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Integrationskurs-Teilnehmer erhalten Abschlussurkunden im Ratssaal: Wissen, wie Deutschland funktioniert

Teilnehmende der Integrationskurse der Kolpingakademie wurden im Ratssaal von Oberbürgermeister Christian Schuchardt empfangen und erhielten dort ihre Abschlussurkunden.

70 Jahre Grundgesetz
70 Jahre Grundgesetz
Oberbürgermeister Christian Schuchardt (2. Reihe, re.), Sozialreferentin Dr. Hülya Düber (1. Reihe, li.), Gleichstellungsbeauftragte Petra Müller-März (3. v.li.), Bildungskoordinatorin Zeynep Sen (ganz re.), Integrationslotse Burkard Fuchs (hinten, schwarzes Hemd, schwarzes Sakko) und Dr. Sigrid Mahsberg (1. Reihe, 2. v.li.) von der Kolpingakademie bei der Überreichung der Abschlussurkunden an die Absolventen der Integrationskurse und der Vortragsreihe „70 Jahre Grundgesetz“.
Anlässlich von 70 Jahren Grundgesetz hatten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würzburg, Petra Müller-März, der Integrationslotse Burkard Fuchs und die Bildungskoordinatorin Zeynep Sen gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Kolping Akademie, Dr. Sigrid Mahsberg, als besonderen Schwerpunkt die Vortragsreihe „70 Jahre Grundgesetz, speziell die Gleichstellung von Mann und Frau“ entwickelt. Durchgeführt wurden diese Veranstaltungen von dem Juristen Jan Bünting im Reuterhaus in Heidingsfeld.

Die Integrationskurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bestehen aus einem Sprach- und einem Orientierungskurs und umfassen insgesamt bis zu 1.000 Unterrichtseinheiten. Im Orientierungskurs werden die deutsche Rechtsordnung, Geschichte und Kultur, Rechte und Pflichten in Deutschland, Formen des Zusammenlebens in der Gesellschaft und wichtige Werte wie Religionsfreiheit, Toleranz und Gleichberechtigung vermittelt. Gleichheit vor dem Gesetz, Artikel 3 des Grundgesetzes, war in den Kursen der Kolpingakademie ein besonderer Schwerpunkt. In den Seminaren ging es darum, geschlechtsbedingte Diskriminierung zu erkennen und zu überwinden.

Denn „Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht und betrifft jeden Lebensbereich“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Schuchardt freute sich über die große Anzahl der Absolventen, die teilweise mit ihren Familien in das Rathaus gekommen waren, um die Urkunden entgegenzunehmen: „Es zeigt mir, dass wir Ihnen in Würzburg eine neue Heimat geben konnten und dass Sie auf das Gute in Deutschland vertrauen. Umgekehrt ist es auch für Sie als Menschen in diesem Lande Verpflichtung, nach diesen Werten zu leben“ Das Grundgesetz als eine der ältesten geltenden Verfassungen der Welt sei Fundament eines friedlichen, pluralistischen und sozialen Gemeinwesens, das seinen Bürgerinnen und Bürgern elementare Gleichheits- und Freiheitsrechte garantiere, so der Oberbürgermeister.

Die 69 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Geflüchtete, Arbeitsmigranten oder Familiennachzügler. Sie stammen ursprünglich aus Russland, Moldawien, Iran, Albanien, Costa Rica, Libanon, Japan, Afghanistan, Nigeria, Syrien und Vietnam.

(10.10.2019) 


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