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27. Umwelt-Erlebniswoche der Umweltstation: Ein Parcours, der Berührungsängste abbaut

Sie richtet sich zwar in erster Linie an Kinder und Schüler, aber nicht nur: Erwachsene sind bei der Umwelt-Erlebniswoche der städtischen Umweltstation ebenso willkommen. Auch sie können viel über die Natur lernen oder bereits Erlerntes wieder auffrischen.

Auch für Oberbürgermeister Christian Schuchardt, die beiden Stadträte Rainer Schott und Udo Feldinger wie auch Umweltreferent Wolfgang Kleiner war der Besuch der 27. Umwelt-Erlebniswoche ein faszinierendes Erlebnis jenseits des Alltags. Getreu dem Motto „Umwelt aktiv erleben“ blickten sie nicht nur den jungen Besuchern beim Filzen, Holzschnitzen und Bildhauen über die Schulter. Sie streichelten Pferde, versuchten sich im Balancieren, lernten heimische Pflanzen kennen, Tierfelle unterscheiden und nahmen engen Kontakt zu Uhu, Choliba Eule und Steinkäuzlein auf. Oberbürgermeister Christian Schuchardt besuchte jeden der 28 Stände und informierte sich über das abwechslungsreiche Programm rund um Natur und Umwelt für die Schulkinder. Wiebke Degler zeigte den Besuchern am Stand des Botanischen Gartens die heimische Fauna mit Johanniskraut, Schafgarbe, Brennnessel und Co. und erzählte, woher die Wegwarte ihren Namen hat. Die Geschichte über die auf den Prinzen wartende Prinzessin, die sich ob des langen Wartens in die blau blühende Blume Wegwarte verwandelte, bleibt wohl allen im Gedächtnis.

An den 28 Ständen können die Kinder forschen, beobachten, basteln und spielerisch lernen. Sie lernen Insekten und Spinnen kennen anstatt sie zu fürchten, sie dürfen Greifvögel selbst auf dem Handschuh halten, balancieren auf der Slackline, lernen Waldtiere und heimische Fische kennen und bearbeiten Wolle, Filz, Steine und Holz oder staunen darüber, wie Honig hergestellt wird. Neu in diesem Jahr dabei ist das Tierheim am Elferweg, das nicht nur über Heimtierhaltung informiert. Sehr geduldige Hunde lassen sich bei dieser Gelegenheit vier Stunden langes Streicheln von vielen Kinderhänden freudig gefallen. Zum ersten Mal bei der Umwelt-Erlebniswoche ist eine Reitschule aus Mainbernheim dabei, mit Pferden, die gar nicht genug von den Schmuseeinheiten der Kinder zu bekommen scheinen. Die Vierbeiner nehmen ihre Aufgabe als therapeutische Reittiere offenbar besonders genau. In einem Virtual Reality-Spiel, das von der Universität Würzburg gemeinsam mit der Umweltstation entwickelt wurde, geht es um das Thema „Müll im Meer“, außerdem gibt es einen kleinen Bücherflohmarkt und Upcycling von Büchern zu Dekogegenständen.

Gemeinsam mit Bezirk, Wasserwirtschaftsamt, Künstlern und Experten wie dem Falkner baut die Umweltstation nun schon im 27. Jahr einen Parcours für die jungen Gäste auf, der informativ ist und darüber hinaus Spaß macht. Es gibt hier Platz zum Mitmachen, Erleben und Toben. Die Umwelterlebniswoche wird von der Umweltstation der Stadt Würzburg ausgerichtet und vom bayerischen Umweltministerium gefördert. Die Erlebniswoche ist Bayerns größte Umwelt-Bildungsveranstaltung. Das Erfolgskonzept verbindet spielerisch Menschen jeden Alters mit Natur. Daher haben auch Eltern und Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, bis einschließlich 12. Juli von 8:30 bis 12:30 Uhr den Kindern zuzusehen, selbst mitzumachen und viel über Natur und Umwelt zu erfahren.

Informationen zur Umwelt-Erlebniswoche unter Tel. 4 44 40 und umweltstation@stadt.wuerzburg.de.

 

27. Umwelt-Erlebniswoche
27. Umwelt-Erlebniswoche
Uhu „Strolch“ auf der Hand von Oberbürgermeister Christian Schuchardt (2.v.li.) ist hier die Hauptperson. V.li: Stadtrat Rainer Schott, Stadtrat Udo Feldinger, Falkner Harald Dellert, Umweltreferent Wolfgang Kleiner, Stadtreiniger-Leiter Christian Strohalm, Leiterin der Umweltstation Anja Knieper.

27. Umwelt-Erlebniswoche
27. Umwelt-Erlebniswoche
Wegwarte, Schafgarbe, Johanniskraut und sogar Brennnessel fanden am Stand des Botanischen Gartens großes Interesse von (v.re.) Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Umweltreferent Wolfgang Kleiner, Stadtrat Rainer Schott, Stadtrat Udo Feldinger und Christian Strohalm (Leiter der Stadtreiniger). Wiebke Degler (re.) fesselte die Besucher mit spannenden Erklärungen, aber auch Geschichten rund um heimische Pflanzen.

 

Fotos: Claudia Lother


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