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Diese Regelungen gelten aktuell

Seit Montag, den 7. Juni, gelten in Bayern die Regelungen der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV). 

Für die inzidenzabhängigen Corona-Regelungen gibt es nur noch zwei maßgebliche Inzidenzbereiche, die durch bayerisches Recht geregelt werden: Gebiete mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 und Gebiete mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich unter 35 entfällt. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 greifen dann die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes des Bundes. 

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz liegt im Stadtgebiet Würzburg weiterhin stabil unter 50. 

Somit gilt im Stadtgebiet Würzburg insbesondere:


Kontaktbeschränkung

Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 dürfen sich 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken aufhalten.
Geimpfte und Genesene werden bei privaten Zusammenkünften oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mitgezählt. 


Öffentliche und private Feiern 

Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis (wie z. B. Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc.) sind im Außenbereich mit bis zu 100 Personen, Innen mit bis zu 50 Personen möglich. 


Gottesdienste

Bei Gottesdiensten ist der Gemeindegesang wieder erlaubt (im Innenbereich mit FFP2-Maske). Bei Freiluftgottesdiensten entfällt die Maskenpflicht am Platz. Die Anzeigepflicht für Gottesdienste mit mehr als zehn Teilnehmern wird verzichtet.


Alten- und Pflegeheime 

Die Testnachweispflicht für Besucher entfällt bei einer Inzidenzeinstufung unter 50. 


Sport und Sportveranstaltungen

Kontaktfreier Sport ebenso wie Kontaktsport (z. B. Fußball, Handball) sind sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ohne feste Gruppenobergrenzen möglich.
Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen, Fitnessstudios und anderen Sportstätten sind zulässig. In Sportstätten gilt FFP2-Maskenpflicht, soweit kein Sport ausgeübt wird. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei Mindestabstand nach Rahmenkonzept). 
Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel ist die Anwesenheit von bis zu 500 Zuschauern mit festen Sitzplätzen zulässig. In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstzuschauerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. 


Freizeiteinrichtungen 

Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen sowie touristische Bahn- und Reisebusverkehre können betrieben bzw. angeboten werden. Für Fahrgäste gilt in geschlossenen Räumen, geschlossenen Fahrzeugbereichen und Kabinen FFP2-Maskenpflicht. 

Freizeitparks, Indoorspielplätze und vergleichbare ortsfeste Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Thermen, Wellnesszentren, Saunen, Solarien, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen dürfen ebenfalls unter den genannten Voraussetzungen öffnen. Zusätzlich darf nicht mehr als ein Besucher je 10 qm zugänglicher Fläche gleichzeitig zugelassen werden. 

Eine Testnachweispflicht besteht in der Regel nicht. 

Clubs, Diskotheken, Prostitutionsstätten, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Einrichtungen bleiben geschlossen.


Handels- und Dienstleistungsbetriebe; Märkte

Bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 wird der Handel allgemein geöffnet. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Schutz- und Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche, (FFP2-)Maskenpflicht) bleiben bestehen.

Märkte, die keinen Volksfestcharakter aufweisen und keine großen Besucherströme anziehen, können im Freien wieder sämtliche Waren verkaufen.


Gastronomie

Die Innengastronomie wird für Speisewirtschaften geöffnet und die Gastwirtschaften können im Innen- und Außenbereich bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 bis maximal 24 Uhr öffnen; im Außenbereich ist das jeweils nach Gaststätten- bzw. Baurecht angeordnete Betriebszeitende der Freischankfläche zu berücksichtigen. 
Reine Schankwirtschaften bleiben im Innenbereich geschlossen.
Es gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung; auch die Regelungen zur Maskenpflicht bleiben bestehen.


Beherbergung

Jeder Gast muss bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen Testnachweis nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV vorlegen. Zimmer können gemeinsam an Personen vergeben werden, die sich nach den neuen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen). Für vollständig geimpfte oder genesene Personen im Sinne von § 4 Nummer 3 der 13. BayIfSMV entfällt die Testpflicht in den Hotels.

Flusskreuzfahrten sind unter der Voraussetzung eines Testnachweises nach Maßgabe von § 4 der 13. BayIfSMV vor jedem Landgang in Bayern und bei der Einschiffung, wenn diese in Bayern erfolgt, möglich. Für vollständig geimpfte oder genesene Personen im Sinne von § 4 Nummer 3 der 13. BayIfSMV entfällt die Testpflicht.


Tagungen und Kongresse

Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse oder Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.

Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind untersagt. 


Schulen und Kindertagesstätten

Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 findet wieder Präsenzunterricht für alle Schulen statt. Weiterhin erforderlich bleiben inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests. Auch die Maskenpflicht bleibt bestehen, im Sportunterricht kann aber künftig auf die Masken verzichtet werden.

Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich.

Auch Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder können öffnen. 


Außerschulische Bildungsangebote

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulischen Bildungsangebote sind zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. Es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen. 


Musikunterricht

Instrumental- und Gesangsunterricht dürfen in Präsenzform ohne Personenobergrenze (unter Einhaltung des entsprechenden Mindestabstands) angeboten werden. Die (FFP2-)Maskenpflicht entfällt, soweit und solange das aktive Musizieren eine Maskenpflicht nicht zulässt.


Hochschulen

Hochschulen können wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (z. B. Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer im Innenbereich richtet sich nach der Anzahl der vorhandenen Plätze (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Auf dem Hochschulgelände besteht (FFP2-)Maskenpflicht.


Kultur

Kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos und sonst dafür geeigneten Örtlichkeiten sind zulässig. Somit können für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Spielstätten genutzt werden (z.B. auch Hallen). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer im Innenbereich richtet sich nach der Anzahl der vorhandenen Plätze (bei 1,5 m Abstand). 
Unter freiem Himmel sind maximal 500 Besucher mit festen Sitzplätzen zugelassen. 

Auch Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten dürfen öffnen. 

Der Veranstalter hat die Kontaktdaten der Besucher nach Maßgabe von § 5 der 13. BayIfSMV zu erheben. 


Musikalische und kulturelle Proben

Proben von Laien- und Amateurensembles sind künftig im Innen- wie im Außenbereich ohne feste Personenobergrenze möglich. Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes, bei dem der nach dem einschlägigen Rahmenkonzept vorgegebene Mindestabstand zuverlässig eingehalten werden kann.


Hinweise: In rechtlicher Hinsicht knüpft die 13. BayIfSMV an verschiedenen Stellen an den Wert der 7-Tage-Inzidenz an.

Bei einer Überschreitung des 50er Schwellenwertes gilt die Regelung, dass der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde. Dann treten die für den neuen Inzidenzbereich maßgeblichen Regelungen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft.

Eine aktuelle Fassung der 13. BayIfSMV ist im Internet unter „https://www.gesetze-bayern.de/externer Link“ abrufbar. Der aktuelle Wert der 7-Tage-Inzidenz für das Stadtgebiet Würzburg ist unter „https://corona.rki.de/externer Link“ einsehbar.


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