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Diese Regelungen gelten aktuell

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz liegt im Stadtgebiet Würzburg aktuell bei einem Wert von „über 35“. 

Gemäß der aktuell gültigen 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BayIfSMV) gilt diese Inzidenzeinstufung so lange, bis die vom Robert Koch-Institut im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den Wert von 35 an drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht mehr überschritten hat. Die dann maßgeblichen Regelungen treten dann ab dem übernächsten Tag in Kraft. 

Im Stadtgebiet Würzburg gilt daher aktuell insbesondere:

•    Maskenpflicht

In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Maskenpflicht).

Die Maskenpflicht gilt nicht:

  • innerhalb privater Räumlichkeiten,
  • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören (Achtung: die Ausnahme von der Maskenpflicht gilt nicht für Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und –fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung),
  • für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen,
  • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt,
  • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet wird, 
  • aus sonstigen zwingenden Gründen. 

Für Schulen gelten Sonderregelungen. 

Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist (dies ist vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen Zeugnisses im Original nachzuweisen, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthält). 

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. 
Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen. 

In Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen gilt auf Grund der dort verbindlichen Regelung (verbindliche „3G plus-Regel“) keine Maskenpflicht für Besucher sowie Betreiber und Beschäftigte mit Kundenkontakt. 

Unter freiem Himmel besteht Maskenpflicht grundsätzlich nur noch in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen.

Keine Maskenpflicht gilt, wenn Anbieter, Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen oder Veranstaltungen, für die die 3G-Regel gilt, von der Möglichkeit einer freiwilligen „3G plus-/2G-Regel“ für ihre Besucher*innen Gebrauch machen.


•    3G-Regel (geimpfte, genesene und getestete Personen)

Ab einer 7-Tage-Inzidenz über 35 gilt Indoor der 3G-Grundsatz. 

Im Hinblick auf geschlossene Räume darf der Zugang zu

  • öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis 1 000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten,
  • Sportstätten und praktischer Sportausbildung,
  • Fitnessstudios,
  • dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos,
  • Museen,
  • Ausstellungen,
  • Gedenkstätten,
  • Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen,
  • der Gastronomie,
  • dem Beherbergungswesen, 
  • den Hochschulen,
  • Tagungen,
  • Kongressen,
  • Bibliotheken und Archiven,
  • außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung,
  • Musikschulen,
  • Fahrschulen,
  • der Erwachsenenbildung,
  • zoologischen und botanischen Gärten,
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen,
  • Führungen,
  • Schauhöhlen und Besucherbergwerken, 
  • Freizeitparks,
  • Indoorspielplätzen,
  • Spielhallen und –banken,
  • Wettannahmestellen,
  • dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr
  • sowie infektiologisch vergleichbaren Bereichen und 
  • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerische Leistungen sind
  • grundsätzlich nur durch solche Personen erfolgen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) geimpft, genesen oder getestet sind.

Die 3G-Regelung besteht nicht für Personen, die zum Betrieb oder zur Durchführung nötige berufliche oder gemeinwohldienliche ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben. 
Der Zugang zu Messen und zu Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen gilt die 3G-Regelung inzidenz-unabhängig sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. 
Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur Überprüfung der vorzulegenden Impf- Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet. 

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind:

  • Handel,
  • öffentlicher Personennah- und –fernverkehr,
  • Schülerbeförderung,
  • Prüfungen,
  • Wahllokale und Eintragungsräume,
  • Gottesdienste,
  • Versammlungen im Sinne des Art. 8 Grundgesetz,
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

•    Freiwillige 2G / 3G plus-Regelung

Anbieter, Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen oder Veranstaltungen, in denen die 3G-Regel gilt können freiwillig vorsehen, dass sie den Zugang außerhalb einer zum Betrieb oder Durchführung nötigen beruflichen oder gemeinwohldienlichen ehrenamtlichen Tätigkeit ausschließlich Personen gestatten, die im Sinne des § 2 Nr. 2 und 4 SchAusnahmV geimpft oder genesen sind (sog. freiwilliges 2G), oder über einen Testnachweis im Sinne des § 3 Absatz 4 Nummer 1 der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung („PCR-Test“) verfügen (sog. freiwilliges 3G plus). 

In diesem Fall ist gegenüber den Gästen, Besuchern und Nutzern deutlich erkennbar auf die Zugangsbeschränkung hinzuweisen und durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson sicherzustellen, dass der Zugang nur für die hierzu Berechtigten besteht. Die Kontrolle hat somit unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokumentes erfolgen. 

Die Vorlage eines gefälschten oder bearbeiteten Testnachweises kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. 

