Corona-Informationen - Aktuelle Meldungen in chronologischer Übersicht

In folgendem Artikel finden Sie alle Pressemitteilungen rund um das Thema Corona. Der Bereich wird fortlaufend aktualisiert.

Partybereich am Alten Kranen wird am Wochenende gesperrt, Müll wird am Sanderauer Ufer an den Wochenenden nicht eingesammelt

Nach dem andauernden Partytreiben am Alten Kranen und der Verschmutzung entlang des Mains bis zum Graf-Luckner-Weiher am vergangenen Wochenende zieht die Stadt Würzburg Konsequenzen.

So werden an den kommenden beiden Wochenende die Grünanlagen am Alten Kranen Freitag und Samstag ab 22 Uhr bis 6 Uhr morgens für die Öffentlichkeit durch eine entsprechende Allgemeinverfügung gesperrt und auch mit Security und mit Unterstützung der Polizei gesichert. Bereits ab 20 Uhr informieren Sicherheitsleute über die bevorstehende Sperrung, ab 21.30 Uhr wird dann mit Hilfe einer Ausleuchtung dieses Bereiches die Sperrung angekündigt. Die offizielle Außengastronomie im Bereich des Alten Kranens ist davon nicht betroffen. Ziel ist es diesen Bereich hinsichtlich der Besucherfrequenz und Nutzungsart wieder zu normalisieren. Die Schließung soll abhängig von der Entwicklung bald möglichst auch wieder aufgehoben werden können.

Grund für die Sperrungen am Alten Kranen sind nicht nur der Schutz vor der Corona-Pandemie und die weiterhin geltenden AHA-Regeln. Vielmehr hat das Party-Geschehen inzwischen derartige Ausmaße angenommen, dass in dem Bereich entlang der Partymeile am Mainkai an eine Nachtruhe nicht mehr zu denken ist. Der Schutz der Anwohner und der Nachtruhe hat hier Vorrang. Zudem wurden von den Feiernden zahlreiche vom städtischen Gartenamt frisch bepflanzte Blumenrabatten entlang des Maines vollständig zerstört, so dass auch Sachschäden entstanden sind.

Gleichzeitig werden die Mitarbeiter des Gartenamtes, die jedes Wochenende mehrfach in den Grünanlagen tonnenweise den Abfall der Feiernden eingesammelt hatten, den Müll der Feiernden in den Teilbereichen der Kurt-Schumacher-Promenade und am Graf-Luckner-Weiher liegen lassen. Auf diese Maßnahme wird mit Plakaten begleitend hingewiesen: „Wir haben dieses Wochenende frei! Ihre Stadtgärtner und Stadtreiniger“

Die Stadt Würzburg weist bereits jetzt darauf hin, dass Spaziergänger und andere Gäste in diesen Bereichen auf die Verschmutzung durch Glasscherben und anderen Müll aufpassen sollten – Vorsicht beim Betreten!

„Wir haben bislang vor allem auf Kommunikation und Einsicht gesetzt“, sagt Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Bei vollstem Verständnis für alle, die es nach diesem langen Lockdown zu Hause nicht mehr aushalten und im Freien etwas Entspannung und Spaß suchen – leider ist die Grenze überschritten. Spaß haben im Freien ja, Verstöße gegen Corona-Beschränkungen und Party auf Kosten der Anwohner – nein. Wir wollen als Stadt keine Eskalation wie zurzeit in anderen Städten.“

Sollten diese Maßnahmen keinen Erfolg haben, werden weitere Verschärfungen auch mit den politischen Gremien – wie dem Bau- und Ordnungsausschuss und dem Stadtrat – abgestimmt.

Die Stadt Würzburg weist im Übrigen noch einmal darauf hin, dass die Kontaktbeschränkungen sowie AHA-Regeln weiterhin auch im Freien gelten. Ruhestörungen durch die Benutzung von Musikinstrumenten und Tonwiedergabegeräten werden weiterhin geahndet und die Nachtruhe zum Schutz der Anwohner von 22 bis 6 Uhr ist einzuhalten (Sicherheitsverordnung der Stadt Würzburg § 8).

Allgemeinverfügung_Kranenkai Allgemeinverfügung_Kranenkai, 58 KB
Geltungsplan_Kranenkai Geltungsplan_Kranenkai, 129 KB

(09.06.2021)


Standorte des Corona-Testbusses

Die voraussichtlichen Stationen in den nächsten Tagen sind:

Donnerstag, 10.06.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1

Freitag, 11.06.2021: PI Würzburg Stadt, Augustinerstraße 24/26

Samstag, 12.06.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1

Sonntag, 13.06.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1

Montag, 14.06.2021: Hauptbahnhof, östlicher Bahnhofsvorplatz, neben dem DenkOrt Deportationen

Dienstag, 15.06.2021: PI Würzburg Stadt, Augustinerstraße 24/26

Mittwoch, 16.06.2021: Versbach, Erwin-Wolf-Platz 1

Donnerstag, 17.06.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1

Freitag, 18.06.2021: PI Würzburg Stadt, Augustinerstraße 24/26

Samstag, 19.06.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1

Sonntag, 20.06.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1

Montag, 21.06.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1

Dienstag, 22.06.2021: PI Würzburg Stadt, Augustinerstraße 24/26

Mittwoch, 23.06.2021: Hauptbahnhof, östlicher Bahnhofsvorplatz, neben dem DenkOrt Deportationen

Kurzfristige Standortänderungen sind möglich.

Die Betriebszeit ist Montag bis Freitag 17 bis 20 Uhr und Samstag/Sonntag 10 bis 20 Uhr. An Feiertagen gilt die Betriebszeit 10 bis 20 Uhr. Getestete erhalten ihr Ergebnis gleich vor Ort.

(09.06.2021)

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Die Stadt Würzburg verlängert die Maskenpflicht auf der Alten Mainbrücke zwischen 6:00 und 22:00 Uhr bis einschließlich 14. Juni 2021

Begründet wird dies u.a. mit der starken Frequenz wechselseitiger, gemischter Verkehre, um die gegenüberliegende Seite des Mains zu erreichen, wie auch der Tatsache, dass die Alte Mainbrücke ein touristisches Highlight ist. Nirgends sonst im Stadtgebiet kommt es ohne Alternativen der Wegführung auf so engem Raum zu zahlreichen Begegnungen und oftmals auch zu nicht nur vorübergehenden Aufenthalten. Die zeitliche Begrenzung erfolgt, da die Alte Mainbrücke inkl. der Auf- und Abgänge in der Zeit nach 22.00 Uhr und bis 6.00 Uhr des Folgetags diese starke Frequentierung nicht aufweist.

Weiterführende Informationen zur Begründung in dieser Allgemeinverfügung:

Allgemeinverfügung vom 06.06.2021, 103 KB

07.06.2021

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Lockerungen ab Dienstag (01. Juni 2021): Inzidenzeinstufung unter 50er Marke 

Der Wert der 7-Tages-Inzidenz für die Stadt Würzburg lag bereits am gestrigen Sonntag am fünften aufeinanderfolgenden Tag unter dem Wert von 50. Demnach ist heute der so genannte "Karenztag"; ab dem morgigen Dienstag treten zahlreiche inzidenzabhängige Rechtsänderungen (bzw. Erleichterungen) nach der BayIfSMV in Kraft beispielsweise für die Gastronomie, Kinos und Kulturstätten oder im Bereich Sport. Die aktualisierte Allgemeinverfügung finden Sie im Anhang. 

Die 35er-Schwelle wiederum wurde am Samstag das erste Mal im Stadtgebiet unterschritten, am heutigen Tag somit zum dritten Mal in Folge.


 

Allgemeinverfügung vom 30.05.2021 weitere Öffnungsschritte_1_3, 118 KB

31.05.2021

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Standorte des Corona-Testbusses
Die voraussichtlichen Stationen des Testbusses für Corona-Schnelltests in den nächsten Tagen sind:

Samstag, 29.5.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1
Sonntag, 30.5.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1
Montag, 31.5.2021: Unterdürrbach, Feuerwehrhaus
Dienstag, 1.6.2021: Versbach, Erwin-Wolf-Platz
Mittwoch, 2.6.2021: PI Würzburg-Stadt, Augustinerstraße
Donnerstag, 3.6.2021: Alter Kranen, Kranenkai - ACHTUNG, aufgrund des Feiertages ist der Testbus an diesem Tag von 10 bis 20 Uhr im Einsatz
Freitag, 4.6.2021: Hubland, Rottendorferstraße auf Höhe Cube
Samstag, 5.6.2021: Alter Kranen, Kranenkai
Sonntag, 6. Juni 2021: PI Würzburg Stadt, Augustinerstraße

Kurzfristige Standortänderungen sind möglich. Die Betriebszeit ist Montag bis Freitag 17 bis 20 Uhr und Samstag/Sonntag 10 bis 20 Uhr. Da am Donnerstag, 3. Juni., Feiertag ist, gilt auch an diesem Tag die Betriebszeit 10 bis 20 Uhr. Testwillige steigen vorne in den Wagen, werden registriert und in der Mitte des Wagens dem Schnelltest unterzogen. Im hinteren Bereich des Busses findet sich das „Labor“. Dort wird der Schnelltest ausgelesen und der Getestete erhält sein Ergebnis gleich vor Ort und, wenn gewünscht, auf sein Mobiltelefon.


AHA-Teams bitten um Einhaltung der Regeln

Das schöne Wetter lockt viele Menschen ins Freie. Doch leider werden dabei oft die Corona-Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand oder Kontaktbeschränkungen vergessen. Mit sogenannten AHA-Teams wollen nun Stadt und „Würzburg macht Spaß“ zusätzlich zu den Streifen von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst (KOD) am Wochenende in den Bereichen zwischen Mainkuh und Altem Kranen sowie auf der Leonard-Frank-Promenade um Verständnis und die  Einhaltung der AHA-Regeln bitten. Diese Teams, die an einer „Würzburg macht Spaß“ – Jacke erkennbar sind, werden ab den frühen Abendstunden mit Flyern unterwegs sein und um Verständnis bitten. 

„Ich verstehe sehr gut, dass nach den langen Monaten des Zuhause-Bleibens während des Lockdowns die Menschen sich nach Sonne und frischer Luft sehnen“, so Kommunalreferent Wolfgang Kleiner: „Wir  dürfen aber trotzdem nicht leichtsinnig werden und sollten zumindest die bekannten AHA-Regeln einhalten. Deshalb wollen wir mit dieser Aktion niederschwellig und ohne gleich Bußgelder verlangen zu müssen für Verständnis und Einhaltung sorgen – damit die Inzidenzwerte niedrig gehalten werden und wir weiterhin die Lockerungen genießen können.“

„Als Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ begrüßen wir die Initiative des Oberbürgermeisters, mittels AHA-Teams für Aufklärung zu sorgen, ohne gleich zu  ordnungsrechtlichen Maßnahmen zu greifen. Es ist weiterhin erforderlich, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, denn nur gemeinsam schaffen wir es, die Inzidenzwerte auf dem derzeit niedrigen Niveau zu halten. Für die Würzburger Unternehmen sind niedrige Inzidenzwerte wichtig, denn endlich kommen die Kunden und Gäste zurück und es kann nach einer langen Durststrecke wieder Umsatz gemacht werden. Wir freuen uns natürlich ganz besonders, dass wir als Stadtmarketing von der Stadt Würzburg mit der verantwortungsvollen Aufgabe betraut wurden, die Organisation der AHA-Teams zu übernehmen“, sagt Wolfgang Weier, Geschäftsführer von „Würzburg macht Spaß“.

Unabhängig von den AHA-Teams werden auch Streifen von KOD und Polizei unterwegs sein.

21.05.2021


Weitere Corona-Lockerungen in Würzburg
 
Ab dem morgigen Freitag, 21. Mai, sind aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen zusätzlich zu den bisherigen Lockerungen unter anderem in touristischen, musikalischen und kulturellen Bereich weitere Öffnungen unter anderem im Sportbereich zulässig:

Zulässig ist weiterhin die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außenbereich für Besucher mit vorheriger Terminbuchung samt Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung im Sinne von § 2 der 12. BayIfSMV. Personen aus mehreren Hausständen dürfen unter Berücksichtigung der Kontaktbeschränkungen gemäß § 4 Abs. 1 der 12. BayIfSMV nur gemeinsam an einem Tisch sitzen, wenn sie über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

Auch Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos können weiterhin laut Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg wieder für Besucherinnen und Besucher mit einem vor höchstens 24 Stunden vorgenommenem POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis geöffnet werden. Auch die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen im Sinne von § 23 Absatz 1 Satz 1 der 12. BayIfSMV unter freiem Himmel mit festen Sitzplätzen für bis zu 250 Besucherinnen und Besucher ist nun zulässig. Die Besucherinnen und Besucher müssen jedoch über einen höchstens 24 Stunden zuvor vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

Erlaubt ist auch weiterhin kontaktfreier Sport im Innenbereich inklusive der Öffnung von Innenbereichen von Sportstätten sowie Kontaktsport unter freiem Himmel unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen. Darüber hinaus ist nun auch kontaktfreier Sport und Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 25 Personen unter der Voraussetzung erlaubt, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen. Außerdem kann auch in Fitnessstudios trainiert werden - unter der Voraussetzung vorheriger Terminbuchung sowie, dass alle Kunden über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen. Ebenfalls dürfen nun bis zu 250 Menschen bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel zuschauen, so sie feste Sitzplätze haben und unter der Voraussetzung, dass Zuschauerinnen und Zuschauer über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

Auch Freibäder können für Besucherinnen und Besucher nach vorheriger Terminbuchung wieder öffnen. Allerdings müssen auch hier die Besucherinnen und Besucher über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

20. Mai 2021


Standorte des Corona-Testbusses

Die voraussichtlichen Stationen des Testbusses für Corona-Schnelltests in den nächsten Tagen sind:

  • Dienstag, 25.05.2021: Heuchelhof, Römer Straße, Wendeplatz
  • Mittwoch, 26.05.2021: Versbach, Erwin-Wolf-Platz 1
  • Donnerstag, 27.05.2021: Rottenbauer, Schleifweg
  • Freitag, 28.05.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1
  • Samstag, 29.05.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1
  • Sonntag, 30.05.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1

Kurzfristige Standortänderungen sind möglich.

