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Buch zur Erinnerungskultur der Stadt Würzburg:Â „Erinnern als vielstimmiges Stadtgespräch“

Am 16. März wurde das neu erschienene Buch über die Erinnerungskultur der Stadt Würzburg präsentiert. Im Buch kommen lokale Akteure zu Wort und berichten über die Projekte der letzten Jahre.

Buch 16 März-1
Buch 16 März-1
 v.li hinten Würzburgs ehemaliger Kulturreferent Muchtar Al Ghusain, der das Buch initiiert hat, Oberbürgermeister Christian Schuchardt und vorne v.li: drei der insgesamt 18 Autoren: Franziska Fröhlich, Dr. Rotraud Ries, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit. Krankheitsbedingt fehlen auf dem Bild der derzeitige Kulturreferent Achim Könneke und Dr. Bettina Keß, die das Buch konzipierte. Foto (c): Christian Weiß

Der Leser erhält Beispiel Einblicke in das Entstehen des Theaterstücks „Magnolienzeit“ am Mainfrankentheater, welches die Besucher in den Jahren 2018 und 2019 sehr emotional mit den Geschehnissen des 2. Weltkrieges und dem 16. März 1945 konfrontierte. Auch die Provenienzforschung, also die Suche nach der Herkunft von Objekten in Sammlungen, nahm in den letzten Jahren in den Museen großen Stellenwert ein. Über diese detektivische Arbeit und die Auswirkungen berichten drei Expertinnen und Experten. Weiterhin erhält man im Buch Einblicke, wie die Erinnerungskultur in Würzburg z.B. mit der Aktion „Stolpersteine“, dem Erinnerungsweg oder dem Denkmal für die Zwangsarbeiter lebendig gestaltet und auch junge Menschen in das Gedenken und Erinnern einbezogen wurden.

Das Buch wurde bei Königshausen & Neumann verlegt und ist für 22,80 € im Buchhandel unter der ISBN 978-3-8260-7148-5 erhältlich.

(23.03.2021)


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