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Die Stadt Würzburg auf der Mainfranken-Messe 2021 | Wandel durch Handel(n)

Wenn sich am 25. September die Tore der Mainfranken-Messe wieder für Tausende von Besucherinnen und Besuchern öffnen, sind zwei außergewöhnliche Jahre seit der letzten Messe vergangen.

Vieles hat sich in Alltag, Gesellschaft und Politik, Wirtschaft und Kultur verändert. Die Stadt Würzburg greift die Herausforderungen und Chancen dieses Wandels in allen Lebensbereichen auf, der durch die Corona-Pandemie zusätzliche Dynamik erfahren hat, und präsentiert sich mit ihren Partnern auf der größten Verbrauchermesse Unterfrankens unter dem gemeinsamen Hallenmotto „Wandel durch Handel(n)“.

Das Gerüst des städtischen Auftritts bilden die verlängerten „Tage der offenen Tür“ der Stadt Würzburg. Eine Vielzahl von Dienststellen und Organisationen von Aktivbüro bis Wirtschaftsförderung werden mit vielseitigen Aktivitäten an den neun Messetagen präsent sein und aktuelle Projekte vorstellen. Außerdem setzen sie sich in ihrem jeweiligen Fachgebiet ganz individuell mit dem Hallenthema auseinander. Vom Streuobstsammeln über einen Tauschmarkt bis zur Schülerfirma ist einiges geboten, und auf dem Gelände vor der Würzburg-Halle werden verschiedene Betriebsfahrzeuge ausgestellt. Beim gemeinsamen Hallenspiel dürfen fleißige Sammlerinnen und Sammler die gesamte Halle erkunden, um an der Verlosung eines Flachbildfernsehers teilzunehmen.

Zwei Aktionsflächen in der Würzburg-Halle widmen sich der oft diskutierten Frage nach der Zukunft der Innenstädte. Diese erfuhr durch die Pandemie sowohl Beschleunigung als auch Strukturwandel, dem besonders der Handel mit neuen Strategien begegnen muss. Während sich eine Plakatausstellung des Studiengangs Geovisualisierung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt mit der „Stadt der Zukunft“ und Themen wie Klimawandel, Verkehrswende und Lebensqualität beschäftigt, beleuchtet ein eigens für die Mainfranken-Messe erstellter Erklärfilm die „Zukunft des Handels“ aus Kundensicht. An verschiedenen Stationen kann ausprobiert werden, wie man künftig eine Stadt mit smarten und digitalen Anwendungen erkundet oder frei nach dem Motto „Einkaufen gehen war gestern“ regionale Lebensmittel von lokalen Händlern via App umweltschonend geliefert bekommt. Das Angebot komplettiert am 1. Oktober ein Händlerevent mit virtuellem Bühnenprogramm in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Handel 4.0.

Zahlreiche Initiativen und Vereine wie die Internationalen Gesellschaften oder verschiedene Selbsthilfegruppen sowie der Landkreis Würzburg und die drei Gründerzentren IGZ, TGZ und ZDI bereichern ebenfalls das breite Themenspektrum in der Würzburg-Halle. Auch darf eine kleine Vorstellung sowie ein Ausblick auf künftige stadt.land.smart-Aktivitäten nicht fehlen, denn in der dritten Staffel der BMI-geförderten Modellprojekte Smart Cities konnte das Team von Stadt und Landkreis Würzburg den Zuschlag holen. Gemeinsam mit dem Dachverband freier Würzburger Kulturträger gibt die Stadt Würzburg zudem der Kulturszene eine Bühne – wortwörtlich: An allen Messetagen hält die „Kulturstunde“ auf der Medienbühne Einzug. Bei einem Kaffee kann man sich täglich vom wechselnden Kulturangebot überraschen lassen und Kraft für den restlichen Messetag schöpfen.

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