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Aufwertung der Wilhelmstraße und Herzogenstraße hat begonnen: Der letzte Lückenschluss in der Fußgängerzone

Seit Ende Februar rollen für die „Neugestaltung der Wilhelmstraße und der Herzogenstraße“ die Bagger. Die Baumaßnahme ist der letzte Lückenschluss im Zuge der Gesamtmaßnahme Eichhornstraße – Spiegelstraße und bildet den Abschluss einer der größten Maßnahmen in der Innenstadt der letzten Jahre mit der Einführung und Erweiterung der Fußgängerzone.
 

Herzogen- Wilhelmstraße-1

Während in der Wilhelmstraße auf das bereits aus der Eichhornstraße und Spiegelstraße bekannte Material zurückgegriffen wird, geht man in der Herzogenstraße neue Wege. Neuerdings werden in der zentralen Innenstadt neben den bewährten Natursteinmaterialien auch Betonsteine mit Natursteinoptik zum Einsatz kommen. Die Gestaltung bleibt damit eng verbunden mit dem Erscheinungsbild der Eichhornstraße und Spiegelstraße, das Material ist jedoch kostengünstiger und weniger schmutzempfindlich.

Es ist vorgesehen, die Maßnahme noch in diesem Jahr abzuschließen. Die Fragestellung ist jedoch von der Bodendenkmalpflege abhängig, die Augenmerk auf den freigelegten Straßengrund richten wird.

Die Herzogenstraße wird mittig in zwei Bauabschnitte aufgeteilt; zuerst wird die Nordseite von der Schönbornstraße bis zur Eichhornstraße fertiggestellt. In diesem Rahmen werden die Versorgungsleitungen mit erneuert. Danach wird die Südseite in gleicher Richtung nachgezogen. Bis zu den Sommerferien soll die Herzogenstraße fertiggestellt sein.

Ab Juli beginnt die Maßnahme in der Wilhelmstraße, die ebenfalls mittig in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden wird. Nach Fertigstellung der Ostseite wird die Westseite hergerichtet. Die Fertigstellung der Maßnahme ist bis Ende November vorgesehen.

„Wie bereits in der Eichhornstraße wird auch in der Wilhelmstraße eine Bauminsel mit zwei Bäumen und entsprechenden Sitzgelegenheiten entstehen. Wir steigern in diesem Bereich noch einmal die ohnehin schon hohe Aufenthaltsqualität in unserer Innenstadt. Solche Straßenzüge mit Gastronomie, Geschäften und im Sommer auch etwas Schatten ohne Konsumzwang - das sind Garanten dafür, dass auch in Zukunft unsere City eine große Anziehungskraft hat“, freute sich Baureferent Benjamin Schneider bei einem Ortstermin mit Tiefbau-Chefin Annette Messerer und Projektleiter Peter Wiegand.

Das gleiche Ziel verfolgen auch die Fördergeld-Geber. Die Gesamtmaßnahme umfasst ca. 1.500 m² Straßenraum und wird insgesamt ca. 1,8 Mio € kosten. Das Projekt wird im Städtebauförderungsprogramm "Lebendige Zentren" mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern über die Regierung von Unterfranken gefördert.


Mit den neuen Versorgungsleitungen kommt auch eine neue Aufenthaltsqualität: Baureferent Benjamin Schneider, Projektleiter Peter Wiegand und Tiefbau-Chefin Annette Messerer beim Baustellenbesuch in der Wilhelm-Straße. Foto: Georg Wagenbrenner


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