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Würzburger Schüler*innen – Tag

Von „Corona“ bis „Schule ohne Rassismus“ - bunte Themenvielfalt im Ratssaal

Brainstorming Buntes Würzburg: Schüler und Schülerinnen tragen ihre Ideen im Workshop zusammen.
Brainstorming Buntes Würzburg: Schüler und Schülerinnen tragen ihre Ideen im Workshop zusammen. Foto: Petra Steinbach
45 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Würzburg kamen am 10. November zum Würzburger Schüler*innen-Tag im Rathaus zusammen. Bildungsbürgermeisterin Judith Jörg begrüßte die Teilnehmer im Ratssaal mit einem herzlichen „Schön, dass so viele von euch wieder dabei sind!“ und betonte, wie wichtig ihr der persönliche Austausch mit den Schülerinnen und Schülern sei. So nehme sie als Verantwortliche für die Ausstattung der Schulen Hinweise und Ideen aus dem Gremium gerne auf. Über die rege Teilnahme freute sie sich ebenso wie die Leiterin des Bildungsbüros, Nadine Bernard, auf deren Initiative der Würzburger Schüler*innen-Tag seit 2015 regelmäßig stattfindet.

Nach einer Aufwärm- und Kennenlernrunde, in der u.a. die nicht ganz ernst gemeinte Frage „Wenn du einen Wachsmalstift essen müsstest, welche Farbe hätte er und warum?“ zu beantworten war, stellten sich der Stadtjugendring mit der Jugendbeteiligungskonferenz (JuBeKo) und der Schülerladen vor. Sie alle engagieren sich für die Vernetzung der Schulen und deren Schülermitverwaltungen (SMV) untereinander und fördern die Umsetzung gemeinsamer Projekte.

Die halbstündigen Workshops zu so unterschiedlichen Themen wie „Hilfe für obdachlose/wohnungslose Menschen“ oder „How to SMV?“ lieferten interessante Ideen und Ansätze, die von schulübergreifenden Projektgruppen umgesetzt werden sollen. Jörg nahm sich viel Zeit, um in der Gruppe „Wir und Corona“ zu erfahren, wie es den Schülern und Schülerinnen in der Pandemie erging und welche Erfahrungen sie mit dem Fernunterricht gemacht haben. Die Ergebnisse wurden auf Plakaten festgehalten und in kurzen Vorträgen dem Gremium vorgestellt. So konnte die Gruppe „Wir und Corona“ der Pandemie neben zahlreichen negativen, auch einige positive Aspekte abgewinnen.

Für das „Winterprojekt – Obdachlosenhilfe“ wurden Ideen gesammelt, wie z.B. „Liebe im Karton“, „Kochen für Bedürftige“, Partnerschulen finden/Patenschaften übernehmen oder Spenden aus einem Limo- oder Schokoladenverkauf generieren. Die Graffiti-Gruppe „Bunte Wände“ sieht in Würzburg viele Möglichkeiten, legal Flächen bunt und ansprechend zu gestalten. Eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu sein, sei keine Auszeichnung, sondern ein Anspruch, dem man immer wieder neu gerecht werden muss, so diese Workshop-Gruppe. Hier sollen eine Vernetzung und ein regelmäßiger Austausch stattfinden, versichert Nadine Bernard. „How to SMV“ stellte sich v.a. die Frage, wie man neue Schüler und Schülerinnen für die Schülermitverwaltung begeistern und gewinnen kann. Ein Video über deren Arbeit erscheint dazu sinnvoll. Ebenso die schulübergreifende Vernetzung über eine Messenger-Gruppe.

Der nächste WÜST ist für Frühjahr 2022 vorgesehen.

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