geeignet ist, Kontakt
        zu Minderjährigen aufzunehmen.

Wer einen solchen Antrag stellt, hat eine Aufforderung vorzulegen, in der die Person, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt, bestätigt, dass die oben genannten Voraussetzungen vorliegen. Die Antragstellung muss schriftlich oder persönlich erfolgen. Eine Bevollmächtigung dritter Personen ist rechtlich nicht zulässig.

 

- Europäisches Führungszeugnis

Ab dem 27.04.2012 können in Deutschland lebende Staatsangehörige anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) das europäische Führungszeugnis beantragen. Neben dem Inhalt des Bundeszentralregisters gibt es Auskunft über den Inhalt des Strafregisters ihres Herkunftsstaates. Bitte beachten Sie, dass eine inhaltliche Überprüfung der mitgeteilten Angaben sowie eine Übersetzung nicht erfolgt!

Weitere Informationen zum Thema "Führungszeugnis" erhalten Sie auf den Seiten des Bundesjustizministeriumsexterner Link.

8.) Was muss ich mitbringen?

Das Führungszeugnis kann nur persönlich oder schriftlich beantragt werden. Eine Vollmacht an Dritte zur Beantragung ist nicht zulässig.

Um ein Führungszeugnis beantragen zu können, müssen Sie sich mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

Wenn Sie ein erweitertes Führungszeugnis (nach § 30 Abs. 2 BZRG ) benötigen, so beachten Sie bitte, dass Sie eine schriftliche Aufforderung der Stelle vorzulegen haben, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG vorliegen.

Vordruck_Aufforderung_zur_Vorlage_eines_erweiterten_Fuehrungszeugnisses Vordruck_Aufforderung_zur_Vorlage_eines_erweiterten_Fuehrungszeugnisses, 186 KB
9.) Was kostet ein Führungszeugnis?

Für die Ausstellung eines Führungszeugnisses wird eine Bearbeitungsgebühr von

13,00 Euro erhoben. Das europäische Führungszeugnis kostet 17,00 Euro.

 

Von der Gebühr ist befreit, wer

das Führungszeugnis zum Zwecke des Ausübens einer ehrenamtlichen Tätigkeit in

- einer gemeinnützigen oder vergleichbaren Einrichtung, Behörde benötigt oder

- einen im Rahmen des § 32 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe d EStG genannten Dienst ausübt.

Das Vorliegen der Voraussetzungen ist bei der Antragstellung nachzuweisen.

Von der Gebühr kann befreit werden, wer

- seine Mittellosigkeit oder

- einen besonderen Verwendungszweck

nachweist.

 

 

 

10.) Führungszeugnis online beantragen.

Mit der Einführung des neuen elektronischen Personalausweises gibt es nun auch die Möglichkeit, beim Bundesamt für Justiz bestimmte Anträge online zu stellen. https://www.fuehrungszeugnis.bund.de/externer Link

Freiwilliger Wehrdienst
11.) Freiwilliger Wehrdienst; Übermittlung von Daten an das Bundesamt für Wehrverwaltung

Zum 1. Juli 2011 ist die allgemeine Wehrpflicht, soweit kein Spannungs- oder Verteidigungsfall vorliegt, ausgesetzt und in einen freiwilligen Wehrdienst übergeleitet worden. Frauen und Männer, die Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sind, können sich nach § 54 des Wehrpflichtgesetzes verpflichten, freiwillig Wehrdienst zu leisten. Damit das Bundesamt für Wehrverwaltung die Möglichkeit hat, über den freiwilligen Wehrdienst zu informieren, übermittelt die Meldebehörde jährlich zum 31. März folgende Daten von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden, an das Bundesamt für Wehrverwaltung:

 

Familienname, Vornamen und gegenwärtige Anschrift

Betroffene haben das Recht, der Datenübermittlung zu widersprechen. Der Widerspruch ist an keine Voraussetzung gebunden und braucht nicht begründet zu werden. Er kann bei jeweils der zuständigen Meldebehörde eingelegt werden. Für den Bereich der Stadt Würzburg ist das das Bürgerbüro/Meldewesen, Rückermainstr. 2, 97070 Würzburg. Der Widerspruch kann entweder schriftlich formlos oder schriftlich mittels des hier im Internet oder im Bürgerbüro (Info-Theke) im Rathaus erhältlichen Vordrucks vorgenommen werden. Kosten entstehen keine.

 

Falls der Datenübermittlung nicht widersprochen wurde, werden die Meldebehörden die genannten Daten weitergeben.

