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Initiative für Soziokulturelles Zentrum - Gespräch mit Oberbürgermeister Schuchardt

Eine Lösung für ein soziokulturelles Zentrum in Würzburg ist noch nicht gefunden, die Initiative und die Verwaltungsspitze trafen sich heute aber zu einem ersten ausführlichen Gespräch, um auszuleuchten, welche Unterstützung für ein selbstverwaltetes Zentrum von der Stadt kommen kann.

Für die Initiative stellten Saraina Weigand, Lukas Schmitt und Maximilian Kolb im Amtszimmer des Oberbürgermeisters das Aktionsbündnis näher vor und schilderten den gemeinsamen Raumbedarf. Stand heute sind die einzelnen Initiativen über die gesamte Stadt verteilt und haben jede für sich mit hohen Kosten für Miete und Infrastruktur zu kämpfen. Die Initiativen könnten aufgrund des permanenten Finanzierungsdrucks ihr volles Potential nicht entfalten. Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Sozialreferentin Dr. Hülya Düber, Kämmerer Robert Scheller und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner würdigten das Engagement der Gruppen. Am Umsonstladen werde beispielhaft sehr deutlich, dass man die Räume nicht nur für sich selbst einfordert, sondern ehrenamtlich und sozial engagiert unterwegs sei.

Mit der Forderung, die alte Umweltstation zu erhalten, war die Initiative an die Öffentlichkeit gegangen. Kleiner fasste die Gegenargumente in der Runde noch einmal zusammen: Aufgrund einer mangelhaften Statik, der fehlenden Barrierefreiheit und sanitären Anlagen sei dieses Haus nicht geeignet. Zudem sei man durch den Neubau der Umweltstation und des Nautilands auf die freiwerdenden Flächen für Stellplätze zwingend angewiesen. Die Initiative stellt die Unanfechtbarkeit dieser Argumente in Frage, vor allem in Bezug auf die Barrierefreiheit. Die Stadtverwaltung versuchte alternative Denkanstöße zu liefern. Beispielsweise könne man noch in die Planungen für das „HUB 27+“ eingebunden werden. Am Hubland entsteht in der Mitte des neuen Stadtteils ein neues Zentrum für Soziales, Kultur, Bildung und Sport, das in jedem Fall übergangsweise multifunktional nutzbare Räume mit Atmosphäre bietet.

Die Gespräche will man eventuell auch bei einem Ortstermin fortsetzen. Wobei die Initiative deutlich machte, keine Übergangslösung anzustreben und zeitnah eine neue, selbstverwaltete Anlaufstelle finden möchte.


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