Mountainbiker unterwegs

Historie

Der Radverkehr in Würzburg

Hier finden Sie Informationen rund um Radverkehr in Würzburg 

Der Radverkehr in Würzburg



Hauptroutennetz

Das Radverkehrsnetz von Würzburg ist von innen nach außen aufgebaut. Engmaschig im Kernbereich und weitmaschig auslaufend in den Außenbereichen. Dadurch werden zunehmend mehr Radler angesprochen.

 hauptrouten
Bild 1: Das Würzburgerradnetz im Gesamtüberblick 
RadnetzTeilbild 1Teilbild 2Teilbild 3Teilbild 4Teilbild 5Teilbild 6111

Die wichtigsten Radverkehrsstrecken im Würzburger-Hauptroutennetz sind dabei:

  • Mainradweg
    Im Stadtgebiet von Würzburg ist der Mainradweg durchgehend, wie im gesamten Verlauf, ausgeschildert. Auf beiden Seiten des Mains sind durchgängige Radrouten vorhanden
  • Heidingsfeld – Zell auf der linksmainischen Seite
  • Randersacker – Veitshöchheim auf der rechtsmainischen Seite

Brückenverbindungen:

  • Konrad-Adenauer-Brücke
  • Sebastian-Kneipp-Steg
  • „Löwenbrücke“
  • Alte Mainbrücke
  • Friedensbrücke
  • Brücke-der-deutschen-Einheit
  • „Zeller Brücke“

Abzweige nach:

  • Oberdürrbach
  • Höchberg
  • Steinbachtal
  • Heuchelhof
  • Rottenbauer
  • Reichenberg

Glacisaußenweg
Rund um die Innenstadt, dem sogenannten "Bischofshut"

Wegverlauf:
„Löwenbrücke“ – Friedrich-Ebert-Ring – Martin-Luther-Straße – „Berliner Ring“ – Haugerring – Friedensbrücke

Berliner Ring
Es ist der Verzweigungspunkt nach Nordost:

  • Grombühl und Oberdürrbach und Versbach über Zinklesweg bei Benutzung der Grombühlbrücke
  • Versbach, Lengfeld, Estenfeld, Rottendorf bei Benutzung der Schweinfurter Straße und der Nürnberger Straße

Übersicht


Studentischer Radverkehr

Würzburg ist eine Universitätsstadt mit über 20 000 Studenten, bei einer Einwohnerzahl von etwa 129 000. Dies spiegelt sich in der Zusammensetzung des Radverkehrs deutlich wieder. Etwa 40 – 50 % des Radverkehrs gehen auf Universität und Studenten zurück. Bei Planung und Ausbau des Radverkehrsnetzes wird dieser Radverkehr berücksichtigt.
Die Ausweisung von speziellen Studentenrouten ist nicht beabsichtigt. Die liberale Haltung in Sachen Radverkehr (Fußgängerzone) und die Tatsache, dass Würzburg eine kleine Großstadt ist, ermöglicht schon nach kurzer Zeit eine Orientierung. Auf dem amtlichen Stadtplan ist auf der Rückseite ein Radstadtplan abgedruckt. Das Hauptroutennetz ist ausgeschildert und schließt an fast alle Universitätsinstitute an.

Der studentische Radverkehr konzentriert sich auf die Stadtbezirke:

  • Innenstadt
  • Grombühl
  • Frauenland / Hubland
  • Sanderau

Das Hauptroutennetz kann diesen Radverkehr bewältigen. Anpassungen und Optimierungen erfolgen im Rahmen der allgemeinen Entwicklung.

Übersicht


Fahrradtourismus

In Würzburg lohnt sich ein Rad-Stopp !
Fahrradtourismus wird immer beliebter, entsprechend fallen die jährlichen Zuwachsraten aus.
Würzburg hat durch die Lage und die umgebende Landschaft für den Radtourismus besonders gute Voraussetzungen. Wir gestalten unser Radwegnetz dementsprechend.
Würzburg liegt am Fernradwegkreuz in der Mitte Deutschlands und Europas mit:

  • "Mainradweg" (Eine interaktive Karte des Routenverlaufes finden Sie hier: http://www.mainradweg.com/karteexterner Link)
  • Radweg "Romantischer Straße" 
  • "Main-Werra-Radweg"

Von Würzburg aus sind folgende weitere Fernradwege (mit dem Fahrrad) schnell erreichbar:

  • Aischtalradweg
  • Fränkischer Saale Radweg
  • Main-Tauber-Achter
  • Taubertalradweg
  • Sinntalradweg
  • Werntalradweg

Weiterführende Informationen zum Thema Radtourismus in und um Würzburg finden sie hier:
Fahrradtourismus in Würzburgexterner Link

 Zu empfehlende örtliche Kartenwerke und Radführer:

- ADFC- Regionalkarte 1: 75 000 „Würzburg / Fränkisches Weinland“ des Bielefelder Verlags (ISBN 3-87073-290-3)
- Radwandern in Stadt und Landkreis Würzburg, Galli-Verlag (ISBN 3-931944-91-3)

Übersicht


Fußgängerzonen

Es ist nahezu eine Glaubensfrage, ob man in Fußgängerzonen den Radverkehr zulässt oder nicht. Es gibt genau so viele gute Gründe dafür wie dagegen. Es hängt wohl entscheidend von der örtlichen Situation ab.
Die Würzburger Fußgängerzonen sind seit über 10 Jahren alle für den Radverkehr ohne zeitliche Beschränkung freigegeben.
Anfängliche Bedenken vielerlei Art trafen entweder nicht zu oder konnten beseitigt werden. Ganz aus der Kritik ist diese Maßnahme jedoch nie gekommen, auch wenn keine Unfälle „polizeilich“ bekannt sind.

Wer fährt in den Fußgängerzonen wann und wozu Fahrrad?

Es ist vor allem in den Morgen- und Abendstunden sehr bequem seine Ziele in der Innenstadt mit dem Fahrrad ohne lange Umwege ansteuern zu können. Dies hat zu einer merklichen Zunahme der Radbenutzung für Fahrten zu den Arbeitsstätten geführt.
Für Einkaufsfahrten in die Innenstadt in der Mittagspause ist es nahezu ideal und wird auch im großen Umfang angenommen. Das Einkaufen mit dem Fahrrad ist inzwischen ein Wirtschaftsfaktor für die Geschäftswelt in der Innenstadt.
Einfach wie geschaffen ist das Fahrrad auch in der Fußgängerzone für den Radtourismus. Man kann sein Fahrrad ständig mit sich führen und langsam durch die Straßen rollen. Die Stadt Würzburg will daher auch in Zukunft an den Regelungen festhalten.

Deshalb unsere Bitte:

Liebe Radlerinnen, liebe Radler,

wenn Sie in der Fußgängerzone unterwegs sind, nehmen Sie bitte Rücksicht, besonders auf ältere Personen. Der Radfahrer ist nur Gast in den Fußgängerzonen und soll es auch bleiben. Bitte denken Sie daran und stellen Sie Ihre Fahrweise darauf ein.
Danke


Übersicht


Radverkehrsförderung

Radverkehr ist als komplexes System zu verstehen und zu fördern.
Wichtige Gesichtspunkte sind für uns:

  • gute Verbindungen
  • ausreichende Abstellmöglichkeiten
  • gute Verknüpfungen mit dem ÖPNV
  • sichere Verkehrsbedingungen
  • fahrradfreundliches Klima
  • ständige Verfügbarkeit des Fahrrades
  • ausreichende Flächen für den Radverkehr
  • Berücksichtigung bei Ampelsteuerungen
  • Berücksichtigung bei Baustellen
  • Reinigung der Wege
  • Winterdienst auf den Wegen
  • Bündelung und effektive Koordination

Übersicht


Gründe für mehr Radverkehr

Wir meinen, es gibt gute Gründe für mehr Radverkehr

  • Radverkehr macht mobil
    Personen fast jeden Alters können mit dem Fahrrad kurze und mittlere Wege zeit- und kostengünstig ohne Pkw oder öffentliche Verkehrsmittel zurücklegen.
  • Radverkehr verbessert die Lebensbedingungen in der Stadt
    Radverkehr ist leise, verursacht keine schädlichen Abgase und Verunreinigungen und beansprucht wenig Platz.
  • Radverkehr hilft Autoverkehr zu vermeiden
    Die Hälfte aller zurückgelegten Wege ist kürzer als 5 Kilometer. Ein Drittel dieser kurzen Wege wird dennoch mit dem Pkw zurückgelegt. Viele motorisierte Wege können durch Radfahren ersetzt werden.
  • Radverkehr macht Spaß und erhält die Gesundheit
    Eine halbe Stunde Radfahren täglich ist nachweislich gesundheitsfördernd und erhält die Leistungsfähigkeit.
  • Radverkehr verbessert die Verkehrssicherheit
    Vergleiche von Städten mit viel und wenig Radverkehr belegen, dass mehr Radverkehr auf den Straßen diesen allgemein sicherer macht.
  • Radverkehr schont die öffentlichen Kassen
    Maßnahmen für den Radverkehr sind vergleichsweise billig. Investitionen zahlen sich schnell in intensiver Nutzung aus
  • Radverkehr unterstützt die wirtschaftliche Entwicklung
    Eine Stadt mit aufenthaltsfreundlichen Straßen und Plätzen ist für Bewohner, Touristen und Geschäftsleute attraktiv. Man kann schnell anhalten und verweilen. Radfahrten finden im näheren Umfeld statt, auf Bekannte zu treffen ist wahrscheinlich.

Übersicht


Unsere Zielsetzung

Unsere Ziele sind:

  • Eine merkliche Steigerung der Fahrradbenutzung
  • Verfügbarkeit des Fahrrades für alle Bevölkerungsgruppen verbessern
  • Verknüpfung mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Senkung der Unfallzahlen mit Fahrradbeteiligung
  • Zügige Realisierung eines zeitgemäßen Radroutennetzes
  • Schaffung einer angemessenen Radinfrastruktur
  • Ausreichende Finanzierung der Radinfrastruktur bei Errichtung und Unterhaltung

Übersicht


 

Orientierung

Wir sehen darin folgenden Aufgabenkreis:

  • Ausschilderung des Hauptroutennetzes
  • Einbindung von wichtigen Zielen im Umfeld der Routen in die Ausschilderung
  • Radrouten zur Naherholung im Umkreis der Stadt ausweisen
  • Ausbau der Integration der Radrouten in Alltagsradverkehr
  • Öffentlichkeitsarbeit damit die Radrouten Akzeptiert werden

Übersicht



 



Artikel per Mail versenden...
Ihr Name:
Ihre E-Mail:
Empfänger:
Empfänger E-Mail:
Ihre Nachricht:
Geben Sie die nebenstehende Zahl ein (Spamschutz)
Â
Anzeige
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK