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6.5.17 - Große Wasserrettungsübung auf dem Main

Heute Nachmittag war ein Großaufgebot an Rettungskräften zwischen der Konrad-Adenauer-Brücke und dem Alandsgrund im Einsatz. Hintergrund war eine großangelegte Wasserrettungsübung auf dem Main.

Um 14:00 Uhr fiel der Startschuss und die ersten Einsatzkräfte fanden ein anspruchsvolles Übungsszenario vor. Zwei Boote kollidierten aus Unachtsamkeit und kentern auf dem Main. Hierbei gerät ein Kind unter Wasser und taucht nicht wieder auf. Während sich die Mutter ans Ufer retten konnte, treiben die Boote sowie der zweite Fahrer im Main. 

Kurz darauf treffen die ersten Einsatzfahrzeuge ein und es geht Schlag auf Schlag. Speziell ausgebildete Taucher haben sich bereits auf der Anfahrt ausgerüstet und gehen ins Wasser um  nach den Vermissten zu suchen. Die Angaben sind in der Anfangsphase sehr spärlich. Die Führungskräfte müssen von Betroffenen und Zeugen Informationen erfragen, um sich ein umfassendes Bild der Situation machen. Die sofort eingeleitete Schifffahrtssperre zwischen Randersacker und Würzburg greift erst nach mehreren Minuten, weil die stromabwärts fahrenden Großschiffe nicht anhalten können. Zeitgleich werden Rettungsboote eingesetzt um eine am gegenüber liegenden Ufer angespülte Person zu retten.

Schnell wird auch klar, dass aufgrund der langgezogenen Einsatzstelle weitere Kräfte notwendig sind. Diese treffen nach der Alarmierung ein und melden sich beim Einsatzleiter, der sofort weitere Aufträge vergibt. Zusätzliche Rettungsboote und Taucher werden in den Main geschickt. 

Am Ende sind 70 Einsatzkräfte vor Ort die am, auf und unter Wasser arbeiten um den Verletzten schnellstmöglichst zu helfen. Dies gelingt und nach ca. einer Stunde wird der Einsatz beendet.

Laut dem Leiter der Übung, Branddirektor Thorsten Ante, möchte man durch eine solches Einsatzszenario die Zusammenarbeit der Wasserrettungseinheiten, sowie von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Polizei trainieren: „Eine besondere Herausforderung ist die große räumliche Ausdehnung von einigen hundert oder gar tausend Metern auf dem Main. Eine Verständigung ist hier nur noch über Funk und einer gemeinsamen Einsatzleitung möglich. Zudem müssen sich die verschiedenen Einheiten eng abstimmen, um beispielsweise im Wasser befindliche Einsatztaucher nicht durch eigene Rettungsboote zu gefährden“.

Bei einer anschließenden Nachbesprechung bedankt sich Ante bei den Helfern und Mitarbeitern von Wasserwacht, DLRG, Malteser, Johanniter, Feuerwehr, Wasserschutzpolizei sowie der Integrierten Leitstelle: „Die Übung hat gezeigt wie wichtig es ist, dass ausreichend Kräfte vor Ort sind um eine solch umfangreiche Lage erfolgreich abzuarbeiten.“ Besonders hob er hierbei das ehrenamtliche Engagement vieler Helfer hervor, die einen weiteren Samstag investiert haben um die Rettungsabläufe zu trainieren.  


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