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Ein Baum des Jahres für den Heuchelhof

Zum Tag des Baumes pflanzte Bürgermeister Dr. Bauer gemeinsam mit Kindern der schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) und Schülern des Förderzentrums am Heuchelhof einen Baum des Jahres 2019, eine Flatterulme, am Seelein.

Bei leicht trübem Wetter aber umso besserer Laune trafen sich bei der Aktion der Fachabteilung Naturschutz und Landschaftspflege und des Gartenamtes Bürgermeister Dr. Adolf Bauer und Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner mit Schülerinnen und Schülern des Förderzentrums. Bürgermeister Dr. Adolf Bauer zollte der Arbeit des Förderzentrums große Anerkennung und lobte die Zusammenarbeit in verschiedenen Projekten. Die Kinder, die selbst eifrig beim Schaufeln und Gießen des frisch gepflanzten Baumes halfen, erhielten anschauliche Informationen über die Eigenschaften von Flatterulmen von Michael Lang, Gärtner des Gartenamts.

Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Kleiner betonte den hohen Stellenwert, den Pflanzaktionen wie diese für die Stadt Würzburg haben: „Die Anzahl von Bäumen, die gut mit städtischen Bedingungen zurecht kommen, müssen wir in den nächsten Jahren weiter erhöhen. Die Flatterulme ist ein vielversprechendes Beispiel für eine zukunftsfähige Stadtbaumart.“

Stellvertretende Schulleiterin Sandra Zeitz freut sich mit den Kindern besonders auch über den Standort der Flatterulme direkt gegenüber der Schule, so dass die Kinder die Flatterulme oft besuchen können.

Für alle Helfer gab es zum Abschluss Samentütchen mit Blühmischungen. Mit den Samenmischungen können die Kinder auf dem Schulgelände oder zuhause Blühwiesen anlegen, um Insekten und anderen Tieren einen Lebensraum zu geben.

 

Die Flatterulme

Jedes Jahr kürt die Dr.-Silvius-Wodarz-Stiftung einen Baum des Jahres. 2019 fiel die Wahl auf die Flatterulme (Ulmus leavis), eine recht seltene aber beeindruckende Baumart.

Die Flatterulme wächst an Flüssen und in Auwäldern. Über die vergangenen Jahrtausende bewährte sich die Baumart gegenüber veränderten Klimabedingungen. Mit Blick auf die zu erwartenden Klimaveränderungen der nächsten Jahrzehnte werden in die Flatterulme große Erwartungen gesetzt.

Flatterulmen werden bis zu 35 Meter hoch und erreichen ein Alter von bis zu 250 Jahren. Die Flatterulme verträgt Überflutungen von mehr als 100 Tagen im Jahr. Eine Anpassung an diese besonderen Bodenverhältnisse stellen Brettwurzeln dar, die sie ausbilden kann. Diese speziellen Wurzeln sind bei einheimischen Baumarten eine Seltenheit, aber typisch für Bäume des Regenwaldes. Ihre Vorliebe für warme Standorte ist ein Vorteil bei den steigenden Temperaturen im Klimawandel.

Die Flatterulme eignet sich gut als Stadtbaum, da sie das raue Stadtklima gut ver-trägt. Und sie ist tolerant gegenüber Luftverschmutzung, Streusalz und Bodenver-dichtung. Gerade Parks oder von Wasser geprägte Stadtareale sind durchaus inte-ressante Standorte für die Flatterulme. Auch wenn sie die Nähe des Wassers liebt – die Flatterulme kann auch auf trockeneren Standorten ganz gut zurechtkommen.

Baum des Jahres
Baum des Jahres Julian Gaida
Bürgermeister Dr. Adolf Bauer (m.), Umwelt- und Kommunalreferent Wolfgang Klei-ner (2.v.re.). Gartenamtsleiter Dr. Helge Grob (re.) und Sandra Zeitz (stellvertretende Leiterin des Förderzentrums am Heuchelhof) pflanzten gemeinsam mit Eltern und Kindern des Förderzentrums eine Flatterulme.

 

(14.05.2019)

 


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