Die Betriebszeit ist Montag bis Freitag 17 bis 20 Uhr und Samstag/Sonntag 10 bis 20 Uhr. Da am Montag, 24.05., Feiertag ist, gilt auch an diesem Tag die Betriebszeit 10 bis 20 Uhr.

Testwillige steigen vorne in den Wagen, werden registriert und in der Mitte des Wagens dem Schnelltest unterzogen. Im hinteren Bereich des Busses findet sich das „Labor“. Dort wird der Schnelltest ausgelesen und der Getestete erhält sein Ergebnis gleich vor Ort und, wenn gewünscht, auf sein Mobiltelefon.

(19. Mai 2021)

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Rechtsänderungen ab 21. Mai 2021: Stadt Würzburg öffnet sich unter Coronabedingungen für den Tourismus

Ab Freitag, den 21. Mai 2021, sind neben den Bestimmungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und den bisherigen örtlichen Öffnungsschritten folgende weiteren Öffnungen im Stadtgebiet zulässig:

I.

Zulässig sind Übernachtungsangebote von gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften, insbesondere von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen, auch zu touristischen Zwecken. Zulässig sind im Rahmen des Übernachtungsangebots ferner gastronomische Angebote auch in geschlossenen Räumen sowie Kur-, Therapie- und Wellnessangebote gegenüber Übernachtungsgästen. Übernachtungsgäste müssen bei der Anreise sowie jede weiteren 48 Stunden über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

II.

Zulässig sind der Betrieb von Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen unter der Voraussetzung, dass Kunden über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

III.

Zulässig sind musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist.

Einzelheiten finden Sie hier:

Allgemeinverfügung vom 19.05.2021 weitere Öffnungsschritte, 314 KB

(19. Mai 2021)

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Anpassung der Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg an die Änderung der 12. BayIfSMV

Aufgrund der Änderung der 12. BayIfSMV vom 14. Mai 2021 und dem Vollzug der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung ändert die Stadt Würzburg die „Allgemeinverfügung zu weiteren Öffnungsschritten ab 12. Mai 2021 im Rahmen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“.

Mit Inkrafttreten dieser Änderungsverordnung darf die zugrundeliegende Testung für einen POC-Antigentest, einen Selbsttest oder einen PCR-Test nur noch einheitlich maximal 24 Stunden zurückliegen. Dies betrifft Besuche der Außengastronomie, bei mehreren Hausständen; Theater-, Konzert- und Opernhäuserbesuche sowie Besuche von Kinos; kontaktfreien Sport im Innenbereich, Kontaktsport unter freiem Himmel.

Die Änderungen der Allgemeinverfügung finden Sie hier:

20210517 Allgemeinverfügung, 305 KB

(17. Mai 2021)

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Standorte des Corona-Testbusses

Die voraussichtlichen Stationen des Testbusses für Corona-Schnelltests in den nächsten Tagen sind (neu dazu gekommen ist der Kranenkai 1, Höhe Pizzeria Locanda/Kassenhäuschen Schiffstouristik)

  • Donnerstag, 13.05.2021: Innenstadt, Unterer Markt (Feiertag, Betriebszeit: 10-20 Uhr)
  • Freitag, 14.05.2021: Rottenbauer, Schleifweg
  • Samstag, 15.05.2021: Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Augustinerstr. 24/26
  • Sonntag, 16.05.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1
  • Montag, 17.05.2021: Unterdürrbach, Feuerwehrhaus
  • Dienstag, 18.05.2021: Heuchelhof, Römer Straße, Wendeplatz
  • Mittwoch, 19.05.2021: Versbach, Erwin-Wolf-Platz 1
  • Donnerstag, 20.05.2021: Rottenbauer, Schleifweg
  • Freitag, 21.05.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1
  • Samstag, 22.05.2021: Alter Kranen, Kranenkai 1
  • Sonntag, 23.05.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1

Die Betriebszeit ist Montag bis Freitag 17 bis 20 Uhr und Samstag/Sonntag 10 bis 20 Uhr. Da am Donnerstag, 13.05. Feiertag ist, gilt auch an diesem Tag die Betriebszeit 10 bis 20 Uhr.

Testwillige steigen vorne in den Wagen, werden registriert und in der Mitte des Wagens dem Schnelltest unterzogen. Im hinteren Bereich des Busses findet sich das „Labor“. Dort wird der Schnelltest ausgelesen und der Getestete erhält sein Ergebnis gleich vor Ort und, wenn gewünscht, auf sein Mobiltelefon.

12.05.2021

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Öffnungsmöglichkeiten für kontaktfreien Sport im Innenbereich gelten nicht für Fitnessstudios

Im Rahmen der Öffnungsstrategie hat die Stadt Würzburg - wie viele andere Städte auch - erfolgreich beantragt, dass kontaktfreier Sport im Innenbereich wieder zulässig ist, insbesondere unter Beachtung des "Rahmenkonzeptes Sport", das durch die Bayerischen Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege veröffentlicht wurde. In diesem "Rahmenkonzept Sport" wird unter Ziffer 6 namentlich aufgeführt, dass bei der Umsetzung der Schutzmaßnahmen im Indoorsportbetrieb, also in geschlossenen Räumen, die Regelungen anwendbar sind für insbesondere (Vereins-)Sporthallen, Fitnessstudios, Kletterhallen und Tanzstudios.

Vor diesem Hintergrund hat das städtische Ordnungsamt auf Anfrage von einzelnen Fitnessstudios am Dienstag noch auf Folgendes hingewiesen: Fitnessstudios, die vormals in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenschutzverordnung als "Sporteinrichtung" benannt waren, sind seit der letzten Novellierung durch den Freistaat dem Rechtskreis "Freizeiteinrichtungen" zugeordnet worden. Da aber "Freizeiteinrichtungen" aktuell geschlossen sind, werde man diese konkrete Rechtsfrage sofort über die Regierung von Unterfranken den Ministerien vorlegen zur Beantwortung. Auch erfolgte der Hinweis, dass keine Ordnungswidrigkeiten bei Öffnung eingeleitet werden, solange diese Rechtsfrage nicht abschließend geklärt ist.

Nun hat per Mail von heute, 12 Mai 2021, die Regierung von Unterfranken mitgeteilt, dass das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit einem Schreiben Klarheit gebracht hat: „Da im Indoor-Bereich neben den Tröpfchen die möglichen Aerosolanreicherungen ausschlaggebend für das Ansteckungsrisiko sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektionsübertragung insbesondere vor der Größe des Raumes, der Anzahl der Menschen, der Dauer des Aufenthaltes, der Intensität der körperlichen Aktivität und der Lüftungsmöglichkeiten abhängig. Fitnessstudios werden tendenziell von vielen Personen gleichzeitig besucht, die Aufenthaltszeiten sind nicht begrenzt, regelhaft wird eher intensive körperliche Aktivität ausgeübt und es besteht eine stärkere Fluktuation der Personen im Raum." Zusammenfassend sei nach Auskunft des Ministeriums im Innenbereich von Fitnessstudios vom einem eher erhöhten Infektionsrisiko auszugehen als im Indoor-Bereich von Sportanlagen, in denen kontaktlose sportliche Aktivitäten ausgeübt werden.

Mit diesen Vollzugshinweisen durch das Ministerium bleibt für die Stadt Würzburg kein Ermessen und kein örtlicher Beurteilungsspielraum. Das "Rahmenkonzept Sport" ist daher trotz der Nennung der Fitnessstudios für diese aktuell nicht anwendbar, da die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung formal Innenbereiche der Fitnessstudios als "Freizeiteinrichtungen" sportlich untersagt.

12.05.2021

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Ab Mittwoch (12.05.2021): Außengastronomie, Sport und Kultur öffnen in Würzburg-Stadt unter bestimmten Bedingungen

Mit einem Eilantrag über die Regierung von Unterfranken konnte noch am Sonntagnachmittag Einvernehmen zu geplanten Öffnungsschritten im Stadtgebiet Würzburg hergestellt werden. Grundlage ist, dass in Würzburg die Bundes-Notbremse am Dienstag automatisch außer Kraft treten wird. Ab Mittwoch, 12. Mai 2021, gelten im Stadtgebiet damit folgende Regelungen:

Zulässig ist die Öffnung von Gastronomiebetrieben im Außenbereich für Besucher mit vorheriger Terminbuchung samt Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung im Sinne von § 2 der 12. BayIfSMV. Personen aus mehreren Hausständen dürfen unter Berücksichtigung der Kontaktbeschränkungen gemäß § 4 Abs. 1 der 12. BayIfSMV nur gemeinsam an einem Tisch sitzen, wenn sie über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest oder Selbsttest oder einen vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

Zulässig ist die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besucher mit einem vor höchstens 24 Stunden vorgenommenem POC-Antigentest oder Selbsttest oder einem vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis.

Zulässig ist kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen gemäß § 10 Abs. 1 der 12. BayIfSMV und unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentest oder Selbsttest oder einen vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis verfügen.

„Es ist ein großer Verdienst aller Würzburgerinnen und Würzburger, dass wir aktuell eine stabile Inzidenzlage haben und ich hoffe, dieser Trend wird sich fortsetzen. Daher werden, dank dem Einverständnis der Regierung von Unterfranken, weitere wichtige Öffnungsschritte möglich“, freut sich Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Für Sport, Kultur und Außengastronomie, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, sind die Öffnungsmöglichkeiten ab Mittwoch unter besonderen Hygiene- und Rahmenkonzepten eine große Erleichterung.“

„Die Vereine und Kulturschaffenden stehen bereits in den Startlöchern“, atmen auch Sportbürgermeisterin Judith Jörg und Kulturreferent Achim Könneke auf. „Sie haben ihre Hygiene- und Rahmenkonzepte in der Tasche und können ab Mittwoch, genauso wie die Außengastronomie den Menschen endlich wieder ein Stück ihres normalen Lebens zurückgeben.“

Die Bibliotheken sind bereits seit 15. März mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen geöffnet, im Falkenhaus zu den regulären Öffnungszeiten, in den Zweigstellen eingeschränkt. Das Museum im Kulturspeicher wird bereits ab morgen, Dienstag, 11. Mai, wieder für Besuchende geöffnet sein - mit vorheriger Anmeldung und Reservierung eines Zeitfensters.

Die Stadtverwaltung bittet darum, die Angebote von Sport-, Kulturveranstaltungen und Außengastronomie nur unter Einhaltung der Hygiene- und Rahmenbedingungen wahrzunehmen. „Ich wünsche mir, dass die Branchen schnell wieder Fuß fassen. Dafür haben wir ein breites Netz an Testmöglichkeiten geschaffen, damit das bisher Erreichte nicht aufs Spiel gesetzt wird“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

Die neuen Regelungen ab Mittwoch können der Anlage (Allgemeinverfügung) entnommen werden.

Die einzuhaltenden Rahmenkonzepte

•           Rahmenkonzept Sport (BayMBl. 2021 Nr. 309, abrufbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2021/309/baymbl-2021-309.pdfexterner Link)

•           Rahmenkonzept für Kinos (BayMBl. 2021 Nr. 310, abrufbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2021/310/baymbl-2021-310.pdfexterner Link)

•           Rahmenkonzept Gastronomie (BayMBl. 2021 Nr. 311, abrufbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2021/311/baymbl-2021-311.pdfexterner Link)

•           Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern (BayMBl. 2021 Nr. 312, abrufbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2021/312/baymbl-2021-312.pdfexterner Link)

 werden auch auf der Internetseite der Stadt abzurufen sein.

0510 Allgemeinverfügung zu weiteren Öffnungsschritten, 313 KB

10.05.2021

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Rechtsänderung ab Dienstag, 11. Mai 2021: Inzidenzeinstufung unter 100er Marke & Wegfall der Bundes-Notbremse

Der Wert der 7-Tages-Inzidenz für die Stadt Würzburg liegt heute, am 9. Mai 2021, bei 88,3 nach RKI. Somit wurde der 100er-Schwellenwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten. Am morgigen Montag ist der so genannte "Karenztag", ab Dienstag treten damit zahlreiche inzidenzabhängige Rechtsänderungen (bzw. Erleichterungen) nach der BayIfSMV in Kraft, Siehe Anlage.

Amtliche Bekanntmachung vom 09.05.2021 Amtliche Bekanntmachung vom 09.05.2021, 341 KB

09.05.2021


Corona-Maßnahmen: Maskenpflicht gilt nur noch auf Alter Mainbrücke


Die Stadt Würzburg hat die bisherige Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht verlängert: Die Maskenpflicht besteht weiterhin von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Alten Mainbrücke inklusive der Auf- und Abgänge. Dies gilt ab dem 10. Mai vorerst befristet bis zum 24. Mai. Die Bereiche Bahnhofsvorplatz inklusive der Grünbereiche bis zum Haugerring, Schustergasse und Schmalzmarkt sind ab dem 10. Mai von der Maskenpflicht ausgenommen.

06.05.2021


Standorte des Corona-Testbusses

Die voraussichtlichen Stationen des Testbusses für Corona-Schnelltests in den nächsten Tagen sind:

  • Montag, 10.05.2021: Unterdürrbach, Feuerwehrhaus, Unterdürrbacher Str. 280
  • Dienstag, 11.05.2021: Heuchelhof, Römer Straße, Wendeplatz hinter Place de Caen
  • Mittwoch, 12.05.2021: Versbach, Erwin-Wolf-Platz 1, Vorplatz Stadtteilbücherei
  • Donnerstag, 13.05.2021: Innenstadt, Unterer Markt (Feiertag, Betriebszeit: 10-20 Uhr)
  • Freitag, 14.05.2021: Rottenbauer, Schleifweg
  • Samstag, 15.05.2021: Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Augustinerstr. 24/26
  • Sonntag, 16.05.2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1

Die Betriebszeit ist Montag bis Freitag 17 bis 20 Uhr und Samstag/Sonntag 10 bis 20 Uhr. Da am Donnerstag, 13.05. Feiertag ist, gilt auch an diesem Tag die Betriebszeit 10 bis 20 Uhr.