Die Absicht der entsprechenden Zugangsbeschränkung (freiwilliges 2G / 3G plus) ist der Stadt Würzburg vorab anzuzeigen. Die entsprechende Anzeige kann an die E-Mailadresse ordnung@stadt.wuerzburg.de gesandt werden. 

In diesem Fall entfallen die Maskenpflicht und die Personenobergrenzen. Auch das Alkoholverbot bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ist dann aufgehoben. 


•    Kontaktdatenerfassung

Eine Registrierungspflicht zur Nachverfolgung der Kontakte bei einem Infektionsfall besteht 

  • bei allen größeren Veranstaltungen jeder Art mit mehr als 1000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten,
  • bei Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist,
  • im Beherbergungswesen in Bezug auf Gemeinschaftsunterkünfte
  • (eine Beherbergung in Gemeinschaftsunterkünften besteht, wenn Personen aus mehreren Hausständen in Schlafsälen, Matratzenlagern oder vergleichbaren Mehrbettzimmern gemeinschaftlich untergebracht werden),
  • in der Gastronomie, soweit § 10 Absatz 1 Nummer 1 und Nummer 2 der 14. BayIfSMV keine Anwendung findet 
  • (insbesondere bei lauter Tanzmusik),
  • in Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen.

•    Veranstaltungen

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

  • Bis 5 000 Personen darf die Besucherkapazität zu 100 % genutzt werden.
  • Für den 5 000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsortes genutzt werden. 
  • Maximal sind 25 000 Personen gleichzeitig zulässig. 
  • Bei Veranstaltungen ab 1 000 Personen hat der Veranstalter das Infektionsschutzkonzept gem. § 6 Absatz 1 der 14. BayIfSMV der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und unverlangt vorzulegen. 
  • Bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen dürfen die Eintrittskarten nur personalisiert verkauft werden. Der Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt. Offensichtlich alkoholisierte Personen darf der Zutritt nicht gewährleistet werden.  Es dürfen gleichzeitig höchstens 25 000 Personen zugelassen werden.

Sollte der Zugang nur im Rahmen der freiwilligen 2G bzw. 3G plus-Regelung erfolgen, entfallen die Maskenpflicht und die Personenobergrenze. Auch das Alkoholverbot bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen entfällt dann.


•    Gottesdienste

Gottesdienste oder Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, können ohne Personenobergrenze abgehalten werden; andernfalls bestimmt sich in Gebäuden die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.


•    Versammlungen im Sinne des Art.8 des Grundgesetztes

Bei Versammlungen unter freiem Himmel muss zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt werden.
Bei Versammlungen in geschlossenen Räumen, an denen ausschließlich geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen, gibt es keine Personenobergrenze; andernfalls bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.


•    Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser

In Pflege- und Behinderteneinrichtungen gilt die 3G-Regel inzidenzunabhängig. In Krankenhäusern gilt die 3G-Regel auf Grund der Inzidenzeistufung „über 35“.


•    Schulen

Es findet inzidenzunabhängig Präsenzunterricht statt.

Die Teilnahme am Präsenzunterricht, an sonstigen Schulveranstaltungen oder schulischen Ferienkursen in Präsenz sowie an der Mittags- und Notbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie drei Mal wöchentlich einen Testnachweis erbringen oder in der Schule unter Aufsicht einen über die Schule zur Verfügung gestellten und dort zu verwendenden Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. 

Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen können an die Stelle der drei wöchentlichen Selbsttests zwei wöchentliche PCR-Pooltestungen treten. 

Zur Entlastung des Unterrichtsbetriebs und mit Blick auf die regelmäßigen Testungen entfällt ab dem 4. Oktober die Maskenpflicht im Unterricht, sonstigen Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung.

Wo das Tragen einer Maske vorgeschrieben ist, dürfen Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske („OP-Maske“).


•    Kindertagesbetreuung

In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist der Regelbetrieb inzidenzunabhängig möglich.
Die Träger von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Tagespflegepersonal haben pro Betreuungswoche für jedes noch nicht eingeschulte Kind zwei Coronatests anzubieten oder die kostenlose Abholung von zwei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.


•    Sport

Für Sport in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel; unter freiem Himmel ist die Sportausübung ohne Testnachweis zulässig. 
Im Innenbereich der Sportstätten besteht –außer bei der unmittelbaren Sportausübung – Maskenpflicht. 

Im Übrigen gelten die sonstigen Bestimmungen der 14. BayIfSMV. 


Hinweise für den Testnachweis

Es ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund

  • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
  • eines POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde oder 
  • eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,

zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entspricht. 
Im Rahmen von verpflichtendem oder freiwilligem „3G plus“ ist nur ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik , der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde, zulässig.

Getesteten Personen stehen grundsätzlich gleich:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag.
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen;
  • noch nicht eingeschulte Kinder. 

Stand: 15.10.2021

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