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Konzept
1. Einleitung

SCHULE + HORT = SCHÜLERHORT
LERN- und LEBENSORT!

Unser Schülerhort ist seit 25 Jahren ein familienunterstützendes und schulergänzendes Angebot für alle Schulkinder der Max-Dauthendey-Schule(vgl. §§2 und 24 SGB VIII).

Durch Betreuung, Bildung und Erziehung soll die Entwicklung der Kinder zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gefördert werden (vgl. § 22 SGB VIII).

Nach dem BayKiBiG ist die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes Kern des Bildungs- und Erziehungsauftrags.

Der Hort sichert wichtige Grundbedürfnisse des Kindes. Durch die alters- und kindgerechte Gestaltung der Räume schafft er eine wohnliche Atmosphäre. Er bietet Schutz vor Gefahren und stellt täglich ein gesundes und abwechslungsreiches Mittagessen bereit. Die Erzieherinnen sind wichtige Ansprechpartner für alles, was das Kind bewegt. Sie hören zu, geben Rat und Hilfestellungen, räumen ihm aber auch die Möglichkeit des Rückzugs und der Ruhe ein. Die Angebote des Hortes versuchen, dem Bewegungsbedürfnis der Spielfreude dem Wunsch nach spannenden Erlebnissen und Abenteuern zu entsprechen.

Der eigenständige sozialpädagogische Auftrag des Hortes betont Lernerfahrungen im sozialen Bereich, die Anleitung zu sinnvoller Freizeitgestaltung sowie die Förderung von musischen und kreativen Aktivitäten.

Bei der Unterstützung der Familie kommt dem Hort eine besondere Bedeutung zu, bietet er doch den Kindern Möglichkeiten und Anreize zur Entwicklung ihrer gesamten Persönlichkeit. Eltern übergeben ihre Kinder der "Institution Hort" aus vielfältigen Gründen. An erster Stelle der Erwartungen an den Hort stehen die Betreuung und Versorgung des Kindes nach der Schule( auch Hausaufgabenbetreuung). Somit verbringen unsere Kinder einen großen Teil des Tages außerhalb der Familie. Wir versuchen diesem Umstand Rechnung zu tragen, indem wir den Kindern ein " zweites Zuhause" anbieten. Von Bedeutung ist hierbei insbesondere die Rolle des Erziehers als Vertrauens- und Bezugsperson. Da unsere Hortgruppen altersgemischt sind, besteht die Chance, soziales Verhalten einzuüben, Verantwortungen zu übernehmen, Freundschaften zu bilden, aber auch sich mit den Wünschen und Bedürfnissen der anderen in der Gruppe auseinanderzusetzen, eigene Belange zurückzustellen oder sich notwendigerweise durchzusetzen. Unser Hort arbeitet situationsorientiert. Neben den üblichen Tagesabläufen werden verschiedene Programme angeboten. Ausgewählte Themen können als Projektarbeiten durchgeführt werden und unsere Gruppen über einen längeren Zeitraum begleiten.

Unser Ziel ist es, die Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen, die Erwartungen und Ansprüche der Eltern, ebenso wie die Ziele der Schule so weit wie möglich einzubeziehen und durch individuelle Kooperiationsformen eine ganzheitliche Erziehungs – und Bildungsarbeit anzustreben.

2. Die gesetzlichen Grundlagen
  • Sozialgesetzbuch – Achter Teil ( KJHG )
  • Gesetz zur Bildung,Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindergärten, anderen Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege (BayKiBiG)

Sozialgesetzbuch (SGB). Achtes Buch (VIII) Kinder- und Jugendhilfe.

Nach den §§ 2 und 24 SGB VIII (KJHG) haben Kinderhorte die Aufgabe, schulpflichtige Kinder zu betreuen, zu erziehen und zu bilden. In der Wahrnehmung dieser Aufgabe orientieren sie sich an sozialpädagogischen Grundsätzen. Die Erziehung in der Familie soll sowohl unterstützt als auch ergänzt werden. Diese Ziele sind nur dann zu erreichen, wenn Hort, Familie und Schule trotz ihrer Verschiedenheit in ihrer jeweiligen Tätigkeit zusammenarbeiten.

