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Testen, testen, testen als gemeinsame Strategie

Bürgermeisterin Judith Jörg und Landrat Thomas Eberth haben die neue Schnellteststelle bei Ikea besucht. Dabei ging es nicht um ein Gespräch mit dem lokalen Einzelhandel, sondern darum, wie zukünftig wieder etwas Normalität in Läden, Gastronomie, Kultur und Sport in die Gesellschaft zurückkehren kann. Nämlich über testen, testen, testen.

Schnellteststation Ikea-1
Schnellteststation Ikea-1
BU: v.li. Bürgermeisterin Judith Jörg, Hans-Werner Loew (ASB-Vorsitzender), Anna Schober (Managerin der Teststation), Marieke van Santen (Testmanagement Gesundheitsamt Würzburg), Andreas Hofmann (Geschäftsführer Ikea Würzburg), Marco Gentile (Marketingverantwortlicher Ikea Würzburg), Paul Justice (Leiter Testmanagement Gesundheitsamt), Landrat Thomas Eberth. Foto (c): Claudia Lother
Jörg und Eberth dankten daher sowohl dem Betreiber Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg (ASB) als auch den Verantwortlichen des Einrichtungshauses. Der Geschäftsführer und der Marketingverantwortliche von Ikea Würzburg, Andreas Hofmann und Marco Gentile, waren von sich aus aktiv auf das Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis zugegangen und hatten einen Bereich des Parkplatzes des Einrichtungshauses für eine weitere Schnellteststelle angeboten. „Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen“, so Hofmann. Nach Zusage durch das Gesundheitsamt hat der Betreiber ASB innerhalb nur einer Woche die Walk-through-Teststrecke aufgebaut.

Bürgermeisterin Judith Jörg betonte beim Besuch an der Schnellteststelle die fruchtbare Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Vielen Dank für dieses wirklich sehr schnell umgesetzte Angebot, das ein weiterer, wichtiger Baustein im Testmanagement von Stadt aber auch Landkreis ist. Testen“, sagt sie, „ist eines der wichtigsten Werkzeuge zur Eindämmung der Pandemie und ein negativer Test ermöglicht wenigstens ein kleines Stück Normalität im Alltag.“ Ganz besonders freute sich die Bürgermeisterin über den lokalen Partner ASB als Betreiber.

Für die Einrichtung einer Teststelle müssen zahlreiche Qualitätsmerkmale eingehalten werden, so dass nicht jeder Bewerber dafür eine Erlaubnis erhalten kann. „Der ASB ist hoch motiviert, sehr verlässlich und damit ist die Teststation in besten Händen“, bescheinigen auch Paul Justice, Leiter des Testmanagements, und Marieke van Santen, ebenfalls vom Testmanagement des Gesundheitsamtes. Durch die geographische Lage und hervorragende Verkehrsanbindung nehme die Teststelle eine wichtige Funktion ein, so Landrat Thomas Eberth, und weiter: „Ich hoffe, dass dieses gute Beispiel auch weitere Unternehmen animiert, Plätze für Teststellen anzubieten.“

Anna Schober, Managerin der Schnellteststation, führte Landrat und Bürgermeisterin durch die Station und erklärte den Testbetrieb. Die Registrierung ist online unter asb-testzentrum.de möglich. Wer keinen Onlinezugang hat, kann sich vor Ort auf einem Datenblatt schriftlich anmelden. In der Regel gebe es kaum Wartezeiten, so Schober, und nach 20 Minuten werde das Testergebnis per automatisierter Email auf das Handy des Getesteten geschickt. Es besteht auch die Möglichkeit, sich das Ergebnis vor Ort ausdrucken zu lassen. An der Teststelle sind maximal 1500 Antigen-Schnelltests pro Tag durchführbar, zu Spitzenzeiten sind 12 Mitarbeiter vor Ort.

In den ersten fünf Tagen nahmen bereits etwa 2.400 Personen die Möglichkeit wahr, sich hier testen zu lassen. Allein am ersten Samstag wurden etwa 700 Tests durchgeführt. Nicht nur Käufer, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der angrenzenden Betriebe haben die Möglichkeit, sich hier testen zu lassen. Geöffnet ist die Schnellteststrecke Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr.

(22.04.2021)


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