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Überbeglaubigung von Personenstandsurkunden des Standesamts Würzburg zur Verwendung im Ausland

Hier finden Sie Informationen über die Anbringung einer Apostille oder auch der Vorbeglaubigung für die Anbringung einer Legalisation auf Personenstandsurkunden, die im Standesamt Würzburg ausgestellt wurden.

 

Sie haben eine Personenstandsurkunde im Standesamt Würzburg ausstellen lassen, die Sie im Ausland verwenden wollen. Eine ausländische Behörde hat Sie gebeten eine Überbeglaubigung anbringen zu lassen.

Sie finden die erforderlichen Informationen, auch die zur Erreichbarkeit, der für die Überbeglaubigung (Apostille / Vorbeglaubigung) zuständigen Regierung von Unterfranken, indem Sie

einfach nachfolgendes Wappen anklicken!:


Grundsätzliches finden Sie hier zusammengestellt:

Quelle: Auswärtiges Amt Berlin:

Apostille auf deutschen Personenstandsurkunden:

"In Vertragsstaaten des Haager Übereinkommens zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961 wird die sonst erforderliche Legalisation durch die sogenannte Haager Apostille ersetzt.

Die Apostille bestätigt die Echtheit einer öffentlichen Urkunde, die hierfür im Original vorgelegt werden muss. Für deutsche Urkunden wird die Apostille von einer dazu bestimmten deutsche Behörde ausgestellt. Eine Beteiligung der Auslandsvertretung des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll, ist nicht notwendig.

Das Übereinkommen gilt im Verhältnis zu Deutschland für folgende Staaten (Stand Dezember 2018):

 
  Das  Haager Apostille-Übereinkommen  gilt  im  Verhältnis  zu  Deutschland  für  folgende
Staaten: 
*Mit  diesen  Staaten  gibt  es  zusätzliche  bilaterale  Abkommen  (s.  Ziffer  III,  Nr.3),  die  für
bestimmte  Urkunden  einen  Verzicht  auf  jede  Förmlichkeit  einschließlich  der  Apostille
vorsehen.
 
  Albanien
  Andorra
  Antigua und Barbuda 
  Argentinien
  Armenien
  Australien
 
  Bahamas
  Bahrain
  Barbados
  Belarus
  Belgien*
  Belize
  Bolivien
  Bosnien-Herzegowina
  Botsuana
  Brasilien
  Brunei Darussalam
  Bulgarien
 
  Chile
  China (nur für Urkunden aus den Sonderverwaltungsregionen Hongkong   
      und Macau)
  Cookinseln
  Costa Rica
 
  Dänemark* (außer Grönland und Färöer)
  Dominica
 
  Ecuador
  El Salvador
  Estland
 
  Fidschi
  Finnland
  Frankreich*
 
  Georgien
  Grenada
  Griechenland*
  Guatemala
   Honduras
  Irland
  Island
  Israel
  Italien*
 
  Japan
 
  Kap Verde
  Kasachstan
  Kolumbien
  Kroatien
 
  Lesotho
  Lettland
  Liechtenstein
  Litauen
  Luxemburg*
 
  Malawi
  Malta
  Marshallinseln
  Mauritius
  Mazedonien
  Mexiko
  Monaco
  Montenegro
 
  Namibia
  Neuseeland (ohne Tokelau)
  Nicaragua
  Niederlande (auch für Aruba, Curacao, Sint Maarten und den karibischen   
      Landesteil, Bonaire, Sint Eustatius und Saba)
  Niue
  Norwegen
 
  Oman
  Österreich*
 
  Panama
  Peru
  Polen
  Portugal
 
  Rumänien
  Russische Föderation
     Samoa
  San Marino
  Sao Tome und Principe
  Schweden
  Schweiz*
  Serbien
  Seychellen
  Slowakei
  Slowenien
  Spanien
  St. Kitts und Nevis
  St. Lucia
  St. Vincent und die Grenadinen
  Südafrika
  Südkorea
  Suriname
  Swasiland
 
  Tonga
  Trinidad und Tobago
  Tschechische Republik
  Türkei
 
  Ukraine
  Ungarn
  Uruguay
 
  Vanuatu
  Venezuela
  Vereinigte Staaten
  Vereinigtes  Königreich  (auch  für  Anguilla,  Bermuda,  Caymaninseln,  
      Falklandinseln, Gibraltar,Guernsey, Isle of Man, Jersey, Britische
      Jungferninseln, Montserrat, Sankt Helena,Turks- und Caicosinseln)
 
  Zypern.
 


AUSNAHMEN:

Aserbaidschan,  Burundi,  Dominikanische  Republik,  Indien,  Kirgisistan,  Kosovo,  Liberia, Marokko,  Moldau,  Mongolei,  Paraguay,  Tadschikistan,  Tunesien  und  Usbekistan  sind  dem Apostilleübereinkommen ebenfalls beigetreten. Deutschland hat jedoch Einspruch gegen den Beitritt  dieser  Staaten  eingelegt,  so  dass  das  Übereinkommen  zwischen  Deutschland  und
ihnen keine Anwendung findet. Es gilt daher das unter Ziffer I. beschriebene Verfahren.

 


Legalisation deutscher öffentlicher Urkunden

Deutsche Urkunden, auf die nicht das Apostille-Übereinkommen anwendbar ist, können legalisiert werden. Ob eine Legalisation verlangt wird, erfahren Sie von der ausländischen Stelle, bei der die deutsche Urkunde vorgelegt werden soll. Die Legalisation wird von der diplomatischen oder konsularischen Vertretung des betreffenden ausländischen Staates in Deutschland vorgenommen.

Wie sich die ausländische Vertretung Gewissheit über die Echtheit der Urkunde verschafft, steht in ihrem Ermessen.
Wenn sie nicht selbst von allen in Frage kommenden Urkundsbehörden stets aktuelle Unterschrifts und Siegelproben zu Vergleichszwecken vorrätig hält oder für jede Legalisation beim Urkundenaussteller die Register einsieht, muss die ausländische Vertretung Hilfsverfahren entwickeln. Dies gilt insbesondere in einem Staat wie Deutschland, wo es - speziell für die Vertretungen fremder Staaten eine schwer zu übersehende Anzahl von Urkundenbehörden gibt. Üblicherweise wird zu diesem Zweck eine Vorbeglaubigung der Urkunde durch deutsche Stellen verlangt, gelegentlich auch eine weitere Beglaubigung, die als Endbeglaubigung oder auch als Überbeglaubigung bezeichnet wird. Verbindliche Auskünfte zu den Voraussetzungen einer Legalisation und den Gebühren erhalten Sie von der betreffenden ausländischen Vertretung in Deutschland.


Die Angaben sind ohne Gewähr, da jederzeit Änderung in den internationalen Abkommen und Beziehungen zu anderen Ländern eintreten können.


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