Französischer Generalkonsul besuchte Würzburg

Der deutsch-französische Motor läuft

Französischer Generalkonsul zu Gast
Französischer Generalkonsul zu Gast
Bonjour à Würzburg: Der französische Generalkonsul Alexandre Vulic (re.) war zum Antrittsbesuch in der Domstadt. Er bot Oberbürgermeister Martin Heilig an, zur weiteren Stärkung der partnerschaftlichen Netzwerke zur Verfügung zu stehen. Foto: Claudia Lother

Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft: Die europäischen Nachbarländer Deutschland und Frankreich verbindet vieles und Austausche finden auf partnerschaftlicher Ebene statt. Geht es nach dem französischen Generalkonsul in München, Alexandre Vulic, sollen die deutsch-französischen Beziehungen noch vertieft und bestehende Achsen erweitert werden. Aus diesem Grund hat Vulic, seit September 2024 im Amt, Würzburg einen Antrittsbesuch abgestattet.

Er traf zunächst Oberbürgermeister Martin Heilig im Rathaus der Stadt Würzburg, anschließend Schülerinnen und Schülern des Siebold-Gymnasiums und besuchte dann die Julius-Maximilians-Universität. Bei dem Kennenlernen im Rathaus ging es nicht nur um den guten Austausch zwischen den Städtepartnern Würzburg und Caen, der in beiden Verwaltungen aber auch in Schulen und deutsch-französischen Organisationen gelebt wird. Vulic interessierte sich auch für die Kräfteverhältnisse im Stadtrat Würzburgs und die im März anstehenden Kommunalwahlen in Bayern. Auch in Frankreich stehen im kommenden Jahr Kommunalwahlen an, die, wie Vulic ausführte, die Möglichkeit nationaler Neuwahlen bergen.

Der Oberbürgermeister und der französische Generalkonsul vereinbarten, weiterhin im Gespräch zu bleiben und sprachen gegenseitige Einladungen aus. Vulic wird eine Einladung zum Empfang des kommenden Mozartfestes erhalten und Heilig zu einem jährlichen Zusammentreffen mit französischen und deutschen Teilnehmenden in Oberbayern, organisiert von der französischen Botschaft. Dort stehen zwei Themen auf der Agenda, die gerade für Würzburgs Wissenschaft und Wirtschaft interessant sein dürften: Rechtswissenschaften und Raumfahrttechnologie.


(15.12.2025)

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