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3. Sinfoniekonzert

Brahms | Mussorgsky

Bilder in Musik gesetzt: Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung ist ein absoluter Klassiker. Mit dem Werk setzte Mussorgsky seinem verstorbenen Freund, dem Maler und Architekten Viktor Hartmann, ein musikalisches Denkmal. Inspiriert von seinen Kunstwerken komponierte er einen imaginären Rundgang durch eine Gemäldeausstellung. Ob „Der Gnom“ oder „Das alte Schloss“, „Die Tuilerien“ oder „Die Katakomben“ sowie das abschließende, feierlich-triumphale „Große Tor von Kiew“ – jedes dieser Bilder ruft eine ganz eigene Stimmung hervor, die Mussorgksy eindrucksvoll musikalisch umzusetzen wusste. Während die als Klavierzyklus konzipierten Bilder einer Ausstellung zu seinen Lebzeiten allerdings kaum Beachtung erfuhren, gelang 50 Jahre später dann der Sprung in den Konzertsaal, als Maurice Ravel diese mit seinem unglaublichen Gespür für Klangfarben in eine schillernde Orchesterfassung überführte und weltberühmt machte.

Auch Mussorgskys Zeitgenosse, der um sechs Jahre ältere Johannes Brahms, ahnte nicht, dass sein einziges Violinkonzert einmal zu den Meilensteinen der Violinliteratur zählen sollte. Die Kritiken der Uraufführung im Jahr 1879 sprachen erstmal nicht dafür: Der Solopart galt als unspielbar, und der Dirigent Hans von Bulow war der Ansicht, das Werk sei „gegen“ und nicht „für“ die Violine komponiert. Heute gehört das in den Sommermonaten in Pörtschach am Wörthersee entstandene Konzert zu den bemerkenswertesten Beispielen der Gattung – nicht zuletzt aufgrund Brahms‘ Meisterschaft, das Soloinstrument im Rahmen einer großen symphonischen Erzählung einzusetzen.

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Rubrik: Konzert
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