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Corona-Maßnahmen laufen aus – keine Verlängerungsmöglichkeit

Der Corona Inzidenz-Wert für die Stadt Würzburg hat sich in den vergangenen Tagen unterhalb des bayerischen wie auch des bundesweiten Grenzwertes stabilisiert.

Neue positive Fälle lassen sich nicht konkreten Ereignissen oder Orten zuordnen. „Unsere  Maßnahmen haben in den vergangenen Tagen gegriffen“, betont Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Ich freue mich, dass sich die Zahlen stabilisiert haben und das auf einem mittleren Niveau mit nur wenig neuen positiv getesteten Personen.“ Aus diesem Grund werden die Beschränkungen, die die Stadt Würzburg ausgesprochen hatte, nicht über den 1. Oktober hinaus verlängert, sondern laufen aus.

„Die bisherigen Maßnahmen wären phasenweise als Präventivmaßnahmen über den Winter sicherlich sinnvoll“, so Schuchardt. Da der Inzidenz-Wert in Würzburg unter den Grenzwerten liegt, gibt es dafür jedoch keine rechtliche Handhabe. Diese Grenzwerte setzen den Maßstab, ob eine Kommune weitere Maßnahmen ergreifen muss. Liegen die Werte unterhalb des Grenzwertes wären weitere Einschränkungen, die über die Verordnungen des Freistaates Bayern hinausgehen, rechtlich nicht verhältnismäßig.

Die Würzburger Schulen bleiben jedoch nach der Entscheidung des Gesundheitsamtes auch weiterhin auf „gelb“ gestellt. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler auch im Unterricht Masken tragen müssen. „Diese bis nächste Woche befristete Vorsichtsmaßnahme dient dem Schutz der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Gesellschaft“, so Dr. Johann Löw, Leiter des staatlichen Gesundheitsamtes. Ziel ist es, den Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten und nicht die Eskalationsstufe „rot“ zu erreichen.

Wichtig ist, dass die Mund-Nasen-Bedeckung – im Volksmund Maske genannt – groß genug ist, um Mund, Nase und Wangen vollständig zu bedecken und an den Rändern möglichst eng anliegt.

Masken ohne Ventil filtern sowohl die eingeatmete Luft als auch die Ausatemluft und bieten daher sowohl einen Eigenschutz als auch einen Fremdschutz. Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und sind daher nicht für den Fremdschutz ausgelegt. Aus diesem Grund sollten Masken mit Ventil nicht verwendet werden.

Bei Visieren können sich Tröpfchen, vor allem durch die großzügige Öffnung nach unten und oben, nach wie vor leicht verteilen. Visiere sind nicht zur Verhinderung der Virenausbreitung geeignet und erfüllen nicht die Anforderungen des Infektionsschutzes.

Würzburg, 01.10.2020


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