Testwillige steigen vorne in den Wagen, werden registriert und in der Mitte des Wagens dem Schnelltest unterzogen. Im hinteren Bereich des Busses findet sich das „Labor“. Dort wird der Schnelltest ausgelesen und der Getestete erhält sein Ergebnis gleich vor Ort und, wenn gewünscht, auf sein Mobiltelefon.

 06.Mai 2021

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Gesundheitsamt Würzburg startbereit für die Luca-App - Digitale Kontaktdatenerfassung ab 3. Mai 2021 möglich

Das Gesundheitsamt von Stadt und Landkreis Würzburg hat sich auf Weisung des Bayerischen Gesundheitsministeriums für die Luca-App registriert. In den letzten Tagen haben sich die Verantwortlichen intensiv damit beschäftigt, die Luca-App so in die Prozesse des Gesundheitsamtes einzubinden, dass für die Nutzerinnen und Nutzer, aber auch für die Kontaktnachverfolgung ein Mehrwert entsteht.

Interessierte Betreiber können die Luca-App ab 3. Mai 2021 verwenden, um ihren Kunden die Möglichkeit zur digitalen Kontaktdatenerfassung anzubieten. Die Anwender, die die App bereits installiert haben, können ebenfalls ab dem 3. Mai 2021 bei teilnehmenden Betrieben die dort bereitgestellten QR-Codes nutzen. Die Vorgehensweise ist unter www.luca-app.de ausführlich beschrieben.

Im Gesundheitsamt Würzburg ist man nun gut gerüstet für den Fall, dass Indexpatienten ihre Kontakte über die Luca-App freigeben. Im Infektionsfall wird die sogenannte Historie des Indexpatienten abgefragt und die Herausgabe der Kontaktdaten von zur gleichen Zeit in der Location befindlichen Personen bei deren Betreiber angefragt.

Die nach wie vor im persönlichen Telefonat mit dem Indexpatienten von den Mitarbeiter:innen des Gesundheitsamtes ermittelten engen Kontaktpersonen werden unverzüglich informiert. Die anderen Personen, die sich zum gleichen Zeitpunkt wie der Indexpatient in der Location aufgehalten haben, erhalten eine Benachrichtigung per SMS, dass das Gesundheitsamt darum bittet, eines der Testzentren in Stadt und Landkreis Würzburg aufzusuchen, da in diesen Fällen das individuelle Infektionsrisiko nicht abgeschätzt werden kann.


Das gilt ab Freitag im Handel

Nachdem der 7-Tage-Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Grenze von 150 unterschritten hat, gelten bis auf Weiteres die entsprechenden Regelungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnungen für Städte mit einer Inzidenz über 100 beziehungsweise zwischen 100 und 150. Grundlage für diese Lockerungen ist das Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, das am Dienstagabend erklärte, dass die Zählung der Tage, an denen der maßgebliche Inzidenzwert unterschritten wird, am Samstag, 24. April, beginnt.

In der Stadt Würzburg gilt damit ab Freitag, 30. April, für Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Handelsangebote:
Die Öffnung der in § 12 Absatz 1 Satz 2 der 12. BayIfSMV genannten Ladengeschäfte ist inzidenzunabhängig unter Einhaltung des § 12 Absatz 1 Satz 4 der 12. BayIfSMV weiterhin zulässig. Dazu gehören der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachfachgeschäfte, Gartenmärkte, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel.
Für alle übrigen Ladengeschäfte ist die Abholung vorbestellter Waren („Click/Call & Collect“) unter Einhaltung der weiteren Vorgaben wie beispielsweise Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzeptes zulässig. Darüber hinaus ist die Öffnung dieser Ladengeschäfte für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig („Click & Meet mit Termin und Test“).
Dabei darf die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher sein als ein Kunde je 40 Quadratmeter der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden, die einen maximal 24 Stunden alten negativen Test vorweisen müssen, zu erheben.
Eine aktuelle Fassung der 12. BayIfSMV ist im Internet unter https://www.gesetze-bayern.de/externer Link abrufbar. Der aktuelle Wert der 7-Tage-Inzidenz für das Stadtgebiet Würzburg ist unter https://corona.rki.de/externer Link einsehbar.

Amtliche Bekanntmachung vom 28.04.2021 Amtliche Bekanntmachung vom 28.04.2021, 137 KB
Amtliche Bekanntmachung vom 28. April 2021

28. April 2021


Hier steht der Corona-Testbus an den nächsten Tagen

Die Stationen des Testbusses für Corona-Schnelltests in den nächsten Tagen sind:

  • Freitag, 23. April 2021: Innenstadt, Vierröhrenbrunnen
  • Samstag, 24. April 2021: Sanderau, Sanderrasen
  • Sonntag, 25. April 2021: Innenstadt, Unterer Markt
  • Montag, 26. April 2021: Unterdürrbach, Unterdürrbacher Straße 280, Hof am Feuerwehrhaus
  • Dienstag, 27. April 2021: Heuchelhof, Wendehammer Römer-Straße, hinter Place de Caen
  • Mittwoch, 28. April 2021: Versbach, Erwin-Wolf-Platz 1, Vorplatz Stadtteilbücherei
  • Donnerstag, 29. April 2021: Hubland, Gründerlabor „Cube“, Hublandplatz 1

Die Betriebszeit ist jeweils 17 bis 20 Uhr.

Testwillige steigen vorne in den Wagen, werden registriert und in der Mitte des Wagens dem Schnelltest unterzogen. Im hinteren Bereich des Busses findet sich das „Labor“. Dort wird der Schnelltest ausgelesen und der Getestete erhält sein Ergebnis gleich vor Ort und, wenn gewünscht, auf sein Mobiltelefon.

Ziel des Busses ist es, Schnelltests in die Fläche zu bringen und lageabhängig reagieren zu können. Betreiber des Testbusses ist die Gemeinschaft von Johanniter, BRK, Malteser und DLRG, die sich tageweise abwechseln.

Testwillige steigen vorne in den Wagen, werden registriert und in der Mitte des Wagens dem Schnelltest unterzogen. Im hinteren Bereich des Busses findet sich das „Labor“. Dort wird der Schnelltest ausgelesen und der Getestete erhält sein Ergebnis gleich vor Ort und, wenn gewünscht, auf sein Mobiltelefon.

22. April 2021


Corona-Maßnahmen: Maskenpflicht verlängert

Die Stadt Würzburg hat die bisherige Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht verlängert: Die Maskenpflicht besteht weiterhin von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Alten Mainbrücke inklusive der Auf- und Abgänge, am Bahnhofsvorplatz inklusive der Grünbereiche bis zum Haugerring, in der Schustergasse und im Bereich des Schmalzmarktes zwischen Schuster- und Blasiusgasse. Diese Maßnahme ist aktuell befristet bis zum 9. Mai 2021.

16. April 2021 


Corona-Inzidenzwert über 100: Das gilt in Schulen und Kindertagesstätten jetzt

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz bei der Stadt Würzburg liegt tagesaktuell am heutigen Freitag, 16. April, bei 198,5. Somit wird die Stadt Würzburg in die Gruppe mit dem Inzidenzwert über 100 eingeordnet. Damit gelten innerhalb der Würzburger Stadtgrenzen ab Montag, 19. April, bis Sonntag, 25. April, die entsprechenden Regelungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BaylfSMV):

• An den Schulen findet generell Distanzunterricht („Homeschooling“) statt. Abweichend davon findet in der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen bzw. der Grundschulstufe der Förderschulen sowie in den Abschlussklassen aller Schularten, der Jahrgansstufe 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie der entsprechenden Stufe der Abendgymnasien und Kollegs Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, andernfalls gibt es Wechselunterricht. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung.

• Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Notbetreuung und Mittagsbetreuung dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben oder die zu Beginn des Schultages ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR-Test oder POC-Antigentests vorlegen können. Der Test darf höchstens 24 Stunden vor Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein. Ein negatives Testergebnis gilt daher am Tag der Testung und am darauffolgenden Tag (Beispiel: Testung am Montag; Testergebnis gilt Montag, Dienstag). Ein zuhause durchgeführter Selbsttest ist als Nachweis eines negativen Testergebnisses nicht ausreichend.

• Die Schulen für Kranke erteilen in Übereinstimmung mit den Hygieneschutzvorschriften der Kliniken Unterricht bzw. bieten eine Notbe-treuung an.

• Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten Spielgruppen für Kinder sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung sind untersagt. Es werden nur Kinder betreut, deren Eltern eine Kindertagesbetreuung nicht anderweitig sicherstellen können (sogenannte Notbetreuung). Nähere Informationen zur Notbetreuung sind auf den Seiten des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zu fin-den „https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/faq-coronavirus-betreuung.php#sec1externer Link“.

Die schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen entsprechend der vorschulischen Kindertagesstätten und der vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten.
Eine aktuelle Fassung der 12. BayIfSMV ist im Internet unter „https://www.gesetze-bayern.de/externer Link“ abrufbar. Der aktuelle Wert der 7-Tage-Inzidenz für das Stadtgebiet Würzburg ist unter „https://corona.rki.de/externer Link“ einsehbar.

16. April 2021


Corona: Weitere Einschränkungen in Würzburg, Maskenpflicht verlängert

Die Stadt Würzburg hat die bisherige Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht verlängert: Die Maskenpflicht besteht weiterhin von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Alten Mainbrücke inklusive der Auf- und Abgänge, am Bahnhofsvorplatz inklusive der Grünbereiche bis zum Haugerring, in der Schustergasse und im Bereich des  Schmalzmarktes zwischen Schuster- und Blasiusgasse. Diese Maßnahme ist aktu-ell befristet bis zum 18. April 2021.

Da der Inzidenzwert der Stadt Würzburg den Wert 100 an drei Tagen hintereinander überschritten hat, treten ab kommenden Mittwoch, 14. April, weitere, einschränkende Maßnahmen für Würzburg nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft.

  • Dazu gehört unter anderem eine erweiterte Kontaktbeschränkung. So ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen oder Grundstücken nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes sowie einer weiteren Person erlaubt. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Zulässig ist auch die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.
  • Gleichzeitig ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung von 22 Uhr bis 5 Uhr untersagt. Ausnahmen von diesem Verbot sind möglich, wenn ein medizinischer oder veterinärmedizinischer Notfall oder eine medizinisch nicht unaufschiebbare Behandlungen vorliegt. Ausnahmen sind aber auch die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten sowie die Ausübung unaufschiebbare Ausbildungszwecke, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die unaufschiebbare Be-treuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger, die Begleitung Sterbender, die Versorgung von Tieren und andere ähnliche, gewichtige und un-abweisbare Gründe.
  • Erlaubt ist nur noch kontaktfreier Sport im Außenbereich unter Beachtung der Kontaktbeschränkung nach § 4 Absatz 1 der 12. BayIfSMV (ein Haushalt plus eine weitere Person). Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt.
  • Zusätzlich zu den in § 12 Absatz 1 Satz 2 der 12. BayIfSMV aufgeführten Betrieben ist die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig. Auch hier gelten die Vorgaben des § 12 Absatz 1 Satz 4 Nr. 1, 3 und 4 der 12. BayIfSMV (Abstand, Maskenpflicht und Schutz- und Hygienekonzept) mit den Maßgaben, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche und die Kunden nur eingelassen werden dürfen, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentests oder Selbsttests oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kun-den nach Maßgabe von § 2 der 12. BayIfSMV zu erheben.
  • Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sind in Präsenzform unter-sagt. Ausgenommen sind nach § 20 Absatz 3 der 12. BayIfSMV Erste-Hilfe-Kurse sowie die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks.
  • Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform untersagt.
  • Instrumental- und Gesangsunterricht ist in Präsenzform untersagt.
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten sind geschlossen.
  • Schulen und Tagesbetreuungsangebote sind von dieser Inzidenzeinstufung nicht betroffen, da sich diese Regelungen immer nach dem Inzidenzwert eines Freitages der Vorwoche richten. Daher bleibt die amtliche Bekanntmachung vom 9. April 2021 unberührt.

Eine aktuelle Fassung der 12. BayIfSMV ist im Internet unter „https://www.gesetze-bayern.de/externer Link“ abrufbar. Der aktuelle Wert der 7-Tage-Inzidenz für das Stadtgebiet Würzburg ist unter „https://corona.rki.de/externer Link“ einsehbar.

12. April 2021


Corona: Das gilt nun in Schulen und bei Tagesbetreuung

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz bei der Stadt Würzburg liegt tagesaktuell am heutigen Freitag, 9. April, bei 91,5. Damit liegt der 7-Tage-Inzidenzwert in der fünften Woche über 50, jedoch unter 100. Damit gelten innerhalb der Würzburger Stadtgrenzen ab Montag, 12. April, bis Sonntag, 18. April, die entsprechenden Regelungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung (BayIfSMV).

  • Gemäß Beschluss des Ministerrats vom 7. April 2021 gilt für Schülerinnen und Schüler eine zweimal wöchentliche Testpflicht an der Schule als Voraussetzung für eine Teilnahme am Präsenzunterricht. Diese Testpflichten gelten ebenso für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal.
     
  • An Grundschulen und Grundschulstufen der Förderschulen (Jahrgangsstufen 1 bis 4) findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung.
     
  • An weiterführenden und beruflichen Schulen sowie in den übrigen Jahrgangsstufen der Förderschulen (Jahrgangsstufe ab 5) findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung.
     
  • In den Abschlussklassen aller Schularten findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung.
     
  • Die Schulen für Kranke erteilen in Übereinstimmung mit den Hygieneschutzvorschriften der Kliniken Unterricht bzw. bieten eine Notbetreuung an.
     
  • Die schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen entsprechend der vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten.
     
  • Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder können nur öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

Eine aktuelle Fassung der 12. BayIfSMV ist im Internet unter „https://www.gesetze-bayern.de/externer Link“ abrufbar. Der aktuelle Wert der 7-Tage-Inzidenz für das Stadtgebiet Würzburg ist unter „https://corona.rki.de/externer Link“ einsehbar.

