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„Kleines Mozarteum“ nimmt Gestalt an: Vertrag für Musikhochschule abgeschlossen

2001 endete in der ehemaligen Mozart-Schule der reguläre Betrieb eines Gymnasiums. Seit dieser Zeit ist der renovierungsbedürftige Bau die Heimat verschiedener Provisorien. Nun wird ein neues Nutzungskonzept im Zeichen der Musik die zentral gelegene Immobilie aufwerten. Die komplette Sing- und Musikschule wird hier ein neues Zuhause finden.

Foto: Vertragsunterzeichnung
Foto: Vertragsunterzeichnung Georg Wagenbrenner
Unterschriftsreif: Der Präsident der Hochschule für Musik Prof. Dr. Christoph Wünsch, Katrin Hartmann, Leiterin der Regionalvertretung der Immobilien Freistaat Bayern und Oberbürgermeister Christian Schuchardt unterzeichnen den ersten Mietvertrag. In der zweiten Reihe (von links): Katharina Strein, Geschäftsführerin Mozartfest, Andrea Schanzer, Zweckverband Sing- und Musikschule, Kulturreferent Achim Könneke, Eva Maria Beismann, Persönliche Mitarbeiterin des Oberbürgermeisters und Baureferent Benjamin Schneider.
Im sogenannten Hufeisen (also dem U-förmigen Gebäude-Abschnitt) bezieht zudem die Hochschule für Musik zusätzliche Seminar- und Proberäume. Dritter im Bund des „kleinen Mozarteums“ - wie Oberbürgermeister Christian Schuchardt das Nutzungskonzept gerne nennt - ist das Mozartfest-Büro, das seit Jahren im Rathaus mit beengten Verhältnisse zurechtkommen muss. In der Hofstraße haben alle Akteure mehr Platz, zudem ergeben sich räumliche Synergien wenn Musikbegeisterte von „drei Jahren bis zur Meisterklasse“ unter einem Dach untergebracht sind und von hier aus künftig auch das älteste Mozartfestival Deutschlands organisiert und vermarktet wird.

Bei einer Kostenschätzung von 12,1 Millionen Euro für die Ertüchtigung des Hufeisens benötigt die Stadt eine kalkulierbare Einnahmenseite durch langjährige Mieteinnahmen und Investitionskostenzuschüsse der externen Partner.

Mit der Hochschule für Musik ist dieser Vertrag nun in trockenen Tüchern. Bis spätestens April 2022 wird die Hochschule das neue Domizil beziehen. Bei der Vertragsunterzeichnung waren auch die weiteren Partner dieses Kooperationsprojekts in der Grafeneckartstube des Würzburger Rathauses dabei.
 


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