Diese Regelungen gelten aktuell

7-Tage-Inzidenz unter 100

Nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert am 09.05.2021 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Grenze von 100 unterschritten hat, gelten ab Dienstag, den 11.05.2021, bis auf weiteres, die entsprechenden Regelungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für Städte/Landkreise mit einer Inzidenz unter 100.

Somit gilt im Stadtgebiet Würzburg insbesondere:


Kontaktbeschränkung

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen eines Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird, zulässig. Kinder dieser Hausstände unter 14 Jahren bleiben hierbei außer Betracht.

Die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen im Sinne des § 1a der 12. BayIfSMV keine Anwendung.

Zusammenkünfte, die ausschließlich zwischen den Angehörigen desselben Hausstands, ausschließlich zwischen Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partnern oder ausschließlich in Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts stattfinden, bleiben unberührt.


Nächtliche Ausgangssperre

Die Nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr entfällt.


Einzelhandel und Dienstleistungen

Die Öffnung von Ladengeschäften des Handels zur Deckung des täglichen Bedarfs ist inzidenzunabhängig zulässig. Hierzu gehören der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel. 

Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 10 qm für die ersten 800 qm sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. Für die Kunden und deren Begleitpersonen besteht FFP2-Maskenpflicht.

Für die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für körperferne Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe gelten für die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr diese Regelungen entsprechend.

Für alle übrigen Ladengeschäfte des Einzelhandels ist die Öffnung für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig („Click & Meet“). Ein negativer Coronatest ist nicht mehr notwendig.

Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 40 qm der Verkaufsfläche. Für die Kunden und deren Begleitpersonen besteht FFP2-Maskenpflicht. Außerdem muss der Kunde die Kontaktdaten zur Nachverfolgung zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus ist die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften weiterhin zulässig („Click & Collect“).

Körpernahe Dienstleistungsbetriebe dürfen ihre Ladengeschäfte nach vorheriger Terminbuchung für Kunden öffnen. Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 10 qm für die ersten 800 qm sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. Für die Kunden und deren Begleitpersonen besteht FFP2-Maskenpflicht. Die FFP2-Maskenpflicht entfällt, soweit die Art der Dienstleistung diese nicht zulässt. Das Personal muss grundsätzlich eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Außerdem muss der Kunde die Kontaktdaten zur Nachverfolgung zur Verfügung stellen.


Sport

Erlaubt ist kontaktfreier Sport unter freiem Himmel unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen.

Außerdem ist kontaktfreier Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt. Der Betrieb und die Nutzung von Fitnessstudios sind unter freiem Himmel zulässig.

Zulässig ist kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen gemäß § 10 Abs. 1 der 12. BayIfSMV und unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest oder Selbsttest oder einen vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

Geimpfte und genesene Personen im Sinne von § 1 a der 12. BayIfSMV sind von der Testnachweispflicht ausgenommen.


Gastronomie

Die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken („to-go-Verkauf“) ist zulässig.

Zulässig ist ab Mittwoch, 12. Mai, die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außenbereich für Besucher mit vorheriger Terminbuchung samt Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung im Sinne von § 2 der 12. BayIfSMV. Personen aus mehreren Hausständen dürfen unter Berücksichtigung der Kontaktbeschränkungen gemäß § 4 Abs. 1 der 12. BayIfSMV nur gemeinsam an einem Tisch sitzen, wenn sie über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest oder Selbsttest oder einen vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

Geimpfte und genesene Personen im Sinne von § 1 a der 12. BayIfSMV sind von der Testnachweispflicht ausgenommen.


Kulturstätten

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können für Besucher nur nach vorheriger Terminvereinbarung öffnen. Für die Kunden und deren Begleitpersonen besteht FFP2-Maskenpflicht. Außerdem muss der Kunde die Kontaktdaten zur Nachverfolgung zur Verfügung stellen.

Zulässig ist ab Mittwoch, 12.05.2021, die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besucher mit einem vor höchstens 24 Stunden vorgenommenem POC-Antigentest oder Selbsttest oder einem vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis.

Geimpfte und genesene Personen im Sinne von § 1 a der 12. BayIfSMV sind von der Testnachweispflicht ausgenommen.


Außerschulische Bildungsangebote

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote der Erwachsenenbildung, Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks sind in Präsenzform zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz.

Soweit die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen.


Musikschulen

Instrumental und Gesangsunterricht darf nur als Einzelunterricht in Präsenzform erteilt werden, wenn ein Mindestabstand von 2 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Für das Lehrpersonal gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske. Für Schülerinnen und Schüler gilt eine FFP2-Maskenpflicht.



Die Stadt Würzburg gibt im Vollzug der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) Folgendes bekannt:

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Würzburg liegt am 09.05.2021 bei 88,3.

Somit wurde der Wert der 7-Tage-Inzidenz von 100 am 09.05.2021 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten.

Hinweise: In rechtlicher Hinsicht knüpft die 12. BayIfSMV an verschiedenen Stellen an den Wert der 7-Tage-Inzidenz an.

Bei einer erneuten Überschreitung des 100er Schwellenwertes gilt die Regelung des § 3 Nummer 1 der 12. BayIfSMV, dass der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. Auch dann treten die für den neuen Inzidenzbereich maßgeblichen Regelungen der 12. BayIfSMV ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.

Eine aktuelle Fassung der 12. BayIfSMV ist im Internet unter „https://www.gesetzebayern.de/externer Link“ abrufbar. Der aktuelle Wert der 7-Tage-Inzidenz für das Stadtgebiet Würzburg ist unter „https://corona.rki.de/externer Link“ einsehbar.

Würzburg, 09.05.2021

 


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