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Diese Regelungen gelten aktuell


HINWEIS: Weitere Informationenzu aktuellen Regelungen finden Sie auf den Internetseiten des BayerischenStaatsministeriums für Gesundheit und Pflegeexterner Link. Informationen des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Würzburg (insbesondere für positiv Getestete und enge Kontaktpersonen) finden Sie auf den Seiten des Landkreises Würzburgexterner Link


Die aktuell in Bayern gültigen Maßnahmen und Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden in der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) festgelegt. Im Rahmen der 3G-Regel für die öffentlichen Verkehrsmitteln und die Arbeitsstätten ist zudem § 28b Infektionsschutzgesetz zu berücksichtigen. 

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz liegt im Stadtgebiet Würzburg aktuell über dem Wert von 1 000. Der § 15 der 15. BayIfSMV („Regionaler Hotspot-Lockdown“) findet aber aufgrund des § 15a der 15. BayIfSMV derzeit keine Anwendung.

Kontaktbeschränkungen

  • Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken an denen Personen teilnehmen, die weder geimpft noch genesen sind, sind nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Hausstands. Kinder unter 14 Jahren bleiben hierbei außer Betracht. 
  • Bei privaten Zusammenkünften außerhalb der Gastronomie, an denen ausschließlich Personen teilnehmen, die vollständig geimpft oder genesen sind, sind maximal zehn Personen erlaubt. Kinder unter 14 Jahren bleiben hier außer Betracht. 

Maskenpflicht

  • Soweit in der 15. BayIfSMV Maskenpflicht vorgeschrieben ist, gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag. Zudem sind Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist von der Maskenpflicht befreit, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten muss.
  • Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
  • Für Beschäftigte gilt während ihrer dienstlichen Tätigkeit die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im Rahmen der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.  
  • In Schulen und Kitas gelten Sonderregeln.

Die FFP2-Maskenpflicht gilt grundsätzlich nicht:

  • innerhalb privater Räumlichkeiten
  • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören (Achtung: diese Ausnahme findet bei Veranstaltungen keine Anwendung!)
  • für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen
  • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt

FFP2-Maskenpflicht gilt insbesondere:

  • in Gebäuden und geschlossenen Räumen, auch im Rahmen der 2G- oder 2G plus-Regel
  • bei Veranstaltungen, auch unter freiem Himmel
  • im öffentlichen Personennahverkehr sowie im Regional- und Fernverkehr

Zugangsregeln 

  • Wo die 2G plus-Regel gilt, darf der Zugang durch Besucher nur erfolgen, soweit diese geimpft, genesen oder unter 14 Jahre alt sind und zusätzlich über einen aktuellen negativen Testnachweis verfügen. Als Testnachweis gilt ein höchstens 24 Stunden alter negativer Antigen-Schnelltest, ein unter Aufsicht vorgenommener Selbsttest oder ein höchstens 48 Stunden alter negativer PCR-Test. Es gilt FFP2-Maskenpflicht. 
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält, dürfen im Rahmen der 2G plus-Regel zugelassen werden, wenn diese Personen einen negativen Testnachweis vorlegen. 
  • Minderjährige Schülerinnen und Schülern, welche regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, dürfen im Rahmen der 2G plus-Regel zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten zugelassen werden. 
  • Von der Testnachweispflicht befreit sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, noch nicht eingeschulte Kinder sowie geimpfte Personen, die nachweisen können, dass sie zusätzlich eine weitere Impfstoffdosis als Auffrischungsimpfung erhalten haben („Boosterimfpung“) oder nach ihrer vollständigen Immunisierung eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 überstanden haben. 
  • Für die Bereiche, in denen die 2G plus-Regel Anwendung findet, gilt folgende Kapazitätsbeschränkung: 
  • In Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig kapazitätsbeschränkten Stätten (z.B. im Theater) dürfen maximal 50 % der Kapazität genutzt werden.
  • Soweit es sich um einen Bereich handelt, bei dem eine Kapazitätsbestimmung nicht möglich ist, bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt ist. 
  • Für Messen gilt eine tägliche Besucherobergrenze von 12 500 Personen
  • Für Veranstaltungen (insbesondere öffentliche und private Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten, Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Messen, Tagungen und Kongresse) gilt zudem:
    - Während der gesamten Veranstaltung ist vorbehaltlich einer auf Abstandswahrung ausgelegten Sitzplatzbelegung grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, einzuhalten
    - Die FFP2-Maskenpflicht besteht auch am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, auch wenn zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird. 
    - Die FFP2-Maskenpflicht besteht auch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel.
    - Für Besucher von öffentlichen und privaten Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten entfallen die FFP2-Maskenpflicht und die Pflicht zur Einhaltung des Mindestabstands, solange die Personen am Tisch sitzen. 
  • Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen gilt, dass Eintrittskarten nur personalisiert verkauft werden dürfen, der Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke untersagt ist und offensichtlich alkoholisierten Personen der Zutritt nicht gewährt werden darf. 
  • Zu großen überregionalen Sport- Kultur- und vergleichbaren Veranstaltungen dürfen 25 % der Kapazität genutzt werden, höchstens dürfen aber 10 000 Zuschauer auf festen Sitzplätzen zugelassen werden.
  • Für Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkotakt gilt § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes entsprechend (3G). 
  • Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson verpflichtet. 