9. April 2021


Würzburgs Bürgertest-Strategie: Ein Acht-Säulen-Modell
Testen geht neue Wege: Im „Airport“, im Bus, im Burkardushaus

Bis zu 2,5 % der Bevölkerung sollen mittelfristig im Kampf gegen die Pandemie täglich getestet werden, um frühzeitig bei bestätigten positiven Fällen Quarantänemaßnahmen einleiten zu können. In Würzburg wären dies in Stadt und Landkreis rund 7500 Tests täglich. „Diese anspruchsvollen Vorgaben gilt es nun auch in unserer Stadt mit Leben zu füllen, um so Leben zu retten“, ordnet Oberbürgermeister Christian Schuchardt die Mammutaufgabe ein: „Wir haben die letzten Wochen auf Hochtouren gearbeitet, um unseren Beitrag in Würzburg zu leisten, die Pandemie in die Grenzen zu weisen.“

Das Amt für Zivil- und Brandschutz hat in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine Test-Strategie entwickelt, wie man insbesondere die Schnelltests kontinuierlich ausweiten wird. Den PCR-Tests kommt eine besondere Stellung zu, weil diese nach einem positiven Schnell- oder Selbsttest eine Corona-Infektion verlässlich im Labor überprüfen können. Auch ist es aktuell nur so möglich, die bekannten Mutationen zu bestimmen. Aus diesem Grund wird der PCR-Test bisweilen auch als „Goldstandard“ bezeichnet, der bei einer hohen Anzahl von gewünschten Tests nicht immer Anwendung finden kann.

Die Stadt Würzburg wird eigene Testkapazitäten schaffen, ist aber auch weiterhin auf viele Partner angewiesen. „Wir sprechen von einem Acht-Säulen-Modell. Die Strategie wird aber natürlich sehr anpassungsfähig bleiben, um auch auf aktuelle Entwicklungen kurzfristig reagieren zu können“, erklärt Feuerwehr-Chef Harald Rehmann: „Kommunale Angebote stehen hier neben Angeboten der Apotheken, der Betriebe oder der Privatwirtschaft. Wer sich das Modell näher ansieht, erkennt sofort, dass die Blaulicht-Organisationen und viele Ehrenamtliche einen Großteil beitragen und ein enormes engagement an den Tag legen. Testen ist - wie auch das Impfen - eine personalintensive Aufgabe.“

„Weil wir schon ein arbeitsintensives Jahr hinter uns haben, ist es nicht selbstverständlich, dass wir weiterhin auf alle zählen können, die sich in Würzburg dem Rettungs- und Sanitätsdienst verschrieben haben“, lobt Wolfgang Kleiner das Durchhaltevermögen der einen und begrüßt neue Partner im Boot: „In den nächsten Monaten werden wir immer wieder auch Firmen und Betriebe präsentieren, die mit uns zusammen die wichtige Aufgabe Testen angehen. Dies ist eine ge-samtgesellschaftliche Aufgabe. Kooperationen mit der Wirtschaft sind essentiell. Wir werden von Anfang an transparent machen, wer was leistet.“ 

Die acht Säulen im Überblick:

Die Säule 0 ist das Bayerische Testzentrum auf der Talavera, hier werden aktuell bis zu 1600 PCR-Tests am Tag durchgeführt. Den Betrieb garantieren das Bayeri-sche Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe. Diese Anlaufstelle ist auch speziell für asymptomatische Personengruppen gedacht (beispielsweise ganze Schulklassen). Patienten mit Symptomen (wie beispielsweise Fieber oder ein verlorener Geschmackssinn) werden an die Teststelle der Uniklinik vermittelt.

Die Säule 1 ist das Schnelltestzentrum in der Kürnachtalhalle. Hier liegt die Kapazität aktuell bei rund 325 Tests am Tag, durchgeführt vom Malteser Hilfsdienst und der DLRG

Säule 2 (Innenstadt) wird ab Kalenderwoche 15 das Burkardushaus. Diese zentra-le Anlaufstelle in der Innenstadt ist aktuell die größte Ergänzung der bisherigen Ka-pazitäten mit geplanten zusätzlichen 1000 Tests am Tag. Hier liegt die Trägerschaft bei der Stadt Würzburg. Das Angebot soll täglich – auch am Wochenende von 10 bis 20 Uhr zur Verfügung stehen.

Auch die Säule 3 ist eine Besonderheit, weil besonders mobil. Ein Bus der WVV wird derzeit modifiziert um ebenfalls ab der 15. Kalenderwoche flexibel auf Bedarfe reagieren zu können. Unter gemeinsamer Flagge von Stadt und Landkreis werden die Hilfsorganisationen von BRK, JUH, MHD, DLRG in Verbindung mit den Freiwilligen Feuerwehren den Betrieb des Busses sicherstellen. Im ganzen Stadtgebiet wird ein engmaschiges Test-Netz entstehen.

Die Säule 4 ist ein Drive Through in der Gattingerstraße. Auf dem Gelände rund um die Diskothek „Airport“ hat die Firma Contime Protect eine Teststation eingerichtet, die ab dem Kreisverkehr Nürnberger Straße und der Kreuzung Gattingerstraße/ Kitzinger Straße ausgeschildert ist. Die Zufahrt erfolgt durch eine Höhenkontrolle (2,1 m) in der hinteren Gattingerstraße. Hier ist der Betrieb angelaufen und man wird bei Maximalbetrieb 200 Tests in der Stunde anbieten können. Regulär werden an zwei Testpunkten rund 100 Tests stündlich durch medizinisches Personal abgenommen. Über www.schnelltest-wuerzburg.deexterner Link geht es zur Registrierung, bei der ein individueller QR-Code für jeden Fahrzeuginsassen erstellt wird.

Die Säule 5 ist ebenfalls bereits in Betrieb. Die Glocken-Apotheke in der Kaiserstraße kann ebenfalls in zentraler Lage Tests anbieten. Die Kapazität liegt bei rund 50 Tests am Tag. Diesem Vorbild werden in den nächsten Wochen weitere Apotheken im Stadtgebiet folgen.

Die Säule 6 ist noch in Vorbereitung. Bundesweit werden Lidl-Grundstücke für Bür-gertestungen genutzt, in Würzburg bereitet man aktuell zusammen mit der Firma Ecolog auch eine solche Kooperation am Standort Stuttgarter Straße vor. 

Eine Kooperation ist auch mit IKEA vorgesehen. Auch hier ist die Planung erst angelaufen. Bei Säule 7 will man den Betrieb über den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) . Über den genauen Zeitplan wird noch informiert.

Die Gesamtübersicht mit allen Öffnungszeiten und Adressen in Stadt und Landkreis findet sich online unter: www.landkreis-wuerzburg.de/testzentrenexterner Link

Foto:
Foto: "Airport Tests" Bild: Georg Wagenbrenner
Pandemie-Prävention an Party-Location: Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Airport-Inhaber Frank Knüpfing, Teresita Gonzalez Garcia und Katharina Vogt vom medizinischen Personal, Contime-Geschäftsführer Marco Kurre und Landrat Thomas Eberth an der Höhenkontrolle des Drive-Through-Betriebs. Die Kommunalpolitiker erkundigten sich, wie der Testbetrieb auf dem Gelände der Diskothek „Airport“ angelaufen ist.

Grafik
Grafik "8-Säulenmodell"


07.04.2021


Öffnungsschritte in Würzburg: Stadt beantragt Maßnahmen im Rahmen der fortgeschriebenen 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung:
Bewerbung für Pilotprojekte und bayernweite Intervention der Kommunen zeigt Wirkung

Die Stadt Würzburg und der Landkreis haben weiterhin Inzidenzwerte unter 100. An keinem Tag in diesem Jahr wurde dieser kritische Wert überschritten.

Entsprechend der Festlegungen des Freistaates für Kommunen mit dieser Inzidenz hatte die Stadt Würzburg vor wenigen Wochen Öffnungsschritte beantragt, deren Genehmigung durch den Freistaat auf Grund der gesamthaften bayernweiten Überschreitung der Hunderter-Marke für ganz Bayern ausgesetzt wurde.

Mit der Ankündigung von Modellprojekten für Städte mit über 100 als Inzidenzwert, ohne Öffnungen in Gemeinden unter 100 wäre aus kommunaler Sicht ein Einkaufstourismus die Folge gewesen (so auch Uwe Brandl, Präsident des Bayerischen Gemeindetages).

Der Freistaat hat nun am vergangenen Freitag, 27. März mit der Änderung der Zwölften Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wieder die Genehmigung von durch die Gemeinden zu beantragenden Öffnungsschritten ab dem 12. April und damit nach Ostern und dem bewussten Herunterfahren der Kontakte in Aussicht gestellt.

Daher beantragt die Stadt bei der Regierung ab Montag, 12. April 2021, die Außengastronomie wieder zu öffnen. Das ist der früheste Zeitpunkt, den die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorsieht. Hierzu müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege muss konkret zustimmen und die 7-Tages-Inzidenz von 100 darf nicht über-schritten sein. Damit das Einvernehmen mit dem Ministerium hergestellt wird, hat der Oberbürgermeister eine Allgemeinverfügung mit entsprechender Begründung über die Regierung von Unterfranken vor Ostern eingereicht.

Um diesen Antrag weiter zu untermauern, hat die Stadt Würzburg in der Begründung zur Allgemeinverfügung das umfassend aufgebaute Testmanagement in der Stadt aufgezeigt, das unter anderem zentrale und dezentrale Testangebote in der Stadt aus dem Gesundheitssektor, der Hilfsorganisationen und der Feuerwehr und privater Dritter aufzeigt. Hierzu gehört auch ein Angebot für „Bürgertests“ in zentraler Innenstadtlage. „Jetzt wäre es noch wichtig, dass der Freistaat sehr zeitnah entscheidet, welche App und welche EDV zur Erfassung, Registrierung und Kontaktnachverfolgung kommt und dies dann auch sofort umsetzt, damit mögliche Infektionsketten zeitnah unterbrochen werden können. Die App ist dabei ein zent-raler Baustein“, so der Oberbürgermeister weiter.

Mit einem höchstens 24 Stunden alten POC-Antigentest oder einem Selbsttest soll es dann auch möglich sein, dass ab 12. April die Theater und Konzerthäuser sowie die Kinos wieder öffnen. Und auch der kontaktfreie Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel soll so wieder ermöglicht werden, so der städtische Antrag. Dies soll auch dem Wunsch des Verbandes der Würzburger Sportvereine entgegenkommen, der hierbei größtmögliche Unterstützung zugesagt hat.

Da Würzburg in der 7-Tages-Inzidenz aktuell stabil in der Bandbreite „50 bis 100“ liegt, sind in Würzburg die Ladengeschäfte nach Erfassung der Kontaktdaten und mit Termin für Kunden geöffnet. Auch hier wird es ab 12. April eine spürbare Änderung geben, denn soweit die Inzidenz unter 100 bleibt, sind die Ladengeschäfte nach den Osterferien auch ohne Termin und ohne Kontaktdatenerfassung, ja auch ohne Test möglich. Dann greift der Dreiklang „Mindestabstand, Maskenpflicht und maximale Besucherkapazität nach der Quadratmeterregelung“. Erst in der Inzidenzeinstufung „100 bis 200“ greift dann die verschärfte Vorgabe aus Test und Termin.

Oberbürgermeister Schuchardt hierzu: „Die Bevölkerung ist den Lockdown leid und die Akzeptanz und Mitmachbereitschaft nimmt rapide ab, auch durch die Verunsicherung die auf Bundesebene in der letzten Woche entstanden ist. Gerade bei auch in Würzburg moderat steigenden Inzidenzwerten geht es darum praktische und lebensnahe Regelungen zu finden. Für mich heißt dies, ich habe lieber dass Würzburger in Würzburg einkaufen gehen, als dass diese in Modellstädte mit einer weit höheren Inzidenz zum Einkaufen fahren und eventuell eine Infektion mit nach Hause bringen. Ich habe liebe, dass die Würzburger getestet und registriert im Biergarten sitzen als im fröhlichen Durcheinander auf dem neuen Landesgartenschaugelände oder am Mainufer. Für die Osterfeiertage wird daher mit neuen Plakaten für eine Beachtung der Aha-Regeln geworben, da weder Polizei noch Ordnungsamt in der Lage sein werden das massenhafte Freizeitverhalten zu unterbinden. Leider gehen die Menschen dahin wo andere bereits sind, es gilt also Alternativangebote zu machen. Und, wenn sich jemand dadurch weil er einkaufen oder den Biergarten besuchen will, ohne Anlass testen lässt, dann ist das auch ein gutes zufälliges und gewünschtes Screening der Bevölkerung.“

Aufgrund der leistungsfähigen Testangebote und der recht stabilen Infektionslage in Würzburg werden aktuell auch zwei konkrete „Pilotversuche“ nach den neuen Maßgaben des § 28 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geplant: Einerseits soll die städtische s.Oliver-Arena für Besucherkapazitäten im Innenbereich beim Profisport der Würzburger Baskets und der Rimparer Wölfe geöffnet werden, andererseits soll die flyeralarm-Arena für Besucherkapazitäten unter freiem Himmel für den Profifußball der Würzburger Kickers geöffnet werden. Da auch für solche Zuschauerkontingente im Profisport das Einvernehmen mit den staatlichen Stellen herzustellen ist, arbeiten wir Hand-in-Hand mit den Akteuren und setzen auf die erprobte Schutz- und Hygienekonzepte der Veranstalter und deren aktuelle Fortschreibung.

Auch der Würzburger Sport unterstützt die Bewerbung der Stadt Würzburg als Mo-dellregion in der vergangenen Woche und die damit verbundenen nächsten Arbeitsschritte – hin zu Öffnungen, abgesichert durch ein ausgeklügeltes Test- und Hygiene-Konzept. In Abstimmung mit Würzburgs Sportbürgermeisterin Judith Jörg befürworten dies sowohl die Vertreter des Breitensports als auch die Vertreter des Profisports: „Als Stadt koordinieren und unterstützen wir die Vereine nach Kräften. Schon im letzten Herbst wurden unter Einbindung aller betroffenen städtischen Fachbereiche Hygieneschutzkonzepte entwickelt."

„Gerne unterstützen wir als Verband der Würzburger Sportvereine die Vorgehens-weise der Stadt. Es ist wichtig, dass die Vereine mit machbaren Hygieneschutzkon-zepten die Wiederaufnahme des Breitensports gerade im Kinder- und Jugendbereich beginnen können“, so Christoph Hoffmann, Präsident des Verbands der Würzburger Sportvereine.

