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Midissage "Pics4Peace: Junge Künstler kommunizieren im Rathau

Bei der Midissage - einem feierlichen Empfang zur Halbzeit der Ausstellung im Würzburger Rathaus - hat das Projekt „Pics4Peace“ sein zentrales Ziel schon erreicht. Vertreter unterschiedlicher Generationen kommen zusammen, richten gemeinsam den Blick auf inspirierende Kunstwerke und tauschen sich bei einem Gläschen Wein oder Orangensaft aus über fordernde Themen wie Rüstungsexporte, bedrohte Meinungsfreiheit, weibliche Genitalverstümmelung oder Minderheiten und Menschenrechte.

„Ich wünsche mir, dass es „Pics4Peace“ gelingt, viele junge Menschen für Politik zu begeistern und zu eigenem Einsatz zu motivieren, und dass wir alle gemeinsam es schaffen, die Sprach- und Verständnislosigkeit zwischen der Jugend und den älteren Generationen zu überwinden“, richtete sich Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake an die Gäste im Treppenhaus und ergänzte: „Dazu ist es wichtig, dass „Pics4Peace“ nach dem Ende der Würzburger Projektphase weitergeht; ich fände es großartig, wenn unsere Stadt zum Ausgangspunkt einer bundesweiten Jugendbewegung für Demokratie und Frieden würde.“

Die frühere Würzburger Oberbürgermeisterin Dr. Pia Beckmann arbeitet als Initiatorin dieses ambitionierten Kunstexperiments genau an dieser Kontinuität und der Ausweitung über die Stadtgrenzen hinweg. Aktuell laufen beispielsweise die Vorbereitungen für einen künstlerischen Beitrag bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. In Würzburg wiederum wurde in kurzer Zeit ein großes Netzwerk geknüpft. Stellvertretend hierfür waren Uli Braun, FHWS-Professor für Typografie und Grafik Design, Sybille Linke, die Leiterin des Fachbereichs Kultur bei der Stadt Würzburg oder aber auch Schülerinnen des Ursulinengymnasiums ins Rathaus gekommen. Mit an Bord sind auch die Leonhard-Frank-Gesellschaft, das Museum für Franken oder auch das Caritas Don Bosco Berufsbildungswerk.

Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung stand die Vorstellung der großformatigen Kunstwerke der Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg- Schweinfurt. Diese sind im methodischen Austausch mit Winfried Muthesius gefertigt wurden. Der Künstler brachte der nächsten kreativen Generation die Technik „pittura oscura“ näher, die Malerei und Fotografie miteinander versöhnt. Bis zum 6. August können die Ergebnisse noch im Rathaus begutachtet werden. Die Aktivitäten wie Workshops oder Dialogveranstaltungen so-wie der künstlerische Output im Dienste der Demokratie und des Friedens sind aber auch auf verschiedenen digitalen Kanälen präsent. An diesem Internetauftritt  wird aktuell ebenfalls mit professioneller Unterstützung weitergearbeitet.

Homepage des Kunstprojektsexterner Link

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Verständigung via Kreativität: Am Kunstwerk von Magdalena Skala begann die kleine Führung durch die Ausstellung „Pics4Peace“ im Würzburger Rathaus. Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, die Initiatorin Dr. Pia Beckmann und zahlreiche Mitwirkende, Unterstützer sowie Interessierte waren zur Midissage gekommen. Bild: Georg Wagenbrenner


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