Die 2G plus-Regel gilt aktuell insbesondere in folgenden Bereichen:

  • öffentliche und private Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten
  • Sportstätten in geschlossenen Räumen
  • praktische Sportausbildung in geschlossenen Räumen
  • Sportveranstaltungen unter freiem Himmel außerhalb der eigenen sportlichen Betätigung
  • Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen
  • Messen, Tagungen, Kongresse
  • Ausstellungen
  • geschlossene Räumlichkeiten der Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios
  • Führungen in geschlossenen Räumlichkeiten
  • Schauhöhlen und Besucherbergwerke 
  • Indoorspielplätze
  • Spielhallen und –banken
  • Wettannahmestellen
  • und infektiologisch vergleichbaren Bereichen

Im Hinblick auf Sportstätten zur eigenen sportlichen Betätigung und praktische Sportausbildung unter freiem Himmel, öffentliche und private Veranstaltungen unter freiem Himmel, zoologische und botanische Gärten, Gedenkstätten, Freizeitparks, Ausflugsschiffe außerhalb des Linienverkehrs und Führungen unter freiem Himmel gelten die obigen Ausführungen entsprechend mit der Maßgabe, dass für die geimpften und genesenen Personen ein zusätzlicher Testnachweis nicht erforderlich ist (2G).

Wo die 2G-Regel gilt, darf im Hinblick auf geschlossene Räume der Zugang nur Besucher erfolgen, soweit diese geimpft, genesen oder noch nicht 14 Jahre alt sind. Es gilt grundsätzlich FFP2-Maskenpflicht.

Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält, dürfen im Rahmen der 2G Regel zugelassen werden, wenn diese Personen einen negativen Testnachweis vorlegen. 
Minderjährige Schülerinnen und Schülern, welche regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, dürfen im Rahmen der 2G-Regel zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten zugelassen werden. 

Minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen können in der Gastronomie sowie im Beherbergungswesen zugelassen werden. 

Nicht geimpfte und nicht genesene Personen können im Rahmen der Durchführung von Prüfungen sowie für zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte zugelassen werden, wenn sie einen negativen Testnachweis vorlegen. 

Für Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkotakt gilt § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes entsprechend (3G). 

Die 2G-Regel gilt aktuell in geschlossenen Räumen in folgenden Bereichen:

  • Gastronomie (ACHTUNG: Sowohl in der Innen-, als auch der Außengastronomie!)
  • Beherbergungswesen
  • Hochschulen
  • Bibliotheken und Archiven
  • Außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, der Erwachsenenbildung und infektiologisch vergleichbaren Bereichen
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen
  • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind

Kontaktdatenerfassung

  • Kontaktdaten müssen erfasst werden bei allen Veranstaltungen jeder Art mit mehr als 1 000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten, von Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und im Beherbergungswesen in Bezug auf Gemeinschaftsunterkünfte. 

Öffentlicher Nahverkehr

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete; ausgenommen Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter 6 Jahren) sowie FFP2-Maskenpflicht.

Fahrschulen

  • Für den Zugang zu Fahrschulen gilt die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete; ausgenommen Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen).

Handels- und Dienstleistungsbetriebe

  • Für Betriebe des Groß- und Einzelhandels sowie Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit Kundenverkehr hat der Betreiber sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 qm der Verkaufsfläche. Es gilt grundsätzlich FFP2-Maskenpflicht. 

Gastronomie

  • Im Innenbereich der Gastronomie gelten eine FFP2-Maskenpflicht und die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). Am Tisch entfällt die FFP2-Maskenpflicht. 
  • Gastronomische Angebote dürfen zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Abgabe und Lieferung von zur Mitnahme bestimmten Speisen und Getränken ist stets zulässig. In geschlossenen Räumen ist Tanzen nicht zulässig. Musikbeschallung und -begleitung ist grundsätzlich nur als Hintergrundmusik zulässig. 

Clubs, Diskotheken und Bars sowie Bordellbetriebe und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Volksfeste und Jahresmärkte sind untersagt.

Im Übrigen gelten die sonstigen Bestimmungen der 15. BayIfSMV.

Weitergehende Informationen zu den bayernweit geltenden Regelungen finden Sie in den FAQ des Innenministeriums sowie in den FAQ des Gesundheitsministeriums unter folgenden

Links:
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/index.phpexterner Link
https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/externer Link

Stand: 28.01.2022

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