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Abfallgebühren müssen maßvoll angehoben werden

Steigende Kosten in der Abfallwirtschaft machen auch in der Stadt Würzburg eine Anpassung der Abfallgebühren zum 1. Januar 2022 notwendig. Die Gebühren steigen in etwa auf das Niveau von vor 2007. Zuletzt hatte es zu Beginn des Jahres 2019 in der Stadt Würzburg eine Gebührensenkung gegeben.

Die neue Gebührensatzung wurde mit großer Mehrheit vom Stadtrat in seiner Sitzung am 18. November 2021 gebilligt. Viele Landkreise und Städte sehen sich mit einer ähnlichen Situation konfrontiert. Die Kosten der Abfallwirtschaft steigen auf breiter Front, während es auf dem Markt für Wertstoffe ertragsmäßig durchwachsen aussieht. Daher sind jetzt viele Gebietskörperschaften, auch in Unterfranken, gezwungen, ihre Abfallgebühren anzuheben. Die gute Konjunkturlage der letzten Jahre hat u.a. zu deutlichen Steigerungen bei den Personal- und Fahrzeugbeschaffungskosten geführt.

In der Stadt Würzburg zahlen die Nutzer einer Standard-Kombination bestehend aus einer 60 Liter Restabfalltonne (63,06 Euro statt 59,82 Euro), 80 Liter Papiertonne (46,28 Euro statt 21,73 Euro) und 80 Liter Biotonne (103,73 Euro statt 97,46 Euro) ab dem kommenden Jahr in der Summe 213,07 Euro (statt aktuell 179,01 Euro). Die Erhöhung beträgt im Gesamtdurchschnitt aller Tonnenkonstellationen 16%. Die Gebühren bleiben in jedem Fall bis Ende 2024 stabil. Die durchschnittliche jährliche Steigerung beträgt 5,3%.

Beinhaltet sind etwa 94 Leerungen pro Jahr (Rest- und Bioabfall sowie Altpapier) im personalintensiven „Full-Service“, d. h. die Tonne wird innerhalb des Grundstücks (inkludiert bis 15 Meter) abgeholt und wieder zurückgestellt. Zusätzlich ist die Nutzung der stationären Abgabemöglichkeiten an den beiden Wertstoffhöfen und dem Kompostwerk in den Abfallgebühren enthalten und damit kostenfrei. Die ab 1. Januar 2022 geltenden Gebühren können hier heruntergeladen werden:

Gebühren 2022, 1643 KB

(30.11.20221)

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