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Der Glöckner von Notre Dame
FREILICHTTHEATER im Zobelhof der Erlöserschwestern
„Der Glöckner von Notre-Dame“ ist mehr als nur ein romantisches Drama über unglückliche Liebe. In Markus Steinwenders Bühnenfassung wird Victor Hugos berühmter Roman zur packenden Parabel über Außenseitertum, Macht – und das Menschsein.
Im Zentrum steht Esmeralda – eine junge Roma-Frau, die tanzt, liebt und überlebt. In den Augen vieler ist sie „die Fremde“: schön, frei, unnahbar. Für manche eine Faszination – für andere ein Feindbild. Drei Männer begehren sie: Quasimodo, der verstoßene Glöckner, der schweigend liebt; Frollo, der Priester, zerrissen zwischen Dogma und Verlangen; und Phöbus, der Soldat, der sein Gewissen längst abgestreift hat.
Doch diese Liebe bringt keinem Erlösung. Sie wird zur Triebkraft einer Tragödie, in der Vorurteil, Machtgier und gesellschaftliche Kälte alles Menschliche verdrängen.
Das Stück erzählt von einer Welt, die Fremdheit bestraft und das Andere fürchtet – und damit erschreckend aktuell bleibt. In Zeiten wachsender Ausgrenzung und Angst vor dem „Fremden“ erinnert uns diese Geschichte daran, dass Menschlichkeit keine Grenzen kennen sollte.
Denn manchmal ist der wahre „Unmensch“ nicht der Entstellte, sondern der, der das Mitgefühl verlernt hat.
„Die Liebe? Das heißt: zwei sein und doch nur eins.“ – Esmeralda
„Ich war rein. Und dann kamst du.“ – Frollo
„Wäre ich doch aus Stein wie du.“ – Quasimodo
Genre: Romantisches Drama
Regie: Kai Christian Moritz
Es spielen: Ursula Bertelmann, Sonja Schaff, Monika Schiefer, Victoria Schlier, Lika Flagner, Michael Schwemmer, Alexander Zamzow / Wernher von Schrader
Bühnenfassung: Markus Steinwender
Spielstätte Zobelhof an der Mutterhauskirche:
Mitten in der Stadt hat sich ein ganzes Viertel nach 150 Jahren wieder geöffnet: das Mutterhausareal der Schwestern des Erlösers umfasst, versteckt hinter hohen Häuserfassaden die neuromanische Mutterhauskirche, die gotische Allendorf-Kapelle, mehrere Gärten sowie ein Café und bietet eine Oase der Ruhe. Die Gebäude waren Teil der sogenannten Domherrenhöfe, den Anwesen der Domherren des Hochstifts Würzburg.
Adresse:
Mutterhaus der Schwestern des Erlösers
Domerschulstraße 1
97070 Würzburg
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Domerschulstraße 1
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