Weitere Informationen zum freiwilligen Wehrdienst in der Bundeswehr bekommen Sie unter www.bundeswehr-karriere.deexterner Link oder  direkt beim örtlichen Kreiswehrersatzamt Würzburg, Mergentheimer Str. 184, 97084 Würzburg, Tel. 0931/9707-0 oder per E-Mail KWEAWuerzburg@bundeswehr.org

Rundfunkgebühren
12.) Rundfunkgebührenbefreiung

Ab 01.01.2013 sind von jedem Privathaushalt Rundfunkgebühren zu entrichten. Näheres über die Gebührenpflicht erfahren Sie vom ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice.

Rundfunkgebührenbefreiung
Die Antragsformulare können Sie u.a. erhalten:

  • im Bürgerbüro der Stadtverwaltung
  • im Jobcenter Stadt Würzburg in der Bahnhofstraße 7

Unter welchen Voraussetzungen kann ich von den Rundfunkgebühren befreit werden?

Von der Rundfunkgebührenpflicht können Privatpersonen befreit  werden:

Befreiungskriterien / vorzulegende Unterlagen

  1. Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Dritten Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches (Sozialhilfe) oder nach § 27 a oder 27 d des Bundesversorgungsgesetzes/ Aktueller Sozialhilfebescheid
  2. Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (Viertes Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches)/ Aktueller Bescheid über den Bezug von Grundsicherung
  3. Empfänger von Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II einschließlich Leistungen nach § 22 ohne Zuschläge nach § 24 des Zweiten Buches des Sozialgesetzbuches/ Aktueller Bewilligungsbescheid über den Bezug von ALG II oder Sozialgeld
  4. Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz/ Aktueller Bescheid über den Bezug von Asylbewerberleistungen
  5. Empfänger von Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, die nicht bei den Eltern leben/ Aktueller BAföG-Bescheid
  6. Empfänger von Berufsausbildungsbeihilfen nach den §§ 99, 100 Nr. 3 SGB III oder nach dem 4. Kapitel, Fünfter Abschnitt des SGB III a.F. (neu Dritten Kapitel, Dritter Abschnitt, Sdritter Unterabschnitt SGB III), die nicht bei den Eltern wohnen/ Aktueller Bescheid über den Bezug von Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
  7. Empfänger von Ausbildungsgeld nach § 104 ff. SGB III a.F. (neu § 122 ff. SGB III), die nicht bei den Eltern leben/ Aktueller Bescheid über den Bezug von Ausbildungsgeld
  8. Sonderfürsorgeberechtigte im Sinne des § 27 e des Bundesversorgungsgesetzes/ Aktueller Leistungbescheid über den Bezug von Leistungen nach § 27 e BVG
  9. Blinde oder nicht vorübergehend wesentlich sehbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von 60% allein wegen der Sehbehinderung/ Aktueller Schwerbehindertenausweis mit „RF-Merkzeichen“
  10. Hörgeschädigte Menschen, die gehörlos sind oder denen eine ausreichende Verständigung über das Gehör auch mit Hörhilfen nicht möglich ist/ Aktueller Schwerbehindertenausweis mit „RF-Merkzeichen“
  11. Behinderte Menschen, deren Grad der Behinderung nicht nur vorübergehend wenigstens 80% beträgt und die wegen ihres Leidens an öffentlichen Veranstaltungen ständig nicht teilnehmen können/ Aktueller Schwerbehindertenausweis mit „RF-Merkzeichen“
  12. Empfänger von Hilfe zur Pflege nach dem Siebten Kapitel des Zwölften Buches des Sozialgesetzbuches oder von Hilfe zur Pflege als Leistung der Kriegsopferfürsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz oder von Pflegegeld nach den landesgesetzlichen Vorschriften/ Aktueller Bewilligungsbescheid über den Bezug von Hilfe zur Pflege nach dem SGB oder dem BVG
  13. Empfänger von Pflegezulagen nach § 267 Abs. 1 des Lastenausgleichsgesetzes oder Personen, denen wegen Pflegebedürftigkeit nach § 267 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe c des Lastenausgleichsgesetzes ein Freibetrag zuerkannt wird/ Aktueller Bewilligungsbescheid über den Bezug von Leistungen nach § 267 LAG
  14. Volljährige, die im Rahmen einer Leistungsgewährung nach dem SGB VIII in einer stationären Einrichtung nach § 45 SGB VIII leben/ Aktueller Bewilligungsbescheid

Härtefall
Eine Befreiung als besonderer Härtefall kann beantragt werden, wenn eine der o.g. Sozialleistungen wegen Überschreitung der Bedarfsgrenze um weniger als 17,98 € abgelehnt wurde. Es ist der ablehnende Bescheid oder eine Bestätigung der Behörde über die Einkommensüberschreitung beizufügen.
 
Welche Unterlagen sind erforderlich?
Dem Antrag muss der aktuelle Bewilligungsbescheid/Schwerbehindertenausweis im Original oder in beglaubigter Kopie (kostenpflichtig) beigefügt werden.

Sie können aber zusammen mit Ihrem Antrag , dem Originalbescheid und dessen Kopie bei der Stadtverwaltung vorsprechen, um eine kostenfreie Bestätigung zu erhalten. Den Antrag mit Bestätigung und der Kopie verschicken Sie dann an den
ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice
50656 Köln.

Wo erhalte ich die Bestätigung?
Je nach Befreiungskriterium erhalten Sie die Bestätigung:

  • bei dem Jobcenter Stadt Würzburg in der Bahnhofstraße 7, sofern Sie Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld (sog. Hartz IV-Leistungen) erhalten
  • in den übrigen Fällen: im Bürgerbüro der Stadtverwaltung

Wann beginnt die Befreiung/Ermäßigung?
Die Befreiung oder Ermäßigung beginnt ab dem auf den Bewilligungsbescheid genannten Leistungsbeginn, wenn der Antrag binnen zwei Monaten, nachdem der Bescheid ausgestellt wurde, eingereicht wird. Geht der Antrag erst nach Ablauf der zwei Monate ein, erfolgt die Befreiung oder Ermäßigung ab dem Folgemonat nach Eingang des Antrags.

Beglaubigungen
13.) Hier erhalten Sie Informationen zu Beglaubigungen Ihrer Dokumente.

Was versteht man unter einer Beglaubigung?

Unter Beglaubigung versteht man im eigentlichen Sinne die Bestätigung eines Notars, dass die auf einem Schriftstück geleistete Unterschrift derjenige geleistet hat, der das Schriftstück unterzeichnen sollte.

Was wird beglaubigt?

Beglaubigung von Dokumenten: Von Behörden für Behörden 

Das Bürgerbüro ist berechtigt, amtliche Beglaubigungen von Abschriften und Kopien sowie Unterschriften vorzunehmen. Wenn das Originaldokument von einer Behörde ausgestellt wurde oder die Abschrift zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird, können wir die amtliche Beglaubigung vornehmen.

Bei Reisevollmachten für minderjährige Kinder ist darauf zu achten, dass beide Elternteile unterschreiben und die Unterschriften  beglaubigen lassen, wenn beide Elternteile das Sorgerecht inne haben.

Das zu beglaubigende Dokument muss entweder eine händische Unterschrift oder einen Stempel einer Behörde enthalten, um daran die Echtheit des Dokuments prüfen zu können. Den maschinell erstellten Dokumenten und Bescheiden, z.B. Semesterbescheinigungen, BaföG oder ARGE-Bescheiden, fehlt dieses Merkmal in der Regel und können dann nicht amtlich beglaubigt werden (Ausnahme: Wehrdienstbescheid). Die Echtheit solcher Bescheide kann nur von den ausstellenden Behörden bescheinigt werden.

Private Verträge müssen von einem Notar beglaubigt werden, bei einigen Dokumenten ist die Erteilung beglaubigter Abschriften ausschließlich anderen Behörden vorbehalten ist, siehe nachfolgende Liste.

Folgende Dokumente werden von anderen Behörden beglaubigt:

  • Bestallungsurkunde zum Pfleger, Betreuerausweise (Amtsgericht / Vormundschaftsgericht)
  • Auszüge aus dem Vereinsregister (Amtsgericht / Vereinsregister)
  • Grundbuchauszüge (Amtsgericht / Grundbuchamt)
  • Personenstandsurkunden, die in Würzburg ausgestellt wurden (Standesamt)
  • Personenstandsurkunden, die im Bundesgebiet ausgestellt wurden (Standesamt des jeweiligen Ausstellungsortes)
  • Beglaubigungen für Rentenzwecke, z. B. für die Deutsche Rentenversicherung oder eine Zusatzversorgung (Deutsche Rentenversicherung bzw. Sozialversicherung Karmelitenstr. 43, Zimmer 213)

Welche Unterlagen sind erforderlich?
Bitte bringen Sie Ihre Originaldokumente und die Kopien mit. Sie können auch im Rathaus an einem Münzkopierer Kopien fertigen.

Amtliche Beglaubigungen von Unterschriften:
Wir sind dazu befugt, Beglaubigungen von Unterschriften vorzunehmen, wenn das unterzeichnete Schriftstück zur Vorlage bei einer Behörde benötigt wird. Unterschriften auf Verpflichtungserklärungen gemäß § 84 Ausländergesetz, dürfen nur von der Abteilung Ausländerwesen beglaubigt werden.

Generalvollmachten und die Erteilung von Vollmachten für die Regelung von Vermögensangelegenheiten darf nur ein Notar beglaubigen.

Erforderliche Unterlagen für eine amtliche Unterschriftsbeglaubigung:
Wir sind gesetzlich zur Prüfung Ihrer Identität verpflichtet. Bitte bringen Sie einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mit und unterschreiben Sie das Dokument erst im Beisein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros.


Öffentliche Beglaubigungen:
Folgende Beglaubigungen von Schriftstücken und Unterschriften, die nicht von einer Behörde ausgestellt wurden und nicht zur Vorlage bei einer Behörde benötigt werden, muss ein Notar beglaubigen:

  • Registeranmeldungen
  • Vollmachten im Zusammenhang mit Grundstücksverwertungen
  • Verträge

Apostille: Beglaubigung der Echtheit amtlicher Dokumente
Die Echtheit von Unterschrift und Siegel eines amtlichen Dokuments (Apostille) beglaubigt für Würzburger Behörden die Regierung von Unterfranken.

Gebühren:
Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem Menge und dem Aufwand:

  •  für eine Stelle je Dokument oder Unterschrift  (bis zu 6 Seiten) : 5,00 Euro
  •  ab 7 Seiten kostet  jede weitere Seite 0,75 Euro
  •  ein Dokument oder Unterschift für mehrere Stellen: je Stelle 5,00 Euro

 

 

 

14.) Welche Schriftstücke und Unterschriften werden von der Stadt Würzburg beglaubigt?

Hier erhalten Sie ein Übersicht welche Beglaubigungen vom Bürgerbüro durchgeführt werden.

Beonderheiten:

Meldebehörden sind zur amtlichen Beglaubigung befugt, nicht aber verpflichtet! Beglaubigungen liegen daher ausschließlich im pflichtgemäßen Ermessen. Bestehen Zweifel am Inhalt, Form oder Echtheit des Dokuments kann die Beglaubigung abgelehnt werden.

 

Das Bürgerbüro beglaubigt:

  • Urkunden (z. B. Promotionsurkunde)
  • Zeugnisse
  • Unterschriften, die zur Vorlage bei einer Behörde benötigt werden
  • Kopien von Personalausweisen und Reisepässen
  • die deutsche Übersetzung von ausländischen Dokumenten zur Vorlage bei deutschen Behörden

Sie müssen hierzu keinen Termin vereinbaren, da Beglaubigungen direkt an der Information bearbeitet werden.

Das Bürgerbüro beglaubigt nicht:

  • ausländische Dokumente ohne deutsche Übersetzung, sofern der Inhalt nicht erkennbar ist
  • öffentliche Beglaubigungen (beglaubigt ausschließlich der Notar)
  • Schriftstücke, die nicht zur Vorlage bei einer Behörde bestimmt sind
  • Betreuungsvollmachten (beglaubigt die Betreuungsstelle)
  • Schenkungsurkunden oder Erbschaftspapiere
  • Unterschriften für Banken und Versicherungen
  • Patientenverfügungen (beglaubigt der Hospizverein)
  • Urkunden oder Dokumente zur Vorlage bei ausländischen Behörden, die nicht von der Stadt Würzburg ausgestellt wurden (beglaubigt die ausstellende Behörde)
  • Beglaubigungen für Rentenzwecke (beglaubigt die jeweilige Rentenstelle bzw. der Bereich Sozialversicherung, Karmelitenstr. 43, Zimmer 213)
  • Generell alle ausländischen Dokumente, die zur Vorlage bei ausländischen Behörden benötigt werden
  • Transcript of records

Anmerkung: Notare beurkunden Rechtsgeschäfte jeglicher Art und beglaubigen Unterschriften und Abschriften von Dokumenten

15.) Beglaubigung von Urkunden für die Verwendung im Ausland

Information der Regierung von Unterfranken zur Beglaubigung von deutschen öffentlichen Urkunden, einschließlich der Erstellung von Apostillen

Weitere Informationen sind direkt bei der Regierung von Unterfrankenexterner Link erhältlich.


>>> zurück
Kontakt
Bürgerbüro
Rückermainstraße 2
97070 Würzburg
Tel: 09 31/ 37 20 00
Fax: 09 31/ 37 20 29
Kontakt aufnehmen
Öffnungszeiten
Mo, Mi      07:30 - 13:00 Uhr
Di
 
07:30 - 12:00 Uhr
13:30 - 16:00 Uhr
Do
 
08:00 - 12:00 Uhr
13:30 - 18:00 Uhr
Fr07:30 - 12:00 Uhr

Bitte beachten! 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeiten ist Annahmeschluss (bei hohem Besucheraufkommen auch vorher)!