„Für den Außensport gibt es bereits sehr gute Konzepte. Solange die ZuschauerInnen mit Abstand auf ihren Plätzen sitzen und das Hygienekonzept eingehalten wird, ist ein Infektionsrisiko so gut wie ausgeschlossen. Im Fußball ist vor allem der Zu- und Abgang ins Stadion sorgfältig zu planen, aber auch dafür haben wir schon Lösungen erarbeitet. Wir ziehen alle an einem Strang, um Infektionsrisiken zu vermeiden“, spricht sich auch Daniel Sauer, Vorsitzender und Präsident der Würzburger Kickers für die Anträge der Stadt aus, Zuschauerkontingente beim Profisport zuzulassen.

„Wir freuen uns, wenn unsere bewährten Hygieneschutzkonzepte, die wir schon im letzten Herbst erarbeitet haben, in die Umsetzung kommen. Durch die regelmäßige Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten versuchen wir den bestmöglichen Schutz für die Spieler und BesucherInnen zu gewährleisten“, äußert Roland Sauer Geschäftsführender Gesellschafter der Rimparer Wölfe. Auch die Würzburger Baskets sprechen sich für dieses Vorgehen aus. Steffen Liebler, Geschäftsführer der Würzburger Baskets sieht gerade in den neuen Techniken Chancen: „Die Nachverfolgung der Kontakte der BesucherInnen, die auch durch eine Applösung vorgenommen werden könnte, z.B. durch die LUCA App, kann so deutlich vereinfacht und beschleunigt werden. Ebenso könnten in einer Cloud Lösung tagesaktuell negative Testergebnisse gespeichert werden und so der Zugang nicht nur zum Sport, sondern auch in den Handel, die Gastronomie oder die Kultur ermöglicht werden.“

Abschließend Oberbürgermeister Schuchardt:
„Wenn wir nach Lösungen suchen, ist es unser Ziel alle Handlungsfelder zu umfassen. Ich begrüße es sehr, dass auch der Würzburger Sport sich für Lösungen und Wege aus der Krise stark macht“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

„Alles steht aber unter dem strengen Maßstab der 100’ter Inzidenzwertes. Nur wenn es gelingt die Inzidenz niedrig unter dem bayerischen und Bundesdurchschnitt zu halten, können diese Öffnungsschritte zum 12. April erfolgen, ansonsten zieht sich dieser „Kaugummi-Lockdown“ weiter in die Länge. Daher appelliere ich an die Bevölkerung, weiterhin auch bei schönstem Sonnenschein vorsichtig zu blieben und sich an alle Auflagen und Apelle zu halten. Es kommt auf die nächsten zwei Wochen an!“

30.03.2021


Maskenpflicht verlängert

Die Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg zur Maskenpflicht in einigen Bereichen der Innenstadt wurde verlängert und gilt nun bis zum 12.04.2021. Der räumliche Umgriff hat sich nicht geändert.

26.03.2021


Würzburg bewirbt sich als Modellregion: Brief an Ministerpräsident

Oberbürgermeister Christian Schuchardt hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder angeschrieben und beantragt, auch für Würzburg ein neues Corona-Test- und Öffnungskonzept einführen zu können. Die Stadt Würzburg nimmt Bezug auf den Beschluss Nr. 38 des Bayerischen Kabinetts vom 23.03.2021 und möchte in drei Bereichen kontrollierte Öffnungen erreichen. Dies sind: 

  • Handlungsfeld 1: „Theater, Bühnen, Museen und Musikschulen in freie und öffentlicher Trägerschaft“;
  • Handlungsfeld 2: „Innerstädtischer Einzelhandel, Dienstleistungen und Handwerksbetriebe, Warenverkaufsmessen“ und
  • Handlungsfeld 3: „Gastronomie und Hotelgewerbe“

Würzburg sieht sich für einen solchen Versuch gut vorbereitet: Angesichts eines Inzidenzwertes (aktuell 74,3) deutlich unter dem Bundesschnitt und auch aufgrund der geographischen Lage als Oberzentrum in einer ländlichen Umgebung mit ausreichend räumlichem Abstand zu den Metropolen Frankfurt, Nürnberg oder Stuttgart. Ein solcher Modellversuch, an dem unter dem Label stadt.land.wue auch der Landkreis mitmachen will, muss von einem breiten Netzwerk vor Ort begleitet werden, hierzu zählen beispielsweise die betroffenen Verbände und Organisationen.

Aus Sicht der Stadt Würzburg ist ein solcher Modellversuch auch und gerade für Kommunen mit einem Inzidenzwert unter 100 sinn- und wertvoll. Man könne sich auch nur eine Teilumsetzung dieses Konzepts vorstellen, also zunächst eine Beschränkung auf nur eine oder zwei der drei Säulen, sofern eine umfassende Untersuchung aller genannten drei Handlungsfelder nicht in die Modell-Strategie des Freistaates aufgenommen werden könne, führt Schuchardt aus. 

24.03.2021


Keine Gastronomieöffnung

Für die ab dem 22. März in der 12. Bay. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgesehenen weiteren Öffnungsschritte, was vor allem die Außengastronomie, Theater und Kinos betrifft, benötigt die Stadt Würzburg das Einvernehmen mit dem Bay. Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Seit Anfang dieser Woche steht die Stadt Würzburg deshalb mit der Regierung von Unterfranken aktiv in Kontakt, um dieses Einvernehmen herzustellen. Dazu wurde in der vergangenen Woche auch ein Gespräch zwischen Oberbürgermeister, Gastronomie, Hotel- und Gaststättenverband und Vertretern der Stadt Würzburg geführt. 

Die Stadt Würzburg hat dazu eine entsprechende Allgemeinverfügung mit Begründung zu den Öffnungsschritten ausgearbeitet und dabei auf die stabilen Inzidenzzahlen unter 100 verwiesen. Dieser Schwellenwert wurde an keinem einzigen Tag im laufenden Jahr 2021 erreicht. Diese Allgemeinverfügung hat die Stadt der Regierung von Unterfranken mit der Bitte um Zustimmung vorgelegt.

Wie die Regierung von Unterfranken nun gestern gegen 17 Uhr auf den Antrag der Stadt Würzburg hin mitteilt, wird das Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bis auf Weiteres das Einvernehmen zu weiteren Öffnungsschritten nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in keinem Land- oder Stadtkreis erteilen. Vielmehr sei aufgrund des landesweiten besorgniserregenden Anstiegs der Infektionen bayernweit nicht mehr von einer stabilen Lage auszugehen, so das Ministerium. Für die Betroffenen vor Ort ist diese kurzfristige Absage sehr schwer zu tragen.

19.03.2021


Übersicht zu den Regelungen ab 8. März 2021 

2021-03-10 Grafik-oeffnungen

Die tagesaktuellen Inzidenz-Werte finden Sie unter: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4externer Link


Corona: Das gilt nun in Würzburger Geschäften, Kultureinrichtungen, beim Sport, in Schulen und Tagesbetreuungen

Der Wert der 7-Tage-Inzidenz bei der Stadt Würzburg liegt tagesaktuell am heutigen Freitag, 12. März, bei 59,4. Damit liegt der der 7-Tage-Inzidenzwert zum dritten Mal in Folge über 50, jedoch unter 100. Damit gelten innerhalb der Würzburger Stadtgrenzen ab Sonntag, 14. März, bis auf Weiteres die entsprechenden Regelungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung (BayIfSMV).

Das bedeutet für Handels- und Dienstleistungsbetriebe, dass zusätzlich zu den in § 12 Absatz 1 Satz 2 der 12. BayIfSMV zulässigen Betrieben die Öffnung von Läden für einzelne Kunden nach einer vorherigen Terminbuchung für einen begrenzten Zeitraum zulässig ist. Nach BayIfSMV darf die Zahl der gleichzeitig anwesenden Kunden nicht höher sein, als ein Kunde je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten zu erfassen.

Im Sportbereich ist kontaktfreier Sport im Außenbereich unter Beachtung der Kontaktbeschränkung (zwei Haushalte, maximal fünf Personen) sowie Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen wie beispielsweise die Würzburger Residenz sowie zoologische und botanische Gärten können nur nach vorheriger Terminbuchung und unter den Voraussetzungen möglich, dass die Besucher verpflichtend eine FFP2-Maske tragen, die Kontaktdaten erhoben werden sowie ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet ist. Außerdem bestimmt sich die Besucherzahl nach dem vorhandenen Besucherraum, bei dem ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten wird.

Für die Kontaktbeschränkung insgesamt gilt die Inzidenzeinstufung 35 bis 100.

Diese Regelungen gelten bis auf weiteres.

Schulen / Tagesbetreuungsangebote

Aufgrund des aktuellen heutigen Inzidenzwertes von 59,4 gilt bei Schulen und Tagesbetreuungsangeboten im Bereich der Stadt Würzburg ab kommenden Montag, 15. März, für die Kalenderwoche 11 Folgendes:

  • An Grundschulen und Grundschulstufen der Förderschulen (Jahrgangsstufen 1 bis 4) findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung.
  • An weiterführenden und beruflichen Schulen sowie in den übrigen Jahrgangsstufen der Förderschulen (Jahrgangsstufe ab 5) findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung.
  • In den Abschlussklassen aller Schularten findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann, oder Wechselunterricht statt. Die konkrete Entscheidung, ob Präsenz- oder Wechselunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Einrichtung.
  • Die Schulen für Kranke erteilen in Übereinstimmung mit den Hygieneschutzvorschriften der Kliniken Unterricht bzw. bieten eine Notbetreuung an.
  • Die schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen entsprechend der vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten.
  • Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen für Kinder können nur öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).

Die Regelungen für Schulen und Tagesbetreuungsangeboten gelten vom Montag, 15. März, bis Sonntag, 21. März. Am kommenden Freitag, 19. März, werden aufgrund des dann aktuellen Inzidenzwertes die Regelungen für die kommende Woche festgelegt.

Die aktuelle Fassung der 12. BayIfSMV ist im Internet unter http.//gesetze-bayern.de/ abrufbar. Der aktuelle Wert der 7-Tage-Inzidenz für das Stadtgebiet ist unter https://corona.rki.deexterner Link einsehbar.

Amtliche Bekanntmachung vom 12.03.2021 Schulen und Tagesbetreuungsangebote, 120 KB
Amtliche Bekanntmachung vom 12.03.2021 Sport, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Kulturstätten, 137 KB

12. März 2021


Corona-Pandemie: Geltungsbereich der inzidenzabhängigen Regelungen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am heutigen Sonntag, 7. März, den Geltungsbereich der inzidenzabhängigen Regelungen bekannt gemacht. Auf Grund von § 3 Nr. 1 der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) vom 5. März 2021 (BayMBl. Nr. 171, BayRS 2126-1-16-G) macht das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bekannt:

baymbl-2021-173 baymbl-2021-173, 157 KB
Amtliche Bekanntmachung des Bay. Ministeriums für Gesundheit und Pflege

7. März 2021


Stadt Würzburg verlängert Maskenpflicht

Die Stadt Würzburg hat die bisherige Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht verlängert: Die Maskenpflicht besteht weiterhin von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Alten Mainbrücke inklusive der Auf- und Abgänge, am Bahnhofsvorplatz inklusive der Grünbereiche bis zum Haugerring, in der Schustergasse und im Bereich des Schmalzmarktes zwischen Schuster- und Blasiusgasse. Diese Maßnahme ist aktuell befristet bis zum 22. März 2021. Die Begründung ist der Allgemeinverfügung zu entnehmen.

Allgemeinverfügung_06.03.2021 Allgemeinverfügung_06.03.2021, 278 KB
Allgemeinverfügung vom 6. März 2021

7. März 2021


Lockerungen bei infektionsschutzrechtlichen Beschränkungen

Im Rahmen der Verordnung zur Änderung der Elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 12.02.2021 (s. https://www.gesetze-bayern.de/) ist die Stadt Würzburg als für den Vollzug der 11. BayIfSMV zuständige Behörde angehalten, den Wert der 7-Tage-Inzidenz im Stadtgebiet Würzburg amtlich bekanntzumachen. Da dieser Wert im Stadtgebiet Würzburg unter 100 liegt, kommt es kraft Verordnung ab Montag, 22. Februar zu Lockerungen bei den infektionsschutzrechtlichen Beschränkungen im Stadtgebiet. Beispielhaft kann der nun wieder zulässige Präsenzunterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 der Grundschulen angeführt werden. Auch in Kindertageseinrichtungen und -pflegestellen kann unter bestimmten Voraussetzungen der Betrieb wieder aufgenommen werden. Auch in anderen Bereichen kommt es zu Lockerungen. Hinsichtlich einzelner Lockerungen und Details wird auf die beigefügte amtliche Bekanntmachung verwiesen.

Amtliche Bekanntmachung_11. BayIfSMV_19.02.2021_4 Amtliche Bekanntmachung_11. BayIfSMV_19.02.2021_4, 97 KB

19.02.2021


Würzburg Stadt und Landkreis schließen Zweitimpfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen ab

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime in Stadt und Landkreis Würzburg erhalten am heutigen 19. Februar 2021 ihre zweite und damit abschließende Coronaimpfung.

„Die Erstimpfung garantiert noch keine Immunität. Der vollständige Impfschutz ist erst ab etwa zwei Wochen nach der Zweitimpfung zu erwarten. Daher ist dies eine sehr gute Nachricht zum Schutz unserer gefährdetsten Bevölkerungsgruppe“, freut sich Kommunalreferent Wolfgang Kleiner.

In Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit Öffnung der beiden lokalen Impfzentren (Talavera und Giebelstadt) bereits 14.560 Impfdosen für eine Erstimpfung verabreicht. Die genauen Zahlen der Impfungen: Impfzentrum Würzburg Talavera: 2.792, Impfzentrum Giebelstadt: 1.642, mobile Teams 4.552, in Kliniken: 5.574 Dies entspricht etwa 5,02 % der Bevölkerung von Stadt und Landkreis Würzburg. Insgesamt wurden bisher 8.564 Zweitimpfungen verabreicht.

