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Kurse für Ukrainerinnen und Ukraine

Um ein Ankommen in Würzburg zu erleichtern, bietet die Stadt Würzburg gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Lehrkräften, Pädagogen den Ukrainerinnen und Ukrainern schon in den Notunterkünften die Möglichkeit, an deutschen Sprachkursen teilzunehmen.

So initiiert beispielsweise die „Interkulturelle Frauenarbeit“ einen deutschen Konversationskurs für die Bewohnerinnen und Bewohner einmal in der Woche, aber auch einen Fitnesskurs für Frauen an zwei Tagen pro Woche. Besonders erwähnenswert ist das ehrenamtliche Engagement von der Pfarrgemeinde St. Josef, dem Würzburger Flüchtlingsrat und „Würzburg zeigt Herz“, der KG Knorrhalla e.V. und des Vereins Mrija e.V. Sie schaffen ehrenamtlich wöchentlich fünf Kurse zur Unterstützung des Spracherwerbs, bei dem erfahrene Lehrkräfte und Helferinnen und Helfer Grundlagen der deutschen Sprache vermitteln. Drei Grundschullehrkräfte konzipierten dieses Angebot in den Osterferien und führen es für Kinder und Jugendliche fort. Darüber hinaus fördern Musikpädagoginnen und -pädagogen bei verschiedenen Altersgruppen den Spracherwerb gezielt durch gemeinsames Musizieren.

Auch der Malteser Integrationsdienst bietet einen langfristigen Deutschkurs ab Stufe A1 an, da „das Leben in der neuen Heimat nach dem Auszug aus der Halle erst richtig losgeht“, so Barbara Griesbach von den Maltesern. Eine Gruppe ehrenamtlicher Lehrkräfte wird mehrmals in der Woche in der Dienststelle der Malteser einen niederschwelligen Deutschkurs für absolute Beginner anbieten, der für geflüchtete Menschen aller Nationen geöffnet sein soll. Die Integrationsbeauftragte der Stadt Würzburg, Christine Blum-Köhler, freut sich über die Kurse: „Ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und deren Angebote würde die Integration der Ukrainerinnen und Ukrainer wesentlich länger dauern. Sie fangen sie nach ihren schrecklichen Erlebnissen auf und geben ihnen eine neue Heimat und Perspektive.“

(11.05.2022)

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