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Fahnen und Bänke mit klarer Botschaft: Zeichen gegen Gewalt an Frauen

„Wir machen auf die Mädchen und Frauen aufmerksam, die Opfer von Gewalt waren oder sind. Unterdrückung von Frauen und Gewalt gegen Frauen ist Unrecht.

Tag gegen Gewalt an Frauen 2022: Hinter dieser NEIN!-Fahne können sich auch viele StadträtInnen und politische Initiativen versammeln. 
Tag gegen Gewalt an Frauen 2022: Hinter dieser NEIN!-Fahne können sich auch viele StadträtInnen und politische Initiativen versammeln.  (c) Georg Wagenbrenner
Dem setzen wir ein deutliches Zeichen entgegen: „Würzburg sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen“, betont Oberbürgermeister Christian Schuchardt in seinem Grußwort anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.

Schuchardt verweist auf schwerwiegende Folgen von häuslicher Gewalt, für die betroffenen Frauen, jedoch auch für die Kinder, die die Gewalt miterleben. Nach dem Lagebild Häusliche Gewalt des Polizeipräsidiums Unterfranken wurden in Unterfranken im letzten Kalenderjahr 1744 Fälle von häuslicher Gewalt angezeigt. Dabei waren 648 Kinder Zeug:innen der Gewalt.

Die Stadt Würzburg macht ganzjährig und im Aktionsmonat November verstärkt, Öffentlichkeitsarbeit zu den Unterstützungsangeboten für von Gewalt betroffene Würzburgerinnen und Würzburger und deren Familien- und Freundeskreis. Die Arbeitsgmeinschaft Würzburger Frauen und Frauenorganisationen AWF  e.V. hat mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Würzburg das Fahnenhissen organisiert, wie bereits seit vielen Jahren.

Tag gegen Gewalt an Frauen 2022
Tag gegen Gewalt an Frauen 2022 (c) Georg Wagenbrenner
Eine auffällige Bank wirbt für Hilfsangebote. Von links: Gleichstellungsbeauftragte Petra Müller-März, Annette Barreca, Zonta Club Würzburg Electra, Ilka Klose, Zonta Club Würzburg, Sabine Horn, Optik Horn, Daniela Autering (Gleichstellungsstelle), Sozialreferentin Dr. Hülya Düber und Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

Um das Thema Häusliche Gewalt noch mehr in den Fokus zu rücken, beteiligt sich die Stadt Würzburg seit diesem Jahr an der Aktion "Orangefarbene Bänke gegen Gewalt an Frauen". Die Stadtverwaltung hat eine Bank mit dem Aufdruck „Würzburg sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen“ und einer Plakette mit einem QR-Code, der zu Beratungsmöglichkeiten verweist, aufgestellt. „Die Bank steht am Kranenkai, nahe der Alten Mainbrücke, mitten in unserer Stadt, in unserem Leben – so wie Gewalt gegen Mädchen und Frauen auch mitten unter uns stattfindet“, erklärt Gleichstellungsbeauftragte Petra Müller-März die Symbolik der Aktion, die bundesweit für das Hilfetelefon 08000 116 016 wirbt. Weitere Bänke werden folgen, gespendet von Zonta Club Würzburg Electra, Zonta Club Würzburg und Optik Horn.


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