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Silberne Stadtplakette für Ferdinand Kleppmann: „Seiner Zeit immer ein Stück voraus“

„Er ist als Geschäftsleiter des Zweckverbands Abfallwirtschaft im Raum Würzburg immer auf der Höhe der Zeit", lobt Oberbürgermeister Georg Rosenthal anlässlich der Verleihung der Silbernen Stadtplakette den Ausgezeichneten Ferdinand Kleppmann, um sich dann gleich zu verbessern: „Um genau zu sein: Er ist seiner Zeit immer ein ganzes Stück voraus."

In der Laudatio des Oberbürgermeisters gibt es hierfür eine Vielzahl von Belegen. Im Dezember 1989 wurde Kleppmann zum Geschäftsleiter des Zweckverbands. „Er hat diese Aufgabe in einer schwierigen Lage übernommen und vieles, was heute selbstverständlich ist, musste damals hart erkämpft werden." Der Name Kleppmann steht auf der einen Seite für eine Erweiterung des Müllheizkraftwerks mit der Ofenlinie III als wichtigstem Meilenstein - damaliges Auftragsvolumen 1996 rund 65 Millionen Euro. Auf der anderen Seite gelang es durch Einführung und Perfektion des Recyclings den anfallenden Müll nach und nach zu reduzieren. Zwei konkrete Beispiele: Nach der Einführung einer Gewerbeabfallberatung sank dieser Müllanteil allein von 1989 bis 1991 von 80.000 auf 50.000 t im Jahr. Auch beim Hausmüll wurde die Recyclingquote auf zwischenzeitlich beachtliche 70 % gesteigert. Die Müllmenge der Privathaushalte wurde in etwa halbiert.

Kleppmann steht laut Rosenthal für Entscheidungen, die ökonomisch wie ökologisch äußerst weitsichtig waren. Darunter lässt sich die Nachrüstung einer Rauchgasreinigung im MHKW fassen, wie auch 1995 die Einrichtung einer Schlackenaufbereitungsanlage im Würzburger Hafen, die heute 15 Mitarbeiter beschäftigt. Die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Stadt Würzburg erfahren auch stets Rückendeckung durch ein hochmodernes und in vielerlei Hinsicht vorbildhaftes MHKW.

Durch Verhandlungsgeschick und den steten Blick über den Zweckverband hinaus - dafür steht auch beispielhaft das ehrenamtliche Engagement in zwei von Kleppman initiierten Vereinen, der Interessensgemeinschaft der thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD) und der Confederation of European Waste-to-Energy Plants (CEWEP) - profitierten in den vergangen Jahren letztlich immer wieder die Kommunen und die Gebührenzahler vom Wirken Kleppmanns. Nach zwei Gebührensenkungen liegt der Zweckverband bayern- und bundesweit im unteren Bereich.

Aufgrund dieser vielschichtigen Verdienste überreichte Oberbürgermeister Georg Rosenthal nun im Rahmen einer Feierstunde im Wenzelsaal des Würzburger Rathauses die Silberne Stadtplakette und viele Zweckverbandsmitglieder, Geschäftspartner und Weggefährten gratulierten aus diesem freudigen Anlass - nur wenige Tage nach der Feier zum zehnjährigen Bestehen der CEWEP in der Würzburger Residenz. Kleppmann bedankte sich gerührt für die seltene Auszeichnung und machte sein Team und die guten Kooperationen zu den Stadtwerken und dem Stadtrat ausdrücklich für diese Erfolgsgeschichte mit verantwortlich.

 

Kleppmann
Kleppmann Georg Wagenbrenner
Das Direktorium sagt Dankeschön: Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake, Oberbürgermeister Georg Rosenthal und Bürgermeister Dr. Adolf Bauer zeichnen Ferdinand Kleppmann mit der Silbernen Stadtplakette aus.

 


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