Pressekonferenz zu Würzburgs Max-Planck-Institut mit Spannung erwartet
„An diesem Tag schaut die Hochschulstadt Würzburg gebannt nach München. Das Memorandum of Understanding für ein neues Max-Planck-Institut in Würzburg ist ein klares Bekenntnis zur Regiopolregion Mainfranken, zu Bayerns Norden“, freut sich Oberbürgermeister Martin Heilig. Die Ansiedlung wird die internationale Sichtbarkeit des Standorts weiter erhöhen und die Innovationskraft der gesamten Region langfristig stärken. Heilig betont: „Der Aufbau des Max-Planck-Instituts ist ein wichtiges Signal für Mainfranken. Würzburg steht für Exzellenz, Kooperation und Innovation. Wir verfügen über die notwendige Infrastruktur und ein Umfeld, in dem Wissenschaft, Lehre und Wirtschaft eng verzahnt sind.“
Von vielen Experten wird die Entscheidung als Fingerzeig gesehen, dass sich Würzburg auch im Wettbewerb um die dritte Exzellenz-Uni Bayerns gute Chancen zu haben. Würzburg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Wissenschaftsstandorte Bayerns entwickelt. Die Julius-Maximilians-Universität spielt wissenschaftlich längst in der Champions League: Im September 2025 erhielten sechs Würzburger Forschende die renommierten ERC Starting Grants des Europäischen Forschungsrats. Keine andere deutsche Universität erreichte in diesem Jahr eine vergleichbare Zahl. In den vergangenen zehn Jahren wurden zudem vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Würzburg mit dem Leibniz-Preis, der wichtigsten deutschen Forschungsehrung, ausgezeichnet.Â
Besondere Strahlkraft besitzen zudem die Exzellenzcluster in der Quantenphysik und der Nukleinsäureforschung; hinzu kommen exzellente Ergebnisse und Auszeichnungen weiterer Disziplinen, die immer wieder internationale Aufmerksamkeit auf Würzburg lenken. „Diese Leistungen zeigen, dass Würzburg längst zur internationalen Spitze gehört.“, so der Würzburger Oberbürgermeister.
Ein Max-Planck-Institut würde diese Entwicklung konsequent fortsetzen. Es könnte insbesondere die bereits bestehende Max-Planck-Forschungsgruppe für Immunologie auf die nächste Ebene heben und den Wissenschaftsstandort Mainfranken weiter profilieren.Â
Heilig führt weiter aus: „Von exzellenter Forschung profitieren Stadt, Wirtschaft und Region durch Arbeitsplätze, Innovationen und internationale Vernetzung gleichermaßen. Würzburg ist bereit für den nächsten Schritt.“ Ein wichtiger Aspekt dieser Erfolgsgeschichte sei für Heilig, dass eine schnell wachsende Start-Up-Szene in Mainfranken dafür sorgt, dass ausgezeichnete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler inzwischen auch nach dem Studium in Würzburg gute Perspektiven haben, in Nähe der Uni werden Produkte zur Marktreife entwickelt: „Wissenschaft und Wirtschaft sind hier keine Parallelwelten, sondern es gibt immer mehr segensreiche Vernetzungen, kreative Vermittler, beachtliche Investitionen, erfolgreiche Ausgründungen und lukrative Arbeitsplätze. Von dieser exzellenten Entwicklung profitiert also nicht nur eine kleine Forschungs-Community, sondern auf vielschichtige Weise die gesamte Region.
(21.10.2025)
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