Parallel zu den Zweitimpfungen in den Senioreneinrichtungen führen die mobilen Teams auch die Erstimpfungen der Bewohnerinnen und Bewohner der Behinderteneinrichtungen durch.

19.02.2021


Neuer Ort, bewährter Service: Schnellteststelle in Kürnachtalhalle gestartet

Bis zu 16 Antigen-Schnelltests in der Stunde sind die Kapazitäten der neuen Teststelle in der Kürnachtalhalle in Lengfeld. Der vom Hilfsdienst Malteser, der DLRG und der Bundeswehr betreute Service nahm am Dienstagmorgen seine Arbeit auf. Kurz vor 8 Uhr bildete sich eine kleine Schlange, der Bedarf an schnellen Testergebnissen ist ungebrochen – insbesondere wenn es um Angehörigenbesuche in Pflegeheimen geht. Auch um Quarantänemaßnahmen ohne Zeitverlust beenden zu können, hat sich die schnelle Testvariante bewährt. „Ich freue mich riesig, dass wir in dieser Konstellation die bisher in der Franz-Oberthür-Schule geleistete Arbeit fortführen können“, bedankte sich Kommunalreferent Wolfgang Kleiner bei den vielen helfenden Händen.

Stadt und Landkreis haben bezüglich der Schnelltests ein gemeinsames Konzept entwickelt und abgestimmt. Weitere Testmöglichkeiten gibt es in Bergtheim, Ochsenfurt und Waldbrunn. Den Umzug des Zentrums innerhalb der Stadt organisierten die Freiwilligen Feuerwehren zusammen mit der Berufsfeuerwehr und dem THW. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 8 bis 12:30 Uhr und von 13 bis 15 Uhr. Die Terminvergabe erfolgt weiterhin über die Hotline des Bayerischen Roten Kreuzes unter: 0931 / 8000828.

Antigen-Schnellteststelle
Antigen-Schnellteststelle (c) Georg Wagenbrenner
Wichtige Anlaufstelle in Pandemie-Zeiten: Die Antigen-Schnellteststelle in Lengfeld hat die Arbeit aufgenommen. Von rechts: Kommunalreferent Wolfgang Kleiner, Joachim Gold, der ehrenamtliche Stadtbeauftragte der Malteser, Calvin Paffrath und Theresa Schnackig, Mitarbeiter des Gesundheitsamts im Testzentrum sowie Helfer der Bundeswehr (Standort Veitshöchheim).

16.02.2021


Ab Montag, 15. Februar:
Neue Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg - Keine Maskenpflicht mehr in der Eichhornstraße

Nachdem die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung am 12. Februar 2021 neu gefasst wurde, hat auch die Stadt Würzburg die bisherige Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht am 13. Februar 2021 neu gefasst: Ab kommenden Montag, 15. Februar 2021 besteht im Bereich der Eichhornstraße keine Maskenpflicht mehr. Die bisherige Maskenpflicht von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr auf der Alten Mainbrücke, am Bahnhofsvorplatz, der Schustergasse und im Bereich des Schmalzmarktes besteht jedoch weiterhin. Diese Maßnahme ist aktuell befristet bis zum 1. März 2021. Die Begründung ist der Allgemeinverfügung zu entnehmen.

Die Stadt Würzburg bedankt sich für das Verständnis und bittet um Beachtung.

Hier die aktuelle Allgemeinverfügung:

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13.02.2021


Antigenschnelltestzentrum der Stadt Würzbug in neuer Hand – Feuerwehr Würzburg unterstützt mit ehrenamtlichen Kräften

Damit im Antigenschnelltestzentrum der Stadt Würzburg auch in dieser und nächster Woche dringend notwendige Testungen durchgeführt werden können, befinden sich seit Montag die Feuerwehr Würzburg und die Bundeswehr an der Franz-Oberthür-Schule im Einsatz.

„Am Schnelltestzentrum wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, um frühzeitig Infektionen zu erkennen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

Damit dieses Angebot auch diese Woche aufrecht erhalten werden kann, werden durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg und der Berufsfeuerwehr mit Unterstützung der Bundeswehr Testungen und die notwendigen Verwaltungsaufgaben durchgeführt. Wolfgang Kleiner, berufsmäßiger Stadtrat und Leiter des Kommunalreferats und Harald Rehmann Direktor der Feuerwehr Würzburg dankten den Helfern für ihren Einsatz.

„Es verdient Respekt und tiefe Dankbarkeit, dass ehrenamtliche Feuerwehrkräfte in Ihrer Freizeit einen solchen wichtigen Beitrag leisten“ sagte Wolfgang Kleiner. „Die Aufgaben der Feuerwehr haben sich im Laufe der letzten Jahre stark erweitert. So ist sie auch in Krisensituationen wie in dieser Pandemie gefordert wie noch nie zuvor. Auch die Unterstützung der Bundeswehr verdient ein großes Dankeschön“ so Kleiner weiter. In der nächsten Stadtratssitzung wird die mittelfristige Perspektive eines Schnelltestzentrums in Würzburg präsentiert.

Alle Feuerwehrkräfte, die einen Abstrich durchführen verfügen über eine medizinische Ausbildung und wurden zuvor in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt von einem Arzt in die Abstrichnahme eingewiesen.

Im Vorfeld wurde bereits durch Kräfte der Feuerwehr Würzburg und des Technischen Hilfswerkes die notwendige Infrastruktur in der Franz-Oberthür Schule geschaffen, sodass seit dem 22.12.2020 dort Schnelltest in Einzelkabinen durchgeführt werden können.

05.02.2021


Verlängerung der städtischen Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht bis 14.02.2021

Die überarbeitete Fassung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 28.01.2021 gilt neu bis zum 14.02.2021. Die landesweite Vorschrift, dass Kreisverwaltungsbehörden zentrale Begegnungsflächen als Innenstadtflächen benennen sollen, an denen Maskenpflicht gilt, wurde damit auch verlängert.
Die Stadt Würzburg verlängert daher die bisher bestehende Maskenpflicht für die Bereiche Alte Mainbrücke, Bahnhofsvorplatz, Eichhornstraße, Schustergasse und Schmalzmarkt bis zum 14.02.2021. Hintergrund der Verlängerung ist die Tatsache, dass das Ziel, die 7-Tage-Inzidenz konstant und dauerhaft unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken, um u. a. eine Rückverfolgung von Infektionsketten zu gewährleisten, bislang noch nicht erreicht werden konnte.

2._AV_Verlängerung_Allgemeinverfügung vom 04. Januar 2021, 58 KB

29. Januar 2021


Rathaus-Besuche: Medizinische Masken als neuer Standard

Für Behördengänge im Rathaus gilt ab Mittwoch, 27. Januar, ein neuer Standard bezüglich der Corona-Schutzmasken. Besucherinnen und Besucher müssen dann bei Terminen mindestens eine medizinische Einweg-OP-Maske tragen. Die sogenannten Community-Masken beziehungsweise Mund-Nasen-Bedeckungen der „Marke Eigenbau“, sind ab Mittwoch nicht mehr zulässig. 

Die Einführung dieses Mindeststandards bedeutet auch: Ein noch besserer Schutz ist stets willkommen! Das Rathaus empfiehlt auch für Behördengänge höherwertige Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2-Masken (ohne Ventil). Diese liegen eng am Gesicht an und schützen mit ihrem dichten Material noch besser vor einer Ansteckung durch Aerosole. Dieser höhere Masken-Standard dürfte sich durch die gesetzlichen Vorgaben fürs Einkaufen etc. ohnehin zunehmend im Alltag durchsetzen. 

Mit dieser Vorgabe und Empfehlung reagiert die Stadt Würzburg auf die jüngste Konferenz der Bundeskanzlerin mit den MinisterpräsidentInnen zur Pandemie-Bekämpfung und die neue Corona-Arbeitsschutz-Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
 

22. Januar 2021


3.473 Impfdosen bisher in Würzburg Stadt und Landkreis verimpft

In Stadt und Landkreis Würzburg wurden seit Öffnung der beiden lokalen Impfzentren (Talavera und Giebelstadt) von Ende Dezember bis zum gestrigen Tag 3.473 Impfdosen des Herstellers BioNTech verabreicht. Die genauen Zahlen: Impfzentrum Würzburg Talavera: 1.133 Impfungen, Impfzentrum Giebelstadt: 616 Impfungen, mobile Teams 1.724 Impfungen. Dies entspricht etwa 1,2 % der Bevölkerung von Stadt und Landkreis Würzburg. Am 12. Januar wies Gesamtdeutschland laut „Our World in Data“ eine durchschnittliche Impfquote von 0,9 % aus.

Da erst wieder ab 20. Januar regelmäßige Impfstofflieferungen für die Region angekündigt sind, bleiben die Impfzentren bis 20. Januar geschlossen. Die Impfstrategie wird aber nicht unterbrochen: Am Dienstag erreichten 696 Impfdosen Würzburg Stadt und Land, für den 15. Januar sind 462 Dosen angekündigt, mit denen die Bewohnerinnen und Bewohner in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen weiterhin von den mobilen Teams geimpft werden. „Wie es die Coronaimpfverordnung vorsieht, werden somit vorrangig weiterhin die Menschen geschützt, die am gefährdetsten sind“, erklärt Thomas Kühner, Verwaltungsleiter des Impfzentrums Talavera.

Über 80-Jährige erhalten Post

Stadt und Landratsamt Würzburg werden in den nächsten Wochen darüber hinaus die über 80-Jährigen per Brief anschreiben und auf die Möglichkeiten der Impfung hinweisen. „Wir sind zuversichtlich“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt, „dass gegen Ende des Monats wieder Termine an den beiden Impfzentren vergeben werden können, so dass wir den Anteil der geimpften Bevölkerung sukzessive erhöhen können.“

14. Januar 2021


Verlängerung der städtischen Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht bis 31.01.2021

Die neue, überarbeitete Fassung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt bis zum 31.01.2021. Die landesweite Vorschrift, dass Kreisverwaltungsbehörden zentrale Begegnungsflächen als Innenstadtflächen benennen sollen, an denen Maskenpflicht gilt, wurde ohne Veränderung verlängert.

Die Stadt Würzburg verlängert daher auch die bisher bestehende Maskenpflicht für die Bereiche Alte Mainbrücke, Bahnhofsvorplatz, Eichhornstraße, Schustergasse und Schmalzmarkt bis zum 31.01.2021. Hintergrund der Verlängerung ist die Tatsache, dass das Ziel, die 7-Tage-Inzidenz konstant und dauerhaft unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken, um u. a. eine Rückverfolgung von Infektionsketten zu gewährleisten, bislang nicht erreicht werden konnte.

Die Stadt Würzburg bedankt sich für das Verständnis und bittet um Beachtung.

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09. Januar 2021


Verlängerung der Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht

Die Allgemeinverfügung der Stadt Würzburg vom 09. Dezember 2020 beinhaltete einerseits die Maskenpflicht auf bestimmten öffentlichen Wegen und Plätzen und andererseits ein Konsumverbot von Alkohol im sogenannten kleinen Bischofshut der Würzburger Innenstadt. Diese Allgemeinverfügung hatte ihre Rechtsgrundlage in der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die ihrerseits eine Befristung bis zum 5. Januar 2021 vorsah.

Zwischenzeitlich gilt die neuere 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die unter anderem ein Konsumverbot von Alkohol im öffentlichen Raum landesweit festlegt und die bis zum kommenden Sonntag, 10. Januar 2021 befristet ist.

Die Stadt Würzburg verlängert daher die bestehende Maskenpflicht für die Bereiche Alte Mainbrücke, Bahnhofsvorplatz, Eichhornstraße, Schustergasse und Schmalzmarkt zunächst bis zum kommenden Sonntag, um rechtstechnisch einen zeitlichen Gleichlauf zur bayerischen Regelung herzustellen. 
Die für diese Woche bevorstehenden Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin und die dann folgende Umsetzung im Bayerischen Kabinett werden auch vor dem Hintergrund der aktuellen Befristung bis zum 10. Januar 2021 zu einer neuen, aktualisierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung führen. Sobald diese neuen Inhalte bekannt sind, prüft die Stadt Würzburg die Notwendigkeit, eine neue örtliche Allgemeinverfügung für die Zeit ab 11. Januar 2021 gegebenenfalls zu erlassen.

04. Januar 2021


Schnelltests an der Franz-Oberthür-Schule gehen weiter

Am heutigen Dienstag haben die Hilfsorganisationen Malteser-Hilfsdienst (MHD) und DLRG den Betrieb des Corona-Teststandortes Franz-Oberthür-Schule übernommen und bieten dort für die Besucher von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sowie Reiserückkehrer Antigen-Schnelltest an.

Wolfgang Kleiner, Kommunalreferent der Stadt Würzburg, und Paul Justice, verantwortlich am Gesundheitsamt für das Testmanagement, dankten bei einem Ortstermin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Malteser-Hilfsdienstes und der DLRG für ihre spontane Bereitschaft, diesen Teststandort weiter zu betreiben. Gleichzeitig dankten beide dem Bayerischen Roten Kreuz sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe, die in den vergangen Tagen diese Teststelle betrieben, nun jedoch das Impfzentrum auf der Talavera übernehmen. „Die Arbeit in den Teststellen gibt vielen überhaupt erst die Möglichkeit, ihre Angehörigen in den Heimen derzeit zu besuchen. Ohne die Unterstützung der Hilfsdienste wäre dieses Angebot nicht möglich“, danken Kleiner und Justice den ehrenamtlichen Helfern der unterschiedlichen Hilfsdiensten.

Nach der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung ist der Besuch einer Senioren-, Pflege- oder Behinderteneinrichtung nur noch mit einem aktuellen negativen Corona-Test möglich. Die Teststelle ist diese Woche Mittwoch, Donnerstag und Samstag jeweils von 8 bis 14 Uhr in Betrieb. Für die Testung wird eine Bestätigung des betreffenden Heimes benötigt. Für die Anmeldung von Schnelltestterminen hat das BRK unter der Telefonnummer 0931 8000828 eine Hotline eingerichtet.

