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Mobile Rampen in Würzburger Straßenbahnen

Sachstand November 2018

Wie bekannt ist, hat die Würzburger Straßenbahn auf Grundlage der Ergebnisse der STUVA e.V. einen Antrag bei der Technischen Aufsichtsbehörde auf Prüfung und Genehmigung der Rampen gestellt.

Die Technische Aufsichtsbehörde hat ein weiteres Gutachten von der TÜV Rail GmbH zur Bewertung der Nutzungssicherheit für Rollstuhlfahrer eingeholt. Diese kommt zu folgendem Ergebnis:

Gemäß einschlägiger Normen aus vergleichbaren Bereichen, maßgeblich TSI PRM, wird eine Rampenneigung von maximal 18 Prozent anerkannt. Die vom Behindertenbeirat, den Probanden und letztendlich der STUVA e.V. vorgeschlagene reduzierte Bewegungsfläche von 1,20 m x 1,20 m wird nicht anerkannt. Hier wird eine Bewegungsfläche bei ausgeklappter Rampe von 1,50 m x 1,50 m als notwendig erachtet, um einen sicheren Zu- und Ausstieg zum Fahrzeug mittels Rampe zu gewährleisten.

Lt. Herrn Lehmann von der WSB kann bei Betrachtung der aktuellen Haltestellensituation derzeit bei 21 Haltestellen (25 %) eine mobile Rampe sofort ohne weitere Maßnahmen eingesetzt werden.

Bei 35 Haltestellen (41%) kann nach kleineren Umbaumaßmahmen die Rampennutzung erfolgen.

Jedoch sind bei 20 Haltestellen (23 %) umfangreiche Baumaßnahmen an den Haltestellen und deren Umgebung erforderlich, bevor dort eine Rampennutzung möglich ist.

9 Haltestellen (11 %) sind nicht für die Rampennutzung geeignet. Sie haben zwar eine ausreichende Breite, grenzen aber an eine Fahrspur an. Deshalb sind zusätzlich Sicherungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Schutzgitter, nötig, nach deren Einbau aber die erforderliche Bewegungsfläche nicht mehr vorhanden ist.

 

Da nicht alle 35 Haltestellen, bei denen eine kleinere Umbaumaßnahme erforderlich ist, für die Nutzer die gleiche Wichtigkeit haben, hat sich eine Arbeitsgruppe aus Betroffenen des Behindertenbeirats unter Einbeziehung des Kommunalen Behindertenbeauftragten und der Seniorenvertretung gebildet, um eine Prioritätenliste für den Umbau der 35 Haltestellen zu erstellen

 

Es wurden insgesamt 11 Prioritätenlisten verteilt:

4 x betroffene Mitglieder des Behindertenbeirats

3 x Einrichtungen der Behindertenhilfe

1 x 1. Vorsitzender der Seniorenvertretung

1 x Kommunaler Behindertenbeauftragter

1 x Inklusionsbeauftragte

1 x Leitung der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung

 

9 Prioritätenlisten wurden zurückgegeben.

Für die 1. Umbaustufe wurde folgende Priorität festgelegt:

 

Rathaus stadteinwärts                                                      9

Rathaus stadtauswärts                                                     9

Dom stadteinwärts                                                           8

Sanderring Doppelhaltestelle hinten stadteinwärts            8

Wiener Ring stadteinwärts                                                7

 

Hauptbahnhof Ost                                                            5

Reuterstraße            stadteinwärts                                   5

Reuterstraße            stadtauswärts                                   5

Sanderring stadtauswärts                                                  5

Talavera stadteinwärts                                                     5

Wiener Ring            stadtauswärts                                     5

 

Talavera stadtauswärts                                                     4

Ehehaltehaus stadtauswärts                                              3

Neubaustraße stadtaus/-einwärts                                      3

Uniklinikum Bereich D                                                       3

Eichendorffstraße stadteinwärts                                        2

Hartmannstraßestadtaus/-einwärts                                    2

Berner Straße stadteinwärts                                              2

 

Brombergweg stadtaus/-einwärts                                      1

Neunerplatz stadtauswärts                                               1

Ulmerhof stadteinwärts                                                    1

Wörthstraße stadtauswärts                                               1

 

Wie hier zu erkennen, hat die Haltestelle Rathaus die höchste Dringlichkeit und wurde von allen 9 Mitgliedern der Arbeitsgruppe als dringlichste Haltestelle angesehen. Der Umbau derHaltestelle Rathaus stadtauswärts ist schon lange im Gespräch. Hier befindet sich eine Einfahrt für Autos und eine Straßenlaterne, die unter Denkmalschutz steht.
2019 sollen die ersten Haltestellen einsatzfähig sein.

 

Im Februar 2019 ist eine weitere Sitzung der Arbeitsgruppe mit der WSB anberaumt, bei der auch betroffene Fachbereiche, wie z.B. FB Tiefbau, einbezogen werden.

 

 

 

 

 


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