Posthalle gerettet – Stadt mietet Veranstaltungsort an

Und es geht weiter – die Posthalle ist gerettet: Heute Vormittag haben Dr. Alexander Weigand, geschäftsführender Gesellschafter der Beethovengruppe, und Oberbürgermeister Martin Heilig den Mietvertrag für die Posthalle am Bahnhof unterschrieben.

In den kommenden Jahren wird die Halle am Bahnhof nicht nur für Konzerte und andere Veranstaltungen, sondern auch für Messen und als Ausweichspielstätte für das CCW genutzt.

„Das ehemalige Post-Areal ist ein städtebaulich bedeutender Ort für die Weiterentwicklung der Stadt Würzburg. Es freut mich, dass wir gemeinsam mit der Beethovengruppe und Dr. Alexander Weigand die nächsten Schritte unternehmen, um die Potenziale dieses Gebiets für Würzburg bestmöglich zu nutzen. Auf dem Areal befindet sich zudem mit der Posthalle ein Ort, an dem neben wichtigen, kulturellen Einrichtungen auch eine mittlere Spielstätte beheimatet ist. Mit der temporären Anmietung durch die Stadt Würzburg bleibt diese Spielstätte während des Planungszeitraums für eine öffentliche kulturelle Nutzung erhalten“, freut sich Oberbürgermeister Martin Heilig über die getroffenen Vereinbarungen mit der Beethovengruppe.

„Als in Würzburg beheimatete Projektentwicklungsgesellschaft haben wir uns auf die Entwicklung von urbanen Konversionsflächen und die Revitalisierung von Immobilien im Bestand spezialisiert. Das Projekt Bismarckquartier ist für uns in vielerlei Hinsicht eine spannende Herausforderung und wir sind überzeugt davon, hier einen echten Mehrwert für unsere Heimat zu schaffen. Weiterhin freut es mich, dass dieses Areal nun die Beachtung findet, die seiner Bedeutung für die Stadt, Größe und prominenten Lage in der Stadt neben dem Hauptbahnhof gerecht wird.

Zudem freut es uns auch, dass es gemeinsam mit der Stadt gelingt, die ehemalige Posthalle während des Planungszeitraums als Kongress- und Veranstaltungsort für Würzburg zu erhalten, was insbesondere aufgrund der anstehenden Sanierung des CCW sehr wünschenswert ist“, so Dr. Alexander Weigand, geschäftsführender Gesellschafter der Beethovengruppe. „OB Heilig hat sich hier verdient gemacht und Schwung in die Angelegenheit gebracht.“

„Für Würzburg sind die getroffenen Weichenstellungen mit Blick auf das ehemalige Post-Areal in jeder Hinsicht ein großer Gewinn. Einerseits profitiert der Wirtschaftsstandort klar von dieser innerstädtischen Entwicklungsperspektive. Andererseits ist der Erhalt dieser mittleren Spielstätte für den Kongress-, Kultur- und Veranstaltungsstandort Würzburg von großer Bedeutung. Die Stadt gewinnt damit die Zeit, um eine Ersatzspielstätte zu schaffen und sie kann während der Sanierungszeit des CCW einen spannenden Ausweichstätte anbieten“, ist Benedikt Stegmayer, Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsreferent überzeugt.

Die Bismarckquartier GmbH, ein Unternehmen der Beethovengruppe, plant, das ehemalige Post-Areal in den kommenden Jahren zu einem neuen Quartier zu entwickeln. 2017 wurde diesbezüglich ein städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb durchgeführt, der 2018 überarbeitet wurde.

Aufgrund diverser Aufgabenstellungen sowie gutachterlichen Untersuchungen wurde das Projekt in den vergangenen Monaten von der Bismarckquartier GmbH weiterentwickelt. Mit einem letter of intent ebnen Stadt und Beethovengruppe den Weg für eine gemeinsame, kooperative Entwicklung des Areals und bestimmen diesbezüglich gemeinsame Ziele und Vorgehensweisen.

Die Bismarckquartier GmbH hat im Dezember 2015 das sogenannte ehemalige Post-Areal am Hauptbahnhof mit einer Fläche von circa 3,8 Hektar und mittlerweile weitere Nachbargrundstücke erworben.

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