 

3. Wir über uns
  • Lage
  • Unsere Kinder
  • Trägerschaft
  • Öffnungszeiten
  • Kosten

Gemeinschaftsbild


Lage

Unsere Räumlichkeiten sind unmittelbar in der Schule untergebracht. Drei Klassenräume im Erdgeschoss wurden zu gemütlichen Gruppenräumen  umgestaltet. Weiterhin stehen uns drei Hausaufgabenräume und ein attraktiver Pausenhof zur Verfügung.

Wir, als pädagogisches Fachpersonal, betreuen Ihr Schulkind von der 1. bis zur 4. Klasse in drei Hortgruppen mit jeweils 20 Kindern.


Trägerschaft des Hortes: Stadt Würzburg  

Am 05.11.1990 wurde unser Hort als Modellprojekt "Hort an der Schule" eröffnet. Dem "Hort an der Schule" ist eine besondere Bedeutung beizumessen. Insbesondere profitieren wir von der direkten Einbindung in das Schulleben. Ein enger Kontakt zum jeweiligen Lehrer ist hierbei von großem Vorteil für Hort, Elternhaus und Schule.


Öffnungszeiten:
Unser Hort ist ganzjährig geöffnet (auch in den Ferien)

bis auf 25 Schließtage

Schulzeit:

Montag bis Donnerstag von 09:00 – 17:15 Uhr

Freitag von 09:00 bis 17:00 Uhr

Schulferien:von 08:00 Uhr – 17:00 Uhr
Fasching:teilweise geschlossen
Ostern: 1 Woche geöffnet
Pfingsten:1 Woche geöffnet
Sommer: 4 Wochen geöffnet
Herbst:  geöffnet
Weihnachten:geschlossen

 


       

Betreuungszeiten Schulkinder:

1. Kind2. Kind
> 3 - 4 Stunden102,00 €72,00 €
> 4 - 5 Stunden114,00 €84,00 €
> 5 - 6 Stunden126,00 €96,00 €
Sonstiges:Mittagsverpflegung58,00 €


Die Mindestbuchungszeit beträgt täglich > 3 - 4 Stunden.
Wir beraten Sie gerne und entwickeln mit Ihnen einen Betreuungsplan.     


             

4. Pädagogische Schwerpunkte und Ziele

Grundlagen

Die allgemeine pädagogische Zielsetzung des Hortes besteht in der "Förderung der ganzheitlichen Entwicklung eines jeden einzelnen Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."
(§ 22 (1) KJHG).

Die Kindertageseinrichtung muss also ihren Erziehungsauftrag in zwei übergeordneten Bereichen ansiedeln:

  • in der Förderung der individuellen Persönlichkeit des einzelnen Kindes
  • in der Herausbildung eines teamfähigen und sozial kompetenten Menschens

Für uns im Schülerhort heißt das: Jedem einzelnen Kind gebührt unsere Achtung, Wertschätzung, Zuwendung und Bildung.

PARTIZIPATION

„ Jedes Kind hat das Recht auf eine eigene Meinung, das Recht diese frei äußern zu dürfen und auf deren Berücksichtigung entsprechend seinem Alter und seiner Reife .“ ( UN- Kinderrechtskonvention )

Dieses Kinderrecht  setzen wir im Schülerhort bewusst um. Die Kinder sollen als festes Mitglied ihrer Hortgruppe und der Hortgemeinschaft eine demokratische Haltung entwickeln können.

Wichtig sind uns MITSPRACHE, MITBESTIMMUNG und MITVERANTWORTUNG der Kinder!

Die Vorstellungen über „wertvolles  Zusammenleben“ entwickeln wir gemeinsam mit den Kindern.

Normen, Werte und Regeln werden in der Gemeinschaft besprochen, diskutiert und ausgehandelt.

Durch einen demokratischen Erziehungsstil  fördern wir die Kinder

  • in der Stärkung ihres Selbstbewusstseins
  • in ihrer Meinungsbildung und Toleranz anderen gegenüber

  • in der Äußerung  eigener Bedürfnisse

  • in der gewaltfreien Lösung und Bewältigung von Konflikten

  • in der Entwicklung von Empathie ( Verständnis und Mitgefühl für andere )

  • in der Übernahme von Verantwortung für sich und andere

  • beim Finden von Lösungen und Kompromissen im Sinne der Gemeinschaft .

Wir leben  Partizipation im Hortalltag z. B. in der täglichen „Kinderkonferenz“, der Mitplanung und Mitgestaltung von Projekten, Festen , Feiern und Ferienprogrammen durch die Kinder.

Kindermeinungen werden auch in Sachen Gestaltung der Räumlichkeiten der Außenbereiche oder bei Anschaffungen (z. B. Spielsachen oder Bücher) berücksichtigt. Die „Großen“ übernehmen Verantwortung, Fürsorge und Vorbildfunktion (z. B.: Patenschaften oder Streitschlichter).

Jedes Hortkind  hat regelmäßig  die Möglichkeit, Kritik zu äußern und seine Meinung zu sagen

  •  in mündlicher Form durch ein vertrauliches Gespräch bei einem Betreuer (Kindersprechstunde)  oder auch in der Gemeinschaft der Gruppe (Kinderkonferenz)
  • in schriftlicher oder bildhafter Form (z. B.: Beschwerdewand  oder "Kummerkasten“, Kinderbefragung, Symbolkarten)

     

Jede  Stimme und Meinung ist für uns wichtig, wird diskutiert und reflektiert und  zum Wohle des einzelnen Kindes und der Gemeinschaft umgesetzt.


Hausaufgabenbetreuung

629 überarb.


Unser Hort hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche in ihrer Gesamtentwicklung, zu der auch der schulische Bereich gehört bestmöglich zu fördern.

Unsere Kinder können sich im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung im Hort Lernkompetenzen aneignen. Wir leiten die Kinder an:

  • wie man Arbeitszeit und -aufgaben richtig einteilt,
  • zwischen arbeitsintensiven Phasen und Entspannungsphasen wechselt,
  • welche Hilfsmittel man einsetzen kann und wie man den Wissensstoff besser strukturiert.


Selbstverwirklichung, Selbstwahrnehmung und Persönlichkeitsentfaltung

Wir übernehmen eine begleitende Rolle in den ersten Schulwochen. Der Übergang von Kindergarten zu Schule und Hort stellt eine hohe Anforderung an unsere "Neulinge" dar.

Bei der Integration dieser Kinder in die Gruppe können wir durch aufmerksames Zuhören, Verstehen, Anregen, Ermutigen und Helfen unterstützend mitwirken.

Im Umgang mit anderen Kindern und den erwachsenen Bezugspersonen lernt der Grundschüler, sich selbst einzuschätzen und ein neues Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Kind lernt, seine Bedürfnisse zu formulieren und abzugrenzen, seine Meinung auch in Auseinandersetzungen mit anderen zu vertreten und sich angemessen in die Gruppe der Gleichaltrigen einzufügen. Durch die Reaktionen der Umwelt auf sein Verhalten erfährt es Grenzen, aber auch Entfaltungsmöglichkeiten für sich. Unsere Aufgabe ist es, Interessen und Fähigkeiten des einzelnen Kindes herauszubilden und zu fördern und es beim Eingliederungsprozeß in die Gruppe der Gleichaltrigen zu unterstützen.


Werteerziehung

Vernissage Schülerhort 001

Ganz besonderen Wert legen wir auf die Vermittlung allgemein gültiger, sinnvoller Wertevorstellungen. Wir bieten unseren Kindern einen Orientierungsprozeß durch Vorbild, klare Regeln und Grenzen.

Unser täglicher Leitspruch: "MITEINANDER WERTVOLL LEBEN - weil wir es wert sind". Aktuell stellen wir unsere Werte dar in der Erarbeitung eines Projektes.


Sozialerziehung

1342 überarb.991 überarb.

1387 überarb.

Unsere Kinder knüpfen untereinander Kontakte und erfahren eine Bereicherung ihrer Erfahrungs- Spiel- und Lernmöglichkeiten. Wir fördern die Interaktion zwischen den Kindern und uns. Bei Konflikten unterstützen wir die Findung von Lösungen oder Kompromissen. Uns ist wichtig, jedes Kind zu einem toleranten, rücksichtsvollen und kritik- und konfliktfähigem Mitglied der Gemeinschaft heran zu bilden.


Medienerziehung

1488 überarb.      1486 überarb.

Medien, v.a. Computer und Fernsehen, gehören heute selbstverständlich zum Alltag der Kinder. Unsere  Aufgabe ist es, einen sinnvollen Umgang mit modernen Medien anzubahnen: die Schülerinnen und Schüler sollen Medienkompetenz erlangen. Wir achten darauf, dass die Kinder paarweise am Computer arbeiten, damit auch hier der kommunikative Aspekt gewahrt bleibt. Ebenso wird auf die Einhaltung des Zeitrahmens Wert gelegt.


Ganzheitlicher Entwicklungsansatz

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Die selbständige und selbstbewusste Entwicklung eines Kindes ist ohne Eigenaktivität nicht denkbar. Wir bieten Anreize dafür, dass sich die Kinder außerschulisch kreativ betätigen und entfalten können.

Was wir gemeinsam machen!

  • Freispiel
  • kreatives Gestalten
  • Sport, Tanz und Musik
  • Feste und Feiern
  • Projekte erarbeiten
  • Ferienattraktionen

880 überarb.

Es ist wichtig, auf die aktuellen Bedürfnisse und Interessen unserer Kinder einzugehen und das Angebot entsprechend zu gestalten.

 

5. Kooperation mit Eltern, Schule und sozialen Diensten (Vernetzung)

Eltern und wir: 

  • Elternsprechtag im Hort
  • Tür- und Angelkontakte
  • Wir informieren: NEU und AKTUELL mit unserem Infoblatt
  • Für unsere "Neulinge" im Hort veranstalten wir im September vor der Einschulung einen Elterninformationsabend
  • Elternbefragung
  • Elternkaffee zum REDEN, KENNENLERNEN und INFORMIEREN


Schule und wir:

  • Teilnahme an Projekttagen und Veranstaltungen der Schule
  • gemeinsame Sprechtage
  • enger Austausch mit den Lehrern, Lehrergespräche
  • Schülerbetreuung während der Schulzeit


Vernetzung mit sozialen Diensten

  • Zusammenarbeit mit psychologischen Beratungsdiensten
  • Zusammenarbeit mit Psychologen, Ergotherapeuten u. a.


Wir als Team

  • Teamgespräche
  • Fortbildungen
  • Verwaltungsaufgaben
  • Anleitung von Praktikanten
  • Vorbereitungen und Reflexionen des Hortgeschehens                      

"Wir sind ein starkes Team"

 

6. Der Tagesablauf im Hort

Eintreffen der Kinder nach Unterrichtsschluss

970 überarb     1392 überarb
 

erzählen, zuhören, erholen, spielen, lesen ....


Mittagessen: 13:00 Uhr – 13:45 Uhr

 988 überarb   

genießen, schmecken, meckern, probieren ...

Gemeinsames Essen in der Mensa der Klara-Oppenheimer-Schule.


Freispielzeit: 13:45 Uhr – 14:30 Uhr

     857 überarb   993 überarb

              entspannen und ruhen                                  bewegen und toben


Kinderkonferenz: 14:30 - 14:45 Uhr

besprechen, beschweren, belehren, schlichten, diskutieren, planen, organisieren ...

 


Hausaufgabenzeit: 14:45 Uhr – 16:15 Uhr

Wir sind nicht allein, Hilfe bekommen wir immer.

vollständig, sauber, richtig


Freizeit: 16:15 Uhr – 16:45 Uhr

964 überarb    977 bearb

rennen, toben, lesen, spielen, hören, tanzen ...

oder

754 überarb

kreativ sein ...


16:45 -17:15 Uhr Ausklang und Verabschiedung

 

 

7. Öffentlichkeitsarbeit

Wir sind offen für alle.

Jubiläum Max-Dauthendey

  • Schule
  • Gemeinde
  • Presse
  • Kirche
  • Kindertagesstätten
  • Internet


Diese Konzeption wird von uns regelmäßig überarbeitet, reflektiert und dabei Bewährtes erhalten. Dies garantiert unser hohes Qualitätsniveau. Es liegt uns am Herzen, unsere Konzeption allen Eltern zugänglich zu machen. 
 

Hut ab2

 

 


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