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Museum im Kulturspeicher wieder geöffnet

Rechtzeitig zum Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag hat das Würzburger Museum im Kulturspeicher seit gestern – wenn auch mit Corona-Einschränkungen – wieder geöffnet.

Wiedereröffnung des Museums im Kulturspeicher:
Wiedereröffnung des Museums im Kulturspeicher: (c) Christian Weiß / Pressestelle Stadt Würzburg
Dr. Marlene Lauter, Leiterin des Museums im Kulturspeicher, Dr. Henrike Holsing, Kuratorin der Gurlitt-Ausstellung und stellvertretende Leiterin des Museums, und Achim Könneke, Kulturreferent der Stadt Würzburg, bei der Wiedereröffnung des Museums im Kulturspeicher.
„Diese Wiedereröffnung des Kulturspeichers bedeutet für mich ein erster Schritt zur Normalität im Würzburger Kulturleben. Ich hoffe, dass wir hier bald wieder ein trotz Corona reichhaltiges und vielfältiges kulturelles Leben in Würzburg genießen können“, so Achim Könneke, Kulturreferent der Stadt Würzburg.

Zur Wiedereröffnung werden nicht nur zwei Neuerwerbungen der Sammlung Peter C. Ruppert gezeigt, auch die spannende Ausstellung zu Wolfgang Gurlitt, einer schillernden Persönlichkeit der Kunstszene, wurde bis zum 19. Juli verlängert. Gurlitt, der Cousin des durch den Schwabinger Kunstfund berühmt gewordenen Hildebrand Gurlitt war der Sohn eines bekannten Berliner Kunsthändlers. In jungen Jahren übernahm er das Geschäft und fiel durch seine Förderung junger Künstler wie Max Pechstein oder Jeanne Mammen ebenso auf wie durch seinen exzentrischen Lebensstil. In der NS-Zeit profitierte Gurlitt vom Handel mit enteigneten Kunstgütern, von denen einige in der Städtischen Sammlung der Stadt Würzburg landeten.

Beim Internationalen Museumstag am kommenden Sonntag, der ebenfalls noch unter Corona-Einschränkungen stattfinden wird, stellen zwei Live Speaker aus dem Vermittlungsteam, Daniela Walter und Philipp Glöggler, Werke der Konkreten Kunst „Eins zu eins“ vor (d.h. ein Vermittler für ein oder zwei Gäste). Außerdem erläutern am Internationalen Museumstag die beiden übrigen Vermittlungsteammitarbeiterinnen Sophia Kippes und Christiane Rolfs die neue, inklusive Museumsapp, die den Besucher des Kulturspeichers bei seinem Besuch mit vielen Erläuterungen und Informationen zu den jeweiligen Kunstwerken versorgt.

Parallel dazu findet derzeit die Malaktion des Kulturspeichers statt. Kinder finden auf der Homepage des Kulturspeichersexterner Link zwölf verschiedene Hörspiele, deren Geschichte sie dann in Bilder fassen können. Die Werke zu den Hörspielen stellt der Kulturspeicher bis zum 28. Juni aus, Einsendeschluss ist der 27. Mai.


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