29. Dezember 2020


Das gilt Silvester in Würzburg

Die Stadt Würzburg weist aktuell noch einmal auf die Regelungen für die Silvesternacht hin: Durch eine Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetzt wurde in diesem Jahr der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorie F2 (Silvesterfeuerwerk, wie Raketen, Batterien, Knaller) an Verbraucher untersagt.

Auch in der Silvesternacht gilt die bayernweite nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Sie besagt, dass man sich nachts nur bei gewichtigen und unabweisbaren Gründen, z. B. bei medizinischen Notfällen oder bei beruflicher Tätigkeit etc., außerhalb einer Wohnung aufhalten darf. Das Abbrennen eines Feuerwerks, wenn man z. B. noch aus dem Vorjahr Restbestände von pyrotechnischen Gegenständen hat, ist in keinem Fall ein Grund nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die Wohnung zu verlassen.

Hinzu kommen ein bayernweites Konsumverbot von Alkohol und ein Ansammlungsverbot im öffentlichen Raum. Lediglich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen dürfen maximal zwei Hausstände mit insgesamt fünf Personen (zzügl. der zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren) zu Hause feiern.

Auch wenn einerseits durch die nächtliche Ausgangssperre niemand zum Böllern die Wohnung verlassen darf und andererseits ein deutschlandweites Verkaufsverbot besteht, bleibt dennoch zusätzlich die Würzburger Rechtslage aus den Vorjahren bestehen: Danach ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf der Domstraße, dem Domplatz sowie dem Platz am Vierröhrenbrunnen und auf der Alten Mainbrücke verboten. Hinzu kommen die Verbote rund um die Wallfahrtskirche „Käppele“ inkl. Vorplatz sowie Verbote im Bereich der Festungsanlage Marienberg und rund um die Würzburger Residenz inkl. Residenzplatz. Auch die sonstigen gesetzlichen Verbote, wie das Abbrennverbot in unmittelbarer Nähe (8 Meter) von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen, bleiben ergänzend in Kraft.

„Wir wissen um die Brisanz der Einschränkungen. Dennoch ist die Einhaltung der Ausgangssperre und damit der Verzicht auf das Böllern sehr wichtig“, so Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Er weist darauf hin, dass durch die andauernde angespannte Corona-Pandemie Krankenhäuser und Notfallambulanzen bereits jetzt stark belastet sind. „Da ist jeder Unfall einer zu viel“, meint er. Daher fordert er nachdrücklich dazu auf, auch auf privaten Flächen auf ein Abbrennen von Feuerwerkskörpern gänzlich zu verzichten.

Das Ordnungsamt der Stadt hat für die Silvesternacht ein Sicherheitskonzept mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt abgestimmt. Für die Umsetzung dieses Konzeptes werden auch der Kommunale Ordnungsdienst sowie Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes zum Schutz von öffentlichen Einrichtungen und Brücken im Einsatz sein.

29. Dezember 2020


Aktueller Stand zum Impfbeginn in Stadt und Landkreis Würzburg

Auslieferung von 200 Dosen für Stadt und Landkreis Würzburg bereits am 26. Dezember

Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit informierte aktuell, dass für die Erstauslieferung des Impfstoffs von BioNTech eine Quotierung von 100 Impfdosen je Kreisverwaltungsbehörde festgelegt worden ist und die Auslieferung am 26. Dezember direkt an diese erfolgen wird – für Stadt und Landkreis bedeutet dies insgesamt 200 Impfdosen.

„Ich bin zuversichtlich, dass es Licht am Ende des Corona-Tunnels gibt. Am kommenden Wochenende können wir mit den ersten Impfungen beginnen. Mein Dank geht an alle Beteiligten für das engagierte Arbeiten 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche“, sagt Landrat Thomas Eberth.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Beim Kampf gegen Corona spielt die Impfung eine zentrale Rolle. Wir freuen uns, dass es nun in ganz Deutschland losgeht. Würzburg ist gut vorbereitet und trotzdem bleibt noch viel zu tun. Die Terminkoordination wird in den ersten Tagen eine Herausforderung. Wir wollen natürlich unsere gesamten Kapazitäten ohne Verzögerung an Frau und Mann bringen, die Einsatzzeiten unserer mobilen Teams in den Heimen und Pflegeeinrichtungen werden aktuell geplant.“

Die wichtigsten Antworten zu häufig gestellten Fragen in diesem Zusammenhang finden Sie anbei:

Wann ist mit einem Impfstart zu rechnen?

Der Impfbeginn ist nach aktuellem Stand für den 27. Dezember terminiert. Bedingt durch die vielen Einflussfaktoren auf eine erfolgreiche Impfung werden die Abläufe auf regionaler wie auch auf Landesebene ständig überprüft und angepasst, weswegen sich gerade in den vergangenen Tagen oftmals Änderungen ergeben haben – auch bezüglich des Impfstarts.

Welche Personengruppen haben prioritär Anspruch auf die freiwillige Impfung?

Die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) sieht nach § 2 vor, dass folgende

Personen mit höchster Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung haben:

  • Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Welche Personengruppen werden in Stadt und Landkreis Würzburg mit der ersten Charge am 27. Dezember geimpft?

In enger Abstimmung haben die Verantwortlichen für die Impfzentren in Stadt und Landkreis Würzburg entschieden, dass 100 Impfdosen für Senioreneinrichtungen in Stadt und Landkreis Würzburg vorgesehen sind, 100 weitere Impfdosen sind für das Klinikpersonal der Intensivstationen des Universitätsklinikums Würzburg eingeplant. Zeitnah werden auch andere Kliniken versorgt.

Wann beginnt die breiter angelegte Impfung in Senioren- und Pflegeeinrichtungen?

Derzeit werden in enger Abstimmung mit den Senioren- und Pflegeinrichtungen in Stadt und Landkreis Würzburg sowie mit mobilen Impfteams die Voraussetzungen geschaffen, um je nach Verfügbarkeit bestmöglich Impfangebote in weiteren Einrichtungen zu schaffen. Nach aktuellem Stand sind dort weitere Impfungen am 29. Dezember vorgesehen. Michael Dröse, Verwaltungsleiter der Impfzentren, informiert, dass es für die Einrichtungen natürlich auch ein großer Aufwand sei, die Voraussetzungen zu schaffen und Bedarfe in den Einrichtungen festzustellen. Deswegen sei es wichtig, alle offenen Fragen geklärt zu haben, um dann bestmöglich mit den Impfungen in Heimen zu beginnen.

Wie erfolgt die Information von impfberechtigten Bürger*innen der festgelegten prioritären Gruppe bezüglich der Impfungen und Termine?

Seitens des Freistaates Bayern ist geplant, Bürger*innen zeitnah persönlich zu informieren. Wichtig ist zu nennen, dass unter Umständen Bescheinigungen notwendig sind, die beweisen, dass bestimmte Personen der prioritären Gruppe angehören (beispielsweise Dienstausweise oder Bescheinigungen der Arbeitgeber bei ambulanten Pflegediensten).

Welche Informationsmöglichkeiten gibt es von Seiten der Stadt und des Landkreises Würzburg?

Unter www.impfen-wuerzburg.de gibt es erste Informationen und zeitnah die Möglichkeit, Termine für Impfberechtigte der prioritären Gruppen buchen zu können. Die Telefonnummer lautet 0931 800844 und ist nach aktuellem Stand ab Montag freigeschaltet. Wir bitten diejenigen, die nicht zu einer zu priorisierenden Personengruppe gehören, von Terminanfragen und vor allem spontanen Besuchen der Impfzentren abzusehen. Der Zeitpunkt einer allgemeinen Terminvergabe wird rechtzeitig öffentlich bekannt gegeben. Ein vorheriger Nachweis eines negativen Testergebnisses ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht erforderlich, da dies – zumindest für den aktuellen Impfstoff von BioNTech / Pfizer – nach den bisherigen Studien keine Auswirkungen auf das Impfergebnis hat. Positiv getestete Personen werden jedoch gebeten, hierauf unbedingt schon bei einem Terminvergabeverfahren ausdrücklich hinzuweisen.

Im Januar ist eine zentrale Terminvergabe über die Hotline 116 117 der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) sowie eine Online-Anmeldung geplant. Über eine Erweiterung des Kreises der Impfberechtigten sowie Änderungen beim Terminmanagement wird rechtzeitig öffentlich informiert. Die Corona-Schutzimpfung ist ein freiwilliges Impfangebot. Es gibt keine Impfpflicht.

Wo und wie können Menschen über 80 Jahren geimpft werden?

Für Menschen über 80 Jahre, die nicht in den Pflegeinrichtungen wohnen, wird es zwei Möglichkeiten geben: Zum einen können sie ihre Impfung in den beiden Impfzentren (Würzburger Talavera bzw. Flugplatz Giebelstadt) erhalten. Zum anderen ist geplant – sofern der Impfstoff in einer ausreichend verfügbaren Menge vorhanden ist – mit dezentralen Impflinien Bürger*innen zu erreichen, die nicht in der Lage sind, die Impfzentren aufzusuchen. Grundsätzlich gilt auch hier: Impfungen erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvergabe (online oder telefonisch).

Wo und wann findet die genaue Auslieferung des Impfstoffes statt?

Details zu genauen Uhrzeiten, Fahrtwegen und Anlieferungen werden aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben.

Wird es für Medien vor Ort Möglichkeiten geben, bei den Impfungen dabei zu sein?

Der Schutz der zu impfenden Personengruppen, der medizinischen Mitarbeiter*innen, die den Impfstoff verabreichen, und der jeweiligen Einrichtungen hat höchste Priorität. Wir bitten um Verständnis, dass kein Medientermin in den jeweiligen Einrichtungen möglich ist. Nach derzeitigem Stand ist geplant, dass von einer oder mehreren Einrichtung/en im Laufe des Sonntags Pressemitteilungen mit Informationsmaterial verschickt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/#bayerische-impfzentrenexterner Link

Stand: 23. Dezember 2020, 16:15 Uhr


Skatepark mit Bowl in den Mainwiesen coronabedingt geschlossen

Die Stadt Würzburg weist darauf hin, dass aktuell der Betrieb von Sportstätten untersagt ist. Von dieser Regelung betroffen sind leider auch der Skatepark in den Mainwiesen, sowie die beiden Skateanlagen in Versbach und Oberdürrbach und die Parkouranlage in der Lindleinsmühle.

Aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmeverordnung ist die Ausübung von Individualsportarten nur allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt. Die Ausübung von Mannschaftssportarten ist untersagt. Das bedeutet zwar, dass der Individualsport generell möglich ist, jedoch nicht auf Sportstätten (§ 10 Abs. 1 und 3 der 11. BayIfSMV). Da Skateanlagen unzweifelhaft Sportstätten und keine Kinderspielplätze im Sinne der BayIfSMV sind, wurden sie von der Stadt Würzburg geschlossen.

Über diese Regelung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird mit Schildern auf den öffentlichen Spiel- und Bolzplätzen sowie Sportanlagen informiert. Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Fachabteilung Ordnungsaufgaben und der Polizei.
Die öffentlichen Kinderspielplätze dürfen gemäß den aktuellen Regelungen weiterhin von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden. Diese sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand zwischen den Kinder zu achten.

23. Dezember 2020


Würzburg ist zum Impfen gerüstet

Die Infrastruktur steht: In Rekordzeit haben Stadt und Landkreis Würzburg zusammen mit dem Messebetreiber AFAG das gemeinsame Hauptimpfzentrum auf der Talavera aufgebaut. In nur acht Tagen ist auf dem zentralen Platz in Würzburg eine rund 4000 Quadratmeter große Halle mit Infrastruktur entstanden. Damit ist das Würzburger Zentrum eines der größten in ganz Bayern.

Aufgebaut ist das Würzburger Zentrum im Einbahnstraßensystem, so dass alle Stationen vom Check-In, über die Aufklärung bis hin zur Impfung und dem Check-Out in einer Linie nacheinander eingerichtet sind. 19 Impfkabinen sorgen für eine Kapazität von 1000 Impfungen am Tag. Ausgestattet ist das Zentrum komplett mit Heizungs- und Belüftungstechnik sowie Strom- und Wasseranschluss. Die EDV-Infrastruktur wird von der Stadt Würzburg aufgebaut, die Innenausstattung von den Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz und Johannitern übernommen, die das Zentrum betreiben.

„Dieses Impfzentrum ist ein weiterer Baustein, während der Pandemie die Menschen und darunter vor allem die vulnerablen Gruppen zu schützen“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt, der auf einen baldigen Impfstart im Zentrum auf der Talavera hofft.

„Dies ist ein Zeichen der Hoffnung vor Weihnachten“, sagt auch Landrat Thomas Eberth, im Hinblick auf die bevorstehende Zulassung des Impfstoffes in der kommenden Woche.

Schuchardt und Eberth danken zugleich allen Beteiligten vor allem den Rettungsdiensten Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Bayerischen Roten Kreuz für ihr Engagement bei Aufbau und Betrieb des  Zentrums: „Ohne sie könnten wir das nicht stemmen.“

Zahlen / Fakten

  • 4000 Quadratmeter Leichtbauhalle
  • Strom- und Wasserversorgung eingerichtet
  • Heiz- und Belüftungstechnik funktionsfähig
  • Telefon- und Internetanschluss vorhanden
  • In acht Tagen errichtet von der AFAG
  • Größtes freistehendes Impfzentrum in Bayern
  • Kapazität: 1000 Impfungen am Tag

Aufbau:

  • Aufbau im Einbahnstraßensystem
  • Anmeldebereich
  • Wartebereich
  • Aufklärungsbereich (Großraum)
  • Gesprächskabinen für individuelle Aufklärung
  • 19 Impfkabinen
  • Nachsorgebereich (Großraum)
  • Notfallkabinen

17.12.2020


Testzentrum Talavera ermöglicht Heimbesuchern zeitnahe Tests

Seitdem die 10. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten ist, benötigen Heimbesucher einen aktuellen negativen Coronatest.

Dabei darf die dem Testergebnis zugrundeliegende Testung mittels eines Antigen-Schnelltests höchstens 48 Stundenund mittels eines PCR-Tests höchstens drei Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein.
Vor allem Besucher aus Stadt und den stadtnahen Gemeinden, die ihre Angehörigen in einer Einrichtung besuchen wollen, haben beim Testzentrum auf der Talavera garantierte zeitnahe Terminslots für PCR-Tests.  Die Testkapazitäten im Zentrum an der Talavera betragen pro Stunde an den drei Linien zusammen bis zu 180 Personen.
Nach den Vorgaben der 10. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind die Krankenhäuser, Pflege-und Behinderteneinrichtungen sowie die ambulant betreuten Wohngemeinschaften und Seniorenheime verpflichtet, ihr Pflegepersonal zweimal pro Woche auf eine möglicheInfektion mit dem Coronavirus zu testen. Für Personal aus Einrichtungen im Stadtgebiet bietet sich das gemeinsame Testzentrum auf der Würzburger Talavera an, die dortigen Testkapazitäten wurden bereits erhöht. Je nach Verfügbarkeit der mobilen Testteams werden jedoch auch Einrichtungen im Stadtgebiet aufgesucht.

„Mit Hilfe des Testzentrums auf der Talavera können wir sicherstellen, dass Angehörigen zeitnah den benötigten Test  erhalten. Ich bin froh, dass wir hier eine hohe Testkapazitätvorhalten, um gerade in der Weihnachtszeit jedem den Besuch seiner Angehörigen in einer Einrichtung zu ermöglichen“, freut sich der frisch wieder gewählte Würzburger Kommunalreferent Wolfgang Kleiner, der allen Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeitan dieser Teststrecke dankt. Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Es geht darum, Mitmenschlichkeit und Humanität für teilweise auch sich einsam fühlende Senioren zu ermöglichen.“

Einen Termin für das Testzentrum auf der Talavera kann man montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0931 8000828 vereinbaren.  Online-Terminvereinbarung sind über https://www.testzentrum-wuerzburg.deexterner Link möglich.

12.Dezember 2020


Freitag keine Ausweis- und Passabholung: Zwei Corona-Fälle im Backoffice im Rathaus / Bürgerbüro bleibt geöffnet

Im Bereich des Händlerschalters sowie in der Passausgabe im sogenannten Backoffice-Bereich des städtischen Bürgerbüros (Zimmer 34) wurden zwei positive Coronafälle bekannt. Alle Schalter sind dort mit Plexiglasscheiben ausgerüstet und die vorsprechenden Bürgerinnen und Bürger wurden stets mit Mund-Nasen-Abdeckung bedient. Die konkrete Infektionsquelle von außen ist noch nicht bekannt.

Weitere wenige Mitarbeiter, die im direkten Umfeld im Backoffice arbeiten, werden nicht weiter eingesetzt und den vorgeschriebenen Tests unterzogen. Die sofortige Abstimmung mit dem betriebsärztlichen Dienst, der Arbeitssicherheit und dem Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Würzburg hat vor Ort stattgefunden. Weitere Maßnahmen sind aktuell nicht veranlasst.

Der Backoffice-Bereich des Bürgerbüros (Zimmer 34) bleibt daher am Freitag, 11. Dezember 2020 geschlossen. Daher kann das Abholen fertiger Ausweise sowie der Führerscheine als Dienstleistung leider für einen Tag nicht angeboten werden.

Das Bürgerbüro der Stadt mit seinen Frontoffice-Bereichen ist räumlich und personell getrennt und nicht betroffen. Diese Dienste können nahtlos weiter angeboten werden. Auch die Kfz-Zulassungen für Händler und Zulassungsdienste werden durchgehend erfolgen, da dieser Service in das Frontoffice des Bürgerbüros verlegt wurde.

11. Dezember 2020


Der Freistaat Bayern hat seine 10. Infektionsschutzmassnahmeverordnung überarbeitet und ab sofort den Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum landesweit verboten.

Diese Bestimmung des Freistaates weitet das Konsumverbot, das die Stadt für den „Kleinen Bischofshut“ ausgesprochen hat, auf den gesamten öffentlichen Raum in Würzburg aus. Das Verkaufsverbot der Stadt Würzburg für alkoholische Heißgetränke to go innerhalb des „Kleinen Bischofshut“ bleibt aber weiter bestehen.

11.12.2020


Impfzentrum feiert Richtfest

Die Arbeiten am Hauptimpfzentrum, das die Stadt Würzburg zusammen mit dem Landkreis und dem Messeveranstalter AFAG auf der Talavera aufbaut, laufen im Zeitplan. Am 9. Dezember wurde bei der Haupthalle bereits Richtfest gefeiert, die Arbeiten an der Nebenhalle laufen an.

"Wir freuen uns und danken der AFAG über die gute und schnelle Zusammenarbeit", betont Würzburgs Kommunalreferent Wolfgang Kleiner.

10.12.2020


Konsum von Alkohol in der Würzburger Innenstadt ab Donnerstag verboten

Die Stadt Würzburg hat im Zuge der neuen 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung, die am heutigen 9. Dezember 2020 in Kraft getreten ist, die Bereiche für eine Maskenpflicht wie auch ein Alkoholverbot in der Innenstadt festgelegt.

Danach gilt wie bisher eine Maskenpflicht zwischen 6 Uhr und 22 Uhr auf der Alten Mainbrücke, dem Bahnhofsvorplatz, der Eichhornstraße (ab Einmündung Spiegelstraße) sowie der Schustergasse und am Schmalzmarkt zwischen Schustergasse und Blasiusgasse.

Zusätzlich zu dem bereits innerhalb des „Kleinen Bischofshut“ bestehenden Abgabe- und Verkaufsverbot von alkoholhaltigen Heißgetränken „to go“ wie beispielsweise Glühwein und Feuerzangenbowle, wird in diesem Bereich nun nach der überarbeiteten Infektionsschutzmaßnahmeverordnung auch der Konsum von Alkohol ganztätig verboten.
Der „Kleine Bischofshut“, in dem diese beiden Verbote gelten, liegt innerhalb von Juliuspromenade, Theaterstraße, Balthasar-Neumann-Promenade, Neubaustraße, Wirsbergstraße, Oberer Mainkai (inclusive Alter Mainbrücke mit ihren Auf- und Abgängen) und Mainkai.

Allgemeinverfügung_09.12.2020, 147 KB
Lageplan_Anlage, 1066 KB

09.12.2020


Öffentliche WC-Anlagen uneingeschränkt geöffnet

Aufgrund der coronabedingten Schließungen der Gastronomiebetriebe sind die meisten „Netten Toiletten“ in der Stadt Würzburg aktuell nicht geöffnet. Darüber hinaus haben zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte ebenfalls ihre Kundentoiletten geschlossen. Die Stadt Würzburg weist daher darauf hin, dass die öffentlichen WC-Anlagen im Stadtgebiet uneingeschränkt geöffnet sind.

Diese sind: Sternplatz, Augustinerstraße, Rathaus-Tiefgarage, Rathaus (hier auch das Wickel- und Stillzimmer), Viehmarktplatz Dreikronenstraße, Zeller Straße, Rennweg, Sanderring, Parkhaus Mitte, Marktgarage, Kranengarage, Klein-Nizza, Ludwigsbrücke, Parkhaus Theater.

Einzelhändler in der Innenstadt, die ihre „Nette Toiletten“ weiterhin geöffnet halten, sind: Galeria Kaufhof Karstadt, Hampelmann, Haus der Fußgesundheit, Männer-Mode Severin, Modehaus Wöhrl.

08.12.202


„Bücherei durchs Fenster“ – Stadtbücherei Würzburg bietet Medien-Abholservice an

Ab sofort bietet die Stadtbücherei Würzburg einen kostenlosen Abholservice während der coronabedingten Schließung an. Auf Bestellung über den Online-Katalog, per E-Mail oder Telefon stellt das Team der Stadtbücherei den Kundinnen und Kunden mit gültigem Büchereiausweis bis zu zehn ausgewählte Medien zusammen.

Diese können ab dem Folgetag über das Büchereifenster am Marienplatz hinter der Marienkapelle bzw. in den einzelnen Zweigstellen kontaktlos abgeholt werden können. „Für viele Menschen sind Bücher oder andere Medien gerade auch in diesen Zeiten wichtig. Ihnen wollen wir auf diesem Wege weiterhin Bildungsstoff und Freizeitlektüre bieten“, begründet Martha Maucher, die Leiterin der Stadtbücherei, die Einrichtung dieses Services.

Die konkreten Medientitel der Bücher, Zeitschriften, Spiele, CDs oder DVDs können im Online-Katalog der Stadtbücherei ausgewählt werden. Die Ausgabe am Büchereifenster im Falkenhaus erfolgt montags bis freitags von 12.00 bis 18.00 Uhr. Die jeweiligen Ausgabetage in den Zweigstellen am Heuchelhof, am Hubland, in Lengfeld und in Versbach sowie die entsprechenden Bestellformalitäten finden sich auf der Homepage der Stadtbücherei unter „Abholservice“.
Auch Vormerkungen können im Rahmen dieser Servicezeiten abgeholt werden. Wer eine Nachricht erhalten hat, dass ein vorbestelltes Medium bereit liegt, hat zehn Tage Zeit, es abzuholen.

Für die Medienrückgabe steht die Rückgabeanlage im Falkenhaus von Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr zur Verfügung. Alle Rückgabedaten wurden großzügig über die Schließzeit hinaus verlängert, so dass keine Versäumnisgebühren entstehen und die Medien über die Weihnachts- und Ferienzeit behalten werden können.
Neben dem Abholservice bietet die Stadtbücherei weiterhin ihre digitalen Medien an. Mit einem gültigen Büchereiausweis können über die Onleihe eBooks, eAudios und eMagazines bequem von zuhause aus rund um die Uhr heruntergeladen werden. Für die Nutzung dieses Angebots entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Wer sich neu einen Büchereiausweis ausstellen lassen möchte, schickt am besten ein Foto oder Scan des Personalausweises (Vorder- und Rückseite) per E-Mail an die Stadtbücherei. Im Gegenzug dafür gibt es, für vorläufig einen Monat, kostenlos einen Büchereiausweis, mit dem neben dem Abholservice auch die Onleihe genutzt werden. Dieses Angebot ist Bewohnerinnen und Bewohnern der Region vorbehalten. Der Ausweis läuft automatisch aus, er muss nicht gekündigt werden.

Auch die Gültigkeit eines Leseausweises kann online verlängert werden. Die Kundinnen und Kunden teilen per E-Mail ihre Benutzernummer mit, die aktuelle Adresse, für welchen Zeitraum sie verlängern möchten und ob sie ermäßigungsberechtigt sind. Die fällige Jahresgebühr kann nach der Öffnung der Bücherei beglichen werden.
Erreichbar ist das Team der Stadtbücherei telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr unter der Rufnummer

0931/37 34 38 oder per E-Mail unter stadtbuecherei@stadt.wuerzburg.de

03.12.2020


Zentrales Impfzentrum auf der Talavera nimmt entscheidenden Verfahrensschritt

Stadt und Landkreis Würzburg bereiten sich aktuell mit Hochdruck darauf vor, ab 15. Dezember für Impfangebote betriebsbereit zu sein. Geplant sind ein Hauptimpfzentrum auf der Talavera sowie ein Impfzentrum am Flugplatz Giebelstadt sowie mehrere Mobile Impfteams.

Das Hauptimpfzentrum auf der Talavera hat nun eine entscheidende Phase erreicht. „Die städtische Vergabestelle beim Rechtsamt und der Fachbereich Allgemeine Bürgerdienst haben hier in kürzester Zeit ein Konzept und ein detailliertes Leistungsverzeichnis erstellt, das schon nach nur einer Woche das Stadium der Auftragserteilung erreicht hat“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Die Zusammenarbeit mit dem Landkreis und die Beratungen durch eine Task Force, bestehend aus Vertretern des Universitätsklinikums, des Klinikums Mitte, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Hilfs- und Rettungsdienste und der Feuerwehr waren hochprofessionell und effizient“, lobt er am Dienstag den Ablauf. Noch am gleichen Tag konnte im Wege einer Eilentscheidung die Vergabe durch die Stadt und den Landkreis erfolgen.

Kommunal- und Sicherheitsreferent Wolfgang Kleiner zeigt Details auf: Das Hauptimpfzentrum wird auf dem südöstlichen Bereich der Talavera zwischen der Luitpoldstraße, der Mainaustraße und dem Talavera-Schlösschen aufgebaut. Dazu ist dieser Bereich schon ab 3. Dezember gesperrt. Die notwendigen Hallen werden an Optik und Technik ähnlich den Hallen der Mainfrankenmesse sein, da der Auf-bau über die Firma AFAG aus Nürnberg erfolgt. „Themen der Verkehrserschließung und Parkregelungen, der Bewachung und Reinigung, Elektrik sowie Heiz- und Lüftungstechnik und der gesamten Logistik sind bereits weitestgehend final geplant oder schon beauftragt“, so Kleiner weiter.

Auch er spricht davon, dass „alle notwendigen Partner aus den medizinischen und ärztlichen Bereichen sowie aus den Bereichen Verwaltung und Technik in der Task Force vorbildlich Hand-in-Hand zusammengearbeitet haben. Und er ergänzt: „Es ist wirklich wichtig und Mut machend, nicht nur Regelungen oder Verbote zu erlassen und Kontrollen zu veranlassen, sondern nach der erfolgreichen Einführung des Testzentrums nun auch eine Impfzentrum zu bauen, das einen ganz entscheidenden Weg raus aus der Pandemielage aufzeigt. Das Hauptimpfzentrum auf der Talavera wird mit fünf Impflinien ausgestattet sein, die von Beginn an rein logistisch bis zu 1000 Impfungen pro Tag ermöglichen.

Auch Landrat Thomas Eberth betont das Teamspiel der Beteiligten und ergänzt: „Auch die Ausschreibung zum personellen Betrieb durch medizinisches Personal, die federführend beim Landkreis angesiedelt ist, befindet sich auf der Zielgraden. Hier erwarte ich in den nächsten Tagen eine Auftragserteilung.“ Stadt und Landkreis sind nach aktuellem Stand der Planungen überzeugt, am 15. Dezember den Betrieb aufnehmen zu können, wenn Impfstoff rechtzeitig geliefert werden kann. „Jedenfalls ein normaler Wintereinbruch wird beim Aufbau zu keinen Verzögerungen führen, so Kleiner abschließend.

02.12.2020


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