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Mobile Rampen in Würzburger Straßenbahnen

Der Behindertenbeirat setzt sich für mobile Rampen in Würzburger Straßenbahnen ein.

Der Behindertenbeirat der Stadt Würzburg, namentlich sei hier Herr Julian Wendel genannt, setzt sich engagiert für eine umfassende Barrierefreiheit in den Würzburger Straßenbahnen durch den Einsatz von mobilen Rampen ein.

Bei den Niederflurstraßenbahnen ist beim Ein- und Ausstieg ein Höhenunterschied zwischen 5 und 12 cm zu überwinden. Für Rollstuhlnutzer ist das oft ein großes Problem, das durch mobile Rampen gelöst werden könnte.

Für Menschen mit Behinderung ist eine barrierefreie Mobilität eine zentrale Voraussetzung für die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an allen Bereichen der Gesellschaft. Eine barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des ÖPNV in der Stadt Würzburg ist eine wichtige sozialpolitische Aufgabe, die uns alle angeht.

Bezüglich der Ausgestaltung von Rampen gibt es im baulichen Bereich die DIN 18040. Hier ist eine maximale Steigung von 6 % und eine Bewegungsfläche von 1,50 m x 1,50 m vorgegeben.

Die Würzburger Straßenbahn, die dem ganzen sehr offen gegenübersteht, hat sich zwecks Klärung des Sachverhalts an die Technische Aufsichtsbehörde der Regierung von Mittelfranken gewandt und zur Erstellung eines neutralen Gutachtens die STUVA e.V. beauftragt.

Es fanden verschiedene Arbeitsgespräche mit der Würzburger Straßenbahn, der STUVA e.V., Menschen mit Behindrung sowie Vertretern des Behindertenbeirats und der Seniorenvertretung statt.

Am 16. September 2016 trafen sich 26 Probanden mit den unterschiedlichsten Rollstühlen zu einem Benutzungstest auf dem Betriebshof der Würzburger Straßenbahn. Überprüft wurden Faltrampen mit einer unterschiedlichen Steigung von 12 % bis maximal 21 % und einer Bewegungsfläche von 1,20 m x 1,20 m.

Mit Blick auf die spätere Umsetzung sollte überprüft werden, mit welchem Neigungswert bzw. mit welcher Bewegungsfläche ein sicheres Ein- und Ausfahren für Nutzer von Rollstühlen überhaupt möglich ist.  

 

Inzwischen wurde der Prüfbericht der STUVA e.V. an die Technische Aufsichtsbehörde weitergeleitet. Diese hat, nachdem doch erhebliche Abweichungen zu den in der DIN geforderten maximalen Steigung von 6 % und auch zu der Bewegungsfläche bestehen, eine eigene Prüfung angeordnet.

 

 

 


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