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18.11.16 - Rauchentwicklung in einem ICE

 

In einem mit ca. 700 Personen besetzten ICE kam es am 18.11.2016 gegen 19:50 Uhr kurz vor Würzburg zu einer beträchtlichen Rauchentwicklung im Bordrestaurant. Durch die bahninterne Kommunikation wurde der Zug durch die Fahrdienstleitung auf ein Abstellgleis manövriert.

Durch das hellwache Verhalten des Zugpersonals konnten alle Fahrgäste den Zug ohne Verletzungen und Panik verlassen. Die beförderten Gäste wurden gebeten, sich in der Bahnhofshalle zu sammeln. Dort wurden sie aufgefordert sich bei Beschwerden an einem vom Rettungsdienst eingerichteten Behandlungsplatz zu melden. Diese vorsorgliche Maßnahme wurde jedoch nicht in Anspruch genommen.

Von der Feuerwehr wurde der verrauchte Bereich kontrolliert und das Inventar der Bordküche teilweise demontiert um den Herd der Brandentwicklung zu finden. Dabei kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz. Als Ursache der Störung konnte aller Wahrscheinlichkeit eine Spülmaschine identifiziert werden. Da nach der Stromabschaltung keine Rauch- und Wärmeentwicklung mehr festgestellt werden konnte, entschloss sich die Einsatzleitung mit dem DB Notfallmanager den Zug leer nach München in das Bahnbetriebswerk zu schicken, um ihn dort einer eingehenden Prüfung zu unterziehen.

Während des gesamten Einsatzes wurde die Einsatzstelle von der Bundespolizei gesichert. Die Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen klappte, trotz der für Fahrzeuge nicht erreichbaren Einsatzstelle, hervorragend.


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