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Würzburg eröffnet Landesgartenschau unter dem Motto „Wo die Ideen wachsen“

Bei schönem Frühlingswetter eröffnete Ministerpräsident Markus Söder die Landesgartenschau 2018 in Würzburg. Auf das Großevent hatte Würzburg in nur fünf Jahren hingearbeitet.

In einer beispielhaften Konversion des 95 Hektar großen Geländes schuf die Stadt Würzburg einen neuen Stadtteil, der Freistaat erweiterte den Universitätscampus und die Bayerische Landesgartenschau begrünte 27 Hektar. Die Landesgartenschau ist nicht nur Oase und Fixstern des neuen Stadtteils, sondern auch ein Motor für die Stadtentwicklung.

Die Landesgartenschau 2018 ist eröffnet. Foto: Claudia Lother


Oberbürgermeister Christian Schuchardt sprach bei der Eröffnung von einem „vielzitierten Referenzprojekt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben“. In Rekordzeit sei es gelungen, das ehemalige Kasernengelände nach dem Ende der militärischen Nutzung mit neuem Leben zu füllen. Die Landesgartenschau sei der Schrittmacher gewesen. Die Gartenschau sei jedoch noch sehr viel mehr als eine klassische Schau der Gartenkunst: „Innovativ und experimentierfreudig thematisiert sie auf vielerlei Weise die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen und werden, wie wir etwa die Herausforderungen durch Ressourcenknappheit oder Umweltzerstörung erfolgreich meistern oder unser urbanes Leben grüner, gesünder und nachhaltiger gestalten können“, so Schuchardt. So würden auf dem Gelände des LGS, besonders in den „Zukunftsgärten“, ökologische und soziale Visionen gegenwärtig erlebbar. „Ich weiß nicht, ob es angesichts all dessen vermessen ist, unsere LGS als kleine Bundesgartenschau zu bezeichnen“, sagte Schuchardt unter Beifall.


Die Parkanlage umfasst 28 Hektar, 21 davon dauerhaft. Darin finden sich ein Wiesenpark, ein Terrassenpark und der Hauptrundweg, der „Belt Walk“. Auch nach der LGS wird der 1,7 km lange Park ebenso dauerhaft erhalten bleiben, wie die Picknickbereiche und die zahlreichen Sportfelder und Spielplätze. Sie werden Freiräume und Treffpunkte werden und der Bevölkerung und der Stadtnatur zur Verfügung stehen. „Wir haben sehr großen Wert gelegt auf die enge Vernetzung des Hublands mit der Innenstadt, den benachbarten Stadtteilen und den Umlandgemeinden, unter anderem durch einen weit ausgreifenden Grüngürtel, durch Naturlehrpfade, Fuß-, Rad- und Pedelec-Wege zum Beispiel mit dem Rad in den Landkreis und zu Fuß zur Keesburg und ein leistungsfähiges ÖPNV-Angebot mit vielfältigen Vernetzungen der verschiedenen Verkehrsträger auch untereinander“, erklärte Schuchardt.


Ministerpräsident Söder erklärte mit Blick auf das angrenzende Unigelände, dass Franken in Bezug auf die Wissenschaft eine der stärksten Regionen in ganz Deutschland sei. Für den öffentlichen Nahverkehr zum Hubland stellte er der Stadt Würzburg Zuschüsse in Aussicht.

Die Landesgartenschau Würzburg im Stadtteil Hubland zeigt bis 7. Oktober zahlreiche Blumenschauen, Themengärten, Erlebniswelten und wird Schauplatz von 3.000 Veranstaltungen. Das Hubland war Richtstätte, Flugplatz im Zweiten Weltkrieg und danach Kasernenkomplex der US-Armee mit amerikanischem Wohn- und Einkaufszentrum. 2008 verließen die Amerikaner Würzburg.


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