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Artenschutz | Wirksame und einfache Maßnahmen am und ums Gebäude

Unbeschadet rechtlicher Vorgaben können bei Neubau oder Sanierung einfache Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt umgesetzt werden. Eine Auswahl finden Sie hier.

Neben Ausgleichsmaßnahmen und Vorgaben im Bebauungsplan sich recht einfachen Maßnahmen beim Bauen und Planen wirksam, um die heimische Artenvielfalt zu schützen.

Einige wichtige Beispiele sind:

  • Vogelfreundliche Glasscheiben: Große Glasflächen können eine Gefahr für fliegende Vögel darstellen, die auch artenschutzrechtlich relevant sein kann. Daher sollten Scheiben vogelfreundlich gemacht werden, z.B. über Färbungen oder flächige Markierungen oder den Einsatz von  Glas mit einer geringen Außenreflexion. Die häufig zu sehenden Greifvogel-Aufkleber sind hingegen nicht ausreichend wirksam. Weitergehende Informationen finden Sie hier.
     
  • Gebäudeintegrierte Nistmöglichkeiten: Hausbewohnende Fledermäuse oder gebäudebrütende Vogelarten finden aufgrund der heutigen Bauweise immer seltener Quartier- und Nistmöglichkeiten an Neubauten. Eine sehr gute Möglichkeit zu ihrer Förderung sind gebäudeintegrierte Nistmöglichkeiten (z.B. entsprechende Fassadenbausteine), die ohne Beeinträchtigung der Wärmedämmung eingesetzt werden können. Hilfreiche Informationen dazu enthalten die Seiten Artenschutz-am-Hausexterner Link des Landratsamtes Tübingen und die Broschüre Baumaßnahmen und Artenschutz im Einklang externer Linkder Stadt Ingolstadt.
     
  • Außenbeleuchtung: Die Ausführung der Außenbeleuchtung kann einen wichtigen Beitrag zum Insektenschutz leisten.

Vorteilhaft ist dabei die Verwendung von Natriumhochdrucklampen oder LED-Leuchten mit warmweißem Licht, deren Gehäuse vollständig geschlossen ist und die nach unten ausgerichtet sind.
Zudem sollte die Beleuchtung – soweit möglich – über Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
Schließlichträgt ein bewusster Verzicht auf rein dekorative, elektrische Außenbeleuchtungen, insbesondere stark aufhellende, farbwechselnde bzw. blinkende Effektbeleuchtungen zur Vermeidung schädlichen Lichtemmissionen bei.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Beitrag des Informationszentrums UmweltWirtschaftexterner Link.

  • Naturnahe Gestaltung des Gartens

Die naturnahe Gestaltung des Gartens mit langlebigen Pflanzengesellschaften und umweltfreundlichen Materialien ist wichtig für den Schutz von Tieren. Auch in einem kleinen Garten, gibt es dafür sehr viele Möglichkeiten. Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, LWG hat dazu ein Praxisbeispiel externer Linkmit Pflanzvorschlägen anschaulich aufbereitet. Folgende weitere Quellen liefern hilfreiche Tipps für die (Um-)Gestaltung:

Wöchentliche Gartentipps der LWG-Gartenakademieexterner Link
Umweltschutz im Garten; BUND Naturschutz in Bayern e.V.externer Link
Förderprogramm "stadtlich grün" der Stadt Würzburg

  • Zäune und andere Einfriedungen sollten möglichst sockellos ausgeführt werden, um kleinen Säugetieren (z.B. Igeln) einen Durchgang zu ermöglichen.


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