Bild: Aktivbüro

Aktivbüro der Stadt Würzburg

Karmelitenstraße 43
97070 Würzburg
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Tel: 09 31 - 37 34 68
Fax: 09 31 - 37 37 07

Aktivbüro für Selbsthilfe- Bürgerengagement- Gesundheitsförderung

Die Geschichte des Aktivbüros

Zur geschichtlichen Entwicklung der Selbsthilfe in Würzburg und warum das Selbsthilfebüro seit 2010 Aktivbüro heißt

  • Im März 1985 wurde die IKOS (Information- und Kontaktstelle für Mitarbeit und Selbsthilfe) als Modellprojekt des Bundesbildungsministeriums ins Leben gerufen. Gabriele Monath leistet Pionierarbeit. Drei Jahre später kann in Theresa Keidel eine zweite IKOS-Mitarbeiterin gefunden werden, die bis heute der Selbsthilfe als Geschäftsführerin der bayerischen Selbsthilfekoordination (Seko-Bayern) verbunden geblieben ist.
  • Im Juni 89 veranstaltet das damalige Team zum ersten Mal den Selbsthilfetag (heutiger Gesundheitstag) und bringt das Thema Selbsthilfe so in die Würzburger Öffentlichkeit.
  • 1988 erscheint die erste Nummer der Selbsthilfezeitung
  • Über 50 Gruppen werden zwischen 1985 – 1990 gegründet, darunter die Angehörigengruppe von Alzheimerkranken, Osteoporosegruppe, dt. Rheumaliga, dt. Psoriasisbund, AA (anonyme Alkoholiker) um nur ein paar exemplarisch zu nennen.
  • 1992 findet IKOS im Sozialen Ämtergebäude ein neues Zuhause und zieht vom „Dachkämmerchen“ des Rathauses in die Karmelitenstraße. Theresa Keidel übernimmt die Leitung der Kontaktstelle. Damit einher geht die Namensänderung: ab sofort heißt die Kontaktstelle „Selbsthilfebüro“.
  • 1996 entsteht das Selbsthilfezentrum in der Textorstraße und den Gruppen kann so endlich das seit vielen Jahren ersehnte Zuhause geboten werden
  • 1998 Gründung des Fördervereins Selbsthilfe e.V.
  • 2001 Einweihung des Selbsthilfehauses in der Scanzonistraße, parallel dazu wird der Hausbeirat installiert
  • Es entsteht ein neuer Arbeitsbereich im Selbsthilfebüro: die Unterstützung des Bürgerengagements.
  • 2002 übernimmt Ursula Wichtermann die Leitung im Selbsthilfebüro.
  • 2003 wird im Rahmen des ebenfalls neu definierten Aufgabenbereiches „Gesundheitsförderung“ die Aktion „Würzburg bewegt sich“ entwickelt. Die Zusammenarbeit mit dem Aktionskomitee „Gesunde Stadt“ intensiviert sich und es entsteht eine enge, produktive Kooperation mit den verschiedenen Partnern.
  • Der langjährige Advokat der Selbsthilfe Dr. Peter Motsch wird von Hr. Robert Scheller als neuer Sozialreferenten abgelöst
  • 2008 Der Bayerische Verband der Krankenkassen stärkt unsere Arbeit durch die Übertragung der Koordination der Selbsthilfegruppenförderung für Unterfranken, den sogenannten „Runden Tisch der Krankenkassen“ per Vertrag
  • 2010 erfolgt die Umbenennung in Aktivbüro, um den drei Aufgabenbereichen Bürgerengagement, Selbsthilfe und Gesundheitsförderung gerecht zu werden. Selbsthilfeunterstützung ist nach wie vor das Herzstück unserer Arbeit
  • 2011: Fachtag in Kooperation mit dem Förderverein Selbsthilfe zum Thema "Selbsthilfe online“
  • 2012 Fachtag in der Kassenärztlichen Vereinigung: Psychotherapie und Selbsthilfe - Zwei Wege, ein Ziel?
  • 2013 der Förderverein Selbsthilfe feiert sein 15 jähriges Jubiläum
  • 2013 der Runde Tisch der Krankenkassen hält seine 10. Vergabesitzung ab
  • 2013 das erste Trialogische Seminar mit Uniklinik und Bezirkskrankenhaus Lohr findet statt
  • 2015:
    • Die Selbsthilfezeitung erscheint seit 27 Jahren regelmäßig
    • Mit dem Würzburger Arbeitskreis Seltene Erkrankungen wurde zum siebten Mal eine Veranstaltung organisiert
    • 260 Selbsthilfegruppen und –initiativen engagieren sich für ihre Themen
    • Der Bedarf an Gruppen-Neugründungen steigt, vor allem im Bereich der psychischen Erkrankungen
    • Einige neue Initiativen für Menschen mit Migrationshintergrund starten unter unserem Dach
    • Neue Sozialeferentin wird Dr. Hülya Düber

 

 

Video

Die Selbsthilfe bittet zum Tanz

Ein Projekt zur Feier von 30 Jahren Selbsthilfe in Würzburg.

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Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung in der Stadt Würzburg

Würzburg ist Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk

Würzburg ist durch einen Beschluss unseres Stadtrates seit Februar 1998 Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk. Dieses existiert seit 1989. In Würzburg sind u.a. Vertreter der Ärzteschaft, der Kassen, das Gesundheitsamt, Vertreter der Selbsthilfe und die Stadt Würzburg im "Aktionskomitee Gesunde Stadt" vertreten. Die Gesunde Städte Koordination liegt beim Würzburger Aktivbüro.

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