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Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen

Mit einer Fahne im Rathaushof setzt die Stadt Würzburg ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. „Wir zeigen hier alle Gesicht gegen Gewalt an Frauen“, betont Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake.

Denn in Deutschland ist laut einer Studie der Europäischen Union jede dritte Frau von körperlicher Gewalt betroffen, jede vierte erlebt Gewalt in ihrer Partnerschaft. „Gewalt gegen Frauen ist auch hier leider noch immer trauriger Alltag“, so Schäfer-Blake bei der Veranstaltung, zu der die Arbeitsgemeinschaft Würzburger Frauen und Frauenorganisationen sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würzburg, Petra Müller-März, eingeladen hatten.
Den Schwerpunkt der Aktion gegen Gewalt an Frauen stellt Terre des Femmes in diesem Jahr unter das Thema „Mädchen schützen! Weibliche Genitalverstümmelung gemeinsam überwinden“. In Afrika, aber auch in Europa lebende Mädchen und Frauen aller Altersstufen zwischen Kindheit und Erwachsenenalter sind von dieser Praktik betroffen: „In Deutschland ist Frauenbeschneidung seit 2013 ein eigener Straftatbestand und wird als Körperverletzung bezeichnet. Sehr geehrte Damen und Herren, lassen Sie uns gemeinsam gegen Gewalt an Frauen sowie die Beschneidung von Mädchen und Frauen eintreten und dieses Thema öffentlich machen“, appelliert Würzburgs Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake.

Keine Gewalt-1
Keine Gewalt-1 Christian Weiß
"Frei Leben - ohne Gewalt" im Rathaushof hissen Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake mit Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft Würzburger Frauen und Frauenorganisationen sowie Sozialreferentin Dr. Hülya Düber die Flagge gegen Gewalt